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IsoGalen®

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Akne Behandlung mit IsoGalen®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament IsoGalen®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

IsoGalen® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das den Wirkstoff Isotretinoin enthält und zur Gruppe der systemisch wirkenden Retinoide gehört. Es wird zur Behandlung schwerer Akneformen eingesetzt, insbesondere wenn lokale Therapien oder Antibiotika keine ausreichende Wirkung gezeigt haben.

Das Präparat ist in Form von Kapseln in unterschiedlichen Wirkstärken, in der Regel 10 mg und 20 mg, erhältlich. Die Dosierung wird individuell entsprechend dem Körpergewicht des Patienten und dem Schweregrad der Erkrankung festgelegt. Auch die Dauer der Behandlung bestimmt der behandelnde Arzt. Während der Therapie sind regelmäßige ärztliche Kontrollen erforderlich, um den Behandlungserfolg zu überwachen und mögliche Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
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2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
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Wie wirkt Isotretinoin?

Isotretinoin ist ein systemisches Retinoid, ein Derivat der Vitamin-A-Säure. Der Wirkmechanismus beruht primär auf der Reduktion der Größe und Aktivität der Talgdrüsen. Isotretinoin hemmt die Sebozytenproliferation und senkt die Talgproduktion signifikant, wodurch das für die Akneentstehung relevante Sebumangebot reduziert wird.

Zusätzlich normalisiert Isotretinoin die follikuläre Keratinisierung und vermindert die Bildung von Mikrokomedonen. Durch die Reduktion des Talgs wird die Besiedelung mit Cutibacterium acnes indirekt verringert. Darüber hinaus zeigt Isotretinoin entzündungshemmende Effekte durch Modulation immunologischer und zellulärer Prozesse in der Haut.

Dosierung von IsoGalen®

Die Kapseln sind in Apotheken in der Regel in den Dosierungen 10 mg und 20 mg verfügbar, was eine bedarfsgerechte und individuell abgestimmte Anpassung der täglichen Dosis ermöglicht.

Die Behandlung mit Isotretinoin beginnt in der Regel mit einer Anfangsdosis von etwa 0,5 mg pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Bei einem Körpergewicht von 60 kg entspricht dies üblicherweise einer täglichen Dosis von 30 mg.

Im Verlauf der Therapie kann der behandelnde Arzt die Dosierung anpassen. Maßgeblich hierfür sind die individuelle Verträglichkeit sowie das Ansprechen auf das Medikament. Bei den meisten Patienten bewegt sich die Erhaltungsdosis im Bereich von 0,5 bis 1,0 mg/kg/Tag.

Bei ausgeprägter Einschränkung der Nierenfunktion wird gewöhnlich mit einer niedrigeren Anfangsdosis, beispielsweise 10 mg täglich, begonnen. Anschließend erfolgt eine vorsichtige Steigerung bis zur maximal gut verträglichen Dosis.

Sollte die empfohlene Standarddosierung nicht gut vertragen werden, kann eine reduzierte Dosis verordnet werden. In solchen Fällen kann sich die Behandlungsdauer verlängern, und das Risiko eines erneuten Auftretens der Akne kann erhöht sein.

Ein Therapiezyklus erstreckt sich üblicherweise über 16 bis 24 Wochen. In den meisten Fällen ist ein einzelner Behandlungszyklus ausreichend. Nach Abschluss der Einnahme kann sich das Hautbild noch bis zu acht Wochen weiter verbessern, weshalb ein erneuter Zyklus in dieser Zeit normalerweise nicht begonnen wird.

Zu Beginn der Behandlung kann es vorübergehend zu einer Verschlechterung der Akne kommen. Dieses Phänomen ist meist vorübergehend und bessert sich bei fortgesetzter Therapie.

Hinweise zur Einnahme des IsoGalen®

IsoGalen® (Isotretinoin) wird oral eingenommen. Die Kapseln sind unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit während oder unmittelbar nach einer Mahlzeit einzunehmen, da die Bioverfügbarkeit bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erhöht ist. Die tägliche Dosis kann als Einmalgabe oder in zwei getrennten Dosen verabreicht werden.

Während der Behandlung sind regelmäßige ärztliche Kontrollen erforderlich, einschließlich Überwachung der Leberwerte und der Blutfettwerte.

Frauen im gebärfähigen Alter müssen eine zuverlässige Kontrazeption anwenden, da Isotretinoin stark teratogen ist. Eine eigenständige Dosisänderung oder Therapieunterbrechung ohne ärztliche Rücksprache ist nicht zulässig.

Nebenwirkungen von IsoGalen®

Wie jedes Arzneimittel kann auch Isotretinoin Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei allen Patienten auftreten. Einige unerwünschte Wirkungen sind dosisabhängig und bilden sich häufig nach einer Dosisanpassung oder nach Beendigung der Therapie zurück. Bestimmte Reaktionen können jedoch schwerwiegend sein und erfordern eine umgehende medizinische Abklärung.

Beschwerden, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern

Schwere Hautreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt):

  • ausgedehnter Hautausschlag mit Blasenbildung oder Ablösung der Haut (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse);
  • runde, gerötete Flecken mit zentraler Blasenbildung sowie Schleimhautbeteiligung (Mund, Nase, Augen);
  • mögliche Vorboten wie Kopfschmerzen, Fieber oder Muskelschmerzen.

Psychische Veränderungen:

  • depressive Verstimmung, Angst, Reizbarkeit oder Verhaltensänderungen (selten);
  • Verwirrtheit oder Anzeichen eines Realitätsverlusts (sehr selten).

Allergische Reaktionen:

  • plötzlich auftretende Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen mit Atembeschwerden;
  • Engegefühl in der Brust, pfeifende Atmung.

