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Behandlung von Hämorrhoiden

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Hamorrhoiden
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Was ist Hämorrhoiden?

Hämorrhoiden sind natürliche Gefäßpolster im Bereich des Enddarms, die aus Blutgefäßen und Bindegewebe bestehen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Feinabdichtung des Afters und tragen zur Kontrolle des Stuhlgangs bei. Erst wenn sich diese Gefäßpolster vergrößern, entzünden oder Beschwerden verursachen, spricht man umgangssprachlich von „Hämorrhoiden“ im Sinne einer Erkrankung.

Obwohl die Beschwerden unangenehm sind, handelt es sich meist um eine gutartige Erkrankung, die mit geeigneten Maßnahmen gut behandelbar ist. Eine ärztliche Abklärung ist dennoch wichtig, insbesondere bei Blutungen oder starken Schmerzen, um andere Ursachen auszuschließen.

Ursachen und Risikofaktoren

Hämorrhoiden entstehen, wenn sich die Gefäßpolster im Analbereich vergrößern oder ihre normale Funktion beeinträchtigt wird. Eine der wichtigsten Ursachen ist ein erhöhter Druck im Bereich des Enddarms, der zu einer Überdehnung der Blutgefäße und einer Schwächung des stützenden Gewebes führen kann. Dieser Druck entsteht häufig durch chronische Verdauungsprobleme oder bestimmte Lebensgewohnheiten.

Zu den häufigsten Auslösern zählen chronische Verstopfung und starkes Pressen beim Stuhlgang. Auch langes Sitzen auf der Toilette, ballaststoffarme Ernährung und eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr können die Entstehung begünstigen. Darüber hinaus erhöhen Bewegungsmangel und überwiegend sitzende Tätigkeiten das Risiko, da sie die Durchblutung im Beckenbereich beeinträchtigen.

Weitere wichtige Risikofaktoren sind Übergewicht, Schwangerschaft und genetische Veranlagung. Während der Schwangerschaft steigt der Druck im Bauchraum, wodurch die venöse Belastung zunimmt. Mit zunehmendem Alter kann zudem das Bindegewebe an Elastizität verlieren, was die Entwicklung vergrößerter Hämorrhoiden zusätzlich begünstigt.

Symptome von Hämorrhoiden

Die Symptome von Hämorrhoiden können je nach Ausprägung und Stadium unterschiedlich stark sein. In frühen Stadien bleiben vergrößerte Hämorrhoiden häufig unbemerkt oder verursachen nur leichte Beschwerden. Mit zunehmender Größe treten jedoch typische Symptome auf, die den Alltag beeinträchtigen können.

Zu den häufigsten Anzeichen gehören Juckreiz und Brennen im Analbereich, ein unangenehmes Druck- oder Fremdkörpergefühl sowie leichte Schmerzen, insbesondere während oder nach dem Stuhlgang. Viele Betroffene bemerken zudem hellrote Blutspuren auf dem Toilettenpapier oder im Stuhl. Diese Blutungen entstehen durch gereizte oder verletzte Schleimhäute.

In fortgeschrittenen Stadien können Hämorrhoiden beim Pressen nach außen treten (Prolaps). Dies kann mit verstärkten Schmerzen, Nässen oder Schleimabsonderung verbunden sein. Manche Patienten berichten außerdem über ein Gefühl unvollständiger Entleerung oder Schwierigkeiten bei der Analhygiene. Bei starken Schmerzen, anhaltenden Blutungen oder unklaren Beschwerden sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen, um andere Erkrankungen auszuschließen.

Die Hämorrhoidenerkrankung wird in vier Stadien eingeteilt, die sich nach dem Grad der Vergrößerung der Gefäßpolster und dem Ausmaß des Vorfalls (Prolaps) unterscheiden. Diese Einteilung hilft dabei, die geeignete Therapie zu wählen und den Verlauf der Erkrankung besser zu beurteilen.

Stadium I

Im ersten Stadium sind die Hämorrhoiden vergrößert, bleiben jedoch vollständig im Analkanal und sind äußerlich nicht sichtbar. Typische Beschwerden können Juckreiz, leichtes Brennen oder hellrote Blutspuren beim Stuhlgang sein. Schmerzen treten meist nicht auf. Die Diagnose erfolgt häufig durch eine proktologische Untersuchung.