Muskulatur und Skelett (Häufigkeit nicht bekannt):

  • ausgeprägte Muskelschwäche oder -schmerzen in Verbindung mit dunkel gefärbtem Urin (mögliche Anzeichen einer Rhabdomyolyse);
  • entzündliche Schmerzen im unteren Rückenbereich (Sakroiliitis).

Leber- oder Nierenfunktionsstörungen (sehr selten):

  • Gelbfärbung von Haut oder Augen, ausgeprägte Müdigkeit;
  • Schwellungen oder Probleme beim Wasserlassen.

Neurologische und gastrointestinale Störungen (sehr selten):

  • anhaltende Kopfschmerzen mit Übelkeit und Sehstörungen (möglicher erhöhter Hirndruck);
  • starke Oberbauchschmerzen oder blutiger Durchfall.

Weitere mögliche Nebenwirkungen

Sehr häufig:

  • trockene Haut sowie trockene Lippen und Schleimhäute;
  • Hautrötung und erhöhte Empfindlichkeit;
  • Rücken-, Muskel- oder Gelenkschmerzen;
  • trockene, gereizte Augen;
  • veränderte Leberwerte oder Blutfettwerte.

Häufig:

  • Kopfschmerzen;
  • erhöhter Cholesterinspiegel;
  • trockene Nasenschleimhaut mit gelegentlichem Nasenbluten;
  • erhöhter Blutzuckerspiegel;
  • Eiweiß oder Blut im Urin.

Selten:

  • allergischer Hautausschlag oder Juckreiz;
  • vorübergehender Haarausfall.

Sehr selten:

  • Verschlechterung des Nacht- oder Farbsehens;
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit;
  • Veränderungen der Knochenstruktur;
  • Krampfanfälle oder Schwindel;
  • allgemeines Krankheitsgefühl;
  • erhöhte Harnsäurewerte.

Häufigkeit nicht bekannt:

  • dunkel gefärbter (cola-farbener) Urin;
  • verminderte Libido oder erektile Funktionsstörungen;
  • Trockenheit der Schleimhäute;
  • Entzündung der Harnröhre.

Wichtiger Hinweis: Treten ausgeprägte, ungewöhnliche oder sich rasch verschlechternde Symptome auf, sollte die Einnahme des Arzneimittels unverzüglich beendet und umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden, um mögliche schwerwiegende Komplikationen auszuschließen.

Verträglichkeit von mit IsoGalen® anderen Arzneimitteln

IsoGalen® enthält Isotretinoin und kann mit verschiedenen systemisch oder topisch angewendeten Arzneimitteln Wechselwirkungen eingehen. Aufgrund des Wirkmechanismus sowie der hepatischen Metabolisierung sind bestimmte Kombinationen zu vermeiden oder nur unter ärztlicher Kontrolle anzuwenden.

Besondere Vorsicht ist erforderlich bei:

  • Tetrazyklinen: erhöhtes Risiko für benignen intrakraniellen Druckanstieg (Pseudotumor cerebri); Kombination kontraindiziert.
  • Vitamin-A-Präparaten oder anderen Retinoiden: Risiko einer additiven Hypervitaminose A; gleichzeitige Anwendung vermeiden.
  • Topischen keratolytischen oder exfoliativen Aknetherapeutika: verstärkte lokale Hautreizungen möglich.
  • Alkohol: mögliche zusätzliche Erhöhung der Triglyzerid- und Leberwerte.
  • Enzyminduktoren oder -inhibitoren: potenzielle Beeinflussung der Isotretinoin-Plasmaspiegel.

Während der Behandlung ist eine regelmäßige Kontrolle relevanter Laborparameter empfohlen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme weiterer systemischer Medikamente.

Kontraindikationen für IsoGalen®

IsoGalen® ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Isotretinoin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. Das Präparat darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da Isotretinoin stark teratogen ist und schwere fetale Fehlbildungen verursachen kann. Ebenso ist die Anwendung bei stillenden Frauen kontraindiziert.

Weitere Kontraindikationen umfassen schwere Leberfunktionsstörungen, stark erhöhte Blutfettwerte, Hypervitaminose A sowie die gleichzeitige Behandlung mit Tetrazyklinen. Die Therapie darf nur unter strenger ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Lagerung von IsoGalen®

IsoGalen® ist bei einer Temperatur von nicht über 25 °C zu lagern. Das Arzneimittel sollte in der Originalverpackung aufbewahrt werden, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Die Anwendung darf ausschließlich innerhalb des angegebenen Verfallsdatums erfolgen. Das Präparat ist außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Behandlungsoptionen für IsoGalen®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 03.03.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 28.12.2026
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Eine Besserung kann nach einigen Wochen eintreten. Zu Beginn kann sich das Hautbild vorübergehend verschlechtern.

Nein. IsoGalen® ist streng kontraindiziert in der Schwangerschaft, da es schwere Fehlbildungen verursachen kann.

Während der Behandlung und für eine bestimmte Zeit danach ist eine zuverlässige Empfängnisverhütung erforderlich.

Die Anwendung während der Stillzeit wird nicht empfohlen.

In seltenen Fällen wurden Stimmungsschwankungen oder depressive Symptome berichtet. Bei entsprechenden Beschwerden sollte sofort ein Arzt informiert werden.

Alkohol sollte nur eingeschränkt konsumiert werden, da Leber und Blutfettwerte beeinflusst werden können.

Ja, die Haut kann empfindlicher auf Sonnenlicht reagieren. Ein geeigneter Sonnenschutz wird empfohlen.

Die gleichzeitige Anwendung bestimmter Arzneimittel sollte mit dem Arzt abgestimmt werden.

Die nächste Dosis wird wie vorgesehen eingenommen. Die Dosis darf nicht verdoppelt werden.

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