Stadium II

In diesem Stadium treten die Hämorrhoiden beim Pressen oder während der Defäkation kurzzeitig nach außen, ziehen sich jedoch anschließend von selbst wieder zurück. Neben Blutungen können ein Druckgefühl, Nässen oder leichte Schmerzen auftreten. Die Symptome sind oft deutlicher wahrnehmbar als im ersten Stadium.

Stadium III

Hämorrhoiden des dritten Stadiums treten beim Stuhlgang oder bei körperlicher Belastung aus dem Analkanal hervor und ziehen sich nicht mehr selbstständig zurück. Sie können jedoch manuell wieder zurückgeschoben werden. Häufig bestehen Juckreiz, Schmerzen, Schleimabsonderung sowie Schwierigkeiten bei der Hygiene.

Stadium IV

Im vierten Stadium bleiben die Hämorrhoiden dauerhaft außerhalb des Analkanals und lassen sich nicht mehr zurückschieben. Es kann zu starken Beschwerden wie Schmerzen, Entzündungen, Schwellungen oder Thrombosen kommen. In dieser Phase ist häufig eine intensivere medizinische Behandlung erforderlich, unter Umständen auch ein chirurgischer Eingriff.

Diese Stadieneinteilung dient der Orientierung und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Bei anhaltenden Beschwerden oder Blutungen sollte stets eine fachärztliche Abklärung erfolgen.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Eine Behandlung von Hämorrhoiden ist erforderlich, wenn die vergrößerten Gefäßpolster Beschwerden verursachen oder sich die Symptome im Laufe der Zeit verstärken. Leichte Veränderungen im Anfangsstadium können zunächst durch Anpassungen des Lebensstils und konservative Maßnahmen kontrolliert werden. Treten jedoch anhaltende Symptome auf, sollte eine gezielte Therapie in Betracht gezogen werden, um Komplikationen zu vermeiden.

Typische Gründe für eine Behandlung sind wiederkehrende Blutungen, Juckreiz, Brennen, Schmerzen oder ein Druckgefühl im Analbereich. Auch das Auftreten von Schleimabsonderungen, Nässen oder Schwierigkeiten bei der Analhygiene kann auf eine fortgeschrittene Erkrankung hinweisen. Wenn Hämorrhoiden beim Stuhlgang nach außen treten oder sich nicht mehr spontan zurückziehen, ist eine medizinische Abklärung besonders wichtig.

Eine ärztliche Untersuchung ist außerdem notwendig, wenn starke Schmerzen, vermehrte Blutungen oder unklare Beschwerden auftreten. Ziel der Behandlung ist es, die Symptome zu lindern, Entzündungen zu reduzieren und das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Je nach Stadium kommen konservative Maßnahmen, medikamentöse Therapien oder minimalinvasive beziehungsweise operative Verfahren infrage.

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Behandlungsmöglichkeiten der Hämorrhoiden

Die Behandlung von Hämorrhoiden richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung, der Ausprägung der Beschwerden sowie individuellen Faktoren wie Lebensstil und Begleiterkrankungen. Während in frühen Stadien häufig konservative Maßnahmen und medikamentöse Therapien ausreichen, können bei fortgeschrittenen Formen gezielte medizinische Eingriffe erforderlich werden. Ziel jeder Therapie ist es, die Symptome zu lindern, Entzündungen zu reduzieren und das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Moderne Behandlungsstrategien umfassen sowohl lokale und systemische Arzneimittel als auch minimalinvasive oder operative Verfahren. Die Auswahl der geeigneten Methode erfolgt individuell und basiert auf der klinischen Diagnose sowie dem Verlauf der Beschwerden.

Medikamente und deren Wirkung

Die medikamentöse Therapie von Hämorrhoiden zielt darauf ab, Beschwerden zu lindern, Entzündungen zu reduzieren und die Regeneration der gereizten Schleimhaut zu unterstützen. Am häufigsten werden lokal wirkende Präparate wie Rektalsalben, Cremes und Zäpfchen eingesetzt, die direkt im betroffenen Analbereich angewendet werden. Diese lokale Anwendung ermöglicht eine gezielte Behandlung und kann die Intensität der Symptome effektiv verringern.

Rektalsalben und Cremes helfen, gereizte Haut zu beruhigen, Schwellungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Zäpfchen eignen sich besonders zur Behandlung innerer Hämorrhoiden, da sie die Wirkstoffe gleichmäßig an der Schleimhaut freisetzen. Kombinationspräparate können mehrere Beschwerden gleichzeitig behandeln und werden je nach individueller Situation eingesetzt.

Hauptwirkungen lokaler Arzneimittel:

  • Reduktion von Entzündungen und Schwellungen
  • Linderung von Schmerzen und Brennen
  • Verminderung von Juckreiz und Reizungen
  • Schutz der Schleimhaut
  • Unterstützung der Heilungsprozesse

Die Auswahl des geeigneten Präparats richtet sich nach den individuellen Symptomen und dem Stadium der Erkrankung. Für ein optimales Ergebnis ist eine regelmäßige Anwendung gemäß Gebrauchsanweisung erforderlich. Die medikamentöse Therapie lindert die Symptome, sollte jedoch durch Maßnahmen wie Anpassung der Ernährung und Verbesserung der Stuhlgewohnheiten ergänzt werden, um langfristige Ergebnisse zu erzielen.

Invasive Behandlungsmethoden bei Hämorrhoiden

Wenn konservative Maßnahmen und medikamentöse Therapien keine ausreichende Linderung bringen oder sich die Hämorrhoiden in fortgeschrittenen Stadien befinden, können invasive Behandlungsmethoden erforderlich sein. Ziel dieser Verfahren ist es, vergrößerte Hämorrhoidalpolster zu verkleinern, ihre Durchblutung zu reduzieren oder überschüssiges Gewebe zu entfernen, um die Beschwerden dauerhaft zu verbessern.

Zu den häufig eingesetzten minimalinvasiven Verfahren zählt die Gummibandligatur, bei der ein kleines Gummiband um das Hämorrhoidengewebe gelegt wird, wodurch die Blutzufuhr unterbrochen wird und das Gewebe abstirbt. Weitere Optionen sind die Sklerosierung, bei der ein Verödungsmittel injiziert wird, sowie moderne thermische Verfahren wie Laser- oder Infrarottherapie. Diese Methoden werden meist ambulant durchgeführt und eignen sich vor allem für Hämorrhoiden mittlerer Ausprägung.

Bei fortgeschrittenen Stadien oder stark ausgeprägten Beschwerden kann ein operativer Eingriff notwendig sein. Chirurgische Verfahren zielen darauf ab, überschüssiges Gewebe zu entfernen oder die Position der Hämorrhoiden zu korrigieren. Die Wahl der Behandlung hängt vom Stadium der Erkrankung, den individuellen Symptomen und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab und sollte stets nach fachärztlicher Beratung erfolgen.

Empfehlungen zur Vorbeugung von Hämorrhoiden

Die Vorbeugung von Hämorrhoiden basiert vor allem auf Maßnahmen, die den Druck im Enddarmbereich reduzieren und eine regelmäßige, schonende Darmentleerung fördern. Da Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Hämorrhoiden spielen, können gezielte Veränderungen im Alltag dazu beitragen, das Risiko zu senken und das Fortschreiten bestehender Beschwerden zu verhindern.

Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und ein gesundes Toilettenverhalten unterstützen die Funktion des Verdauungssystems und entlasten die Gefäßpolster im Analbereich. Besonders wichtig ist es, Verstopfung zu vermeiden und unnötiges Pressen beim Stuhlgang zu reduzieren.

Wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung:

  • ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst und Gemüse
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr über den Tag verteilt
  • regelmäßige körperliche Aktivität zur Förderung der Darmbewegung
  • Vermeidung von langem Sitzen, insbesondere auf der Toilette
  • nicht stark pressen während des Stuhlgangs
  • rechtzeitig auf den natürlichen Stuhldrang reagieren
  • auf ein gesundes Körpergewicht achten
  • sanfte Analhygiene ohne reizende Produkte

Durch die konsequente Umsetzung dieser Empfehlungen lässt sich das Risiko für die Entstehung oder Verschlechterung von Hämorrhoiden häufig deutlich reduzieren.

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 18.02.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 15.12.2026
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