In den meisten Fällen heilen sie innerhalb von 7–14 Tagen von selbst ab.
Was sind Aphthen?
Aphthen sind kleine, schmerzhafte Entzündungen der Mundschleimhaut, die meist als runde oder ovale Geschwüre mit weißlich-gelblichem Belag und einem geröteten Rand erscheinen. Sie treten häufig an der Innenseite der Lippen, an der Zunge, am Zahnfleisch oder an der Wangenschleimhaut auf. Obwohl Aphthen unangenehm sein können, sind sie in der Regel harmlos und heilen meist innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab.
Symptome von Aphthen
Aphthen äußern sich typischerweise als kleine, klar abgegrenzte Schleimhautdefekte im Mundraum. Sie erscheinen meist rund oder oval, mit einem weißlich-gelben Belag im Zentrum und einem geröteten, entzündeten Rand. Die Veränderungen treten häufig an der Innenseite der Lippen, an der Zunge, am Zahnfleisch oder an der Wangenschleimhaut auf.
Das Leitsymptom von Aphthen ist Schmerz, der sich besonders beim Essen, Trinken, Sprechen oder Zähneputzen bemerkbar macht. Viele Betroffene berichten zusätzlich über ein Brennen, Kribbeln oder Spannungsgefühl, das bereits vor der sichtbaren Entstehung der Läsion einsetzen kann. Saure, scharfe oder stark gewürzte Speisen können die Beschwerden verstärken.
In der Regel bleiben Aphthen auf den Mundraum begrenzt und heilen innerhalb von ein bis zwei Wochen ohne Narbenbildung ab. Bei größeren oder sehr schmerzhaften Formen können jedoch stärkere Beeinträchtigungen auftreten. Sollten die Beschwerden ungewöhnlich lange anhalten oder sehr häufig wiederkehren, ist eine ärztliche Abklärung empfehlenswert.
Ursachen für die Entstehung von Aphthen
Die genauen Ursachen von Aphthen sind nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass verschiedene Faktoren eine entzündliche Reaktion der Mundschleimhaut auslösen können.
Zu den möglichen Ursachen und Risikofaktoren zählen:
- mechanische Verletzungen der Mundschleimhaut (z. B. scharfe Zahnkanten, Zahnspangen, versehentliches Beißen auf die Wange);
- Stress und psychische Belastung;
- hormonelle Veränderungen;
- ein geschwächtes Immunsystem;
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder reizende Lebensmittel;
- die Einnahme bestimmter Medikamente;
- Mangel an Nährstoffen wie Eisen, Folsäure oder Vitamin B12;
- individuelle Veranlagung zu wiederkehrenden Aphthen.
Bei häufigem Auftreten oder ausgeprägten Beschwerden sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen, um andere mögliche Erkrankungen auszuschließen.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
In den meisten Fällen sind Aphthen harmlos und heilen innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab. Dennoch gibt es Situationen, in denen eine ärztliche Abklärung sinnvoll oder notwendig ist, um mögliche Komplikationen auszuschließen oder andere Erkrankungen zu erkennen.
Ein Arztbesuch wird empfohlen, wenn die Aphthen besonders groß, sehr schmerzhaft oder ungewöhnlich zahlreich sind. Auch wenn die Schleimhautveränderungen länger als zwei Wochen bestehen bleiben oder immer wiederkehren, sollte eine medizinische Untersuchung erfolgen. Wiederkehrende Aphthen können auf zugrunde liegende Faktoren wie Nährstoffmängel, hormonelle Einflüsse oder immunologische Ursachen hinweisen.
Weitere Warnzeichen sind Fieber, starke Schluckbeschwerden, geschwollene Lymphknoten oder allgemeines Krankheitsgefühl. In solchen Fällen kann eine gezielte Diagnose notwendig sein, um Infektionen oder andere Erkrankungen auszuschließen. Eine frühzeitige ärztliche Beratung hilft dabei, die passende Behandlung zu finden und Beschwerden schneller zu lindern.
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Behandlungsmöglichkeiten bei Aphthen
Die Behandlung von Aphthen richtet sich in erster Linie nach der Linderung der Beschwerden und der Unterstützung der natürlichen Heilung der Mundschleimhaut. Da Aphthen meist von selbst abheilen, konzentrieren sich therapeutische Maßnahmen vor allem darauf, Schmerzen zu reduzieren, Entzündungen zu verringern und die Regeneration des betroffenen Gewebes zu fördern.
Zu den häufig eingesetzten Behandlungsoptionen gehören lokal wirkende Präparate wie Gele, Mundspüllösungen oder Sprays, die entzündungshemmende, antiseptische oder schmerzlindernde Eigenschaften besitzen. Diese Produkte können direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden und helfen dabei, die Beschwerden beim Essen oder Sprechen zu vermindern. In manchen Fällen werden auch schützende Pasten verwendet, die eine Barriere über der Aphte bilden und so die Reizung durch Nahrung oder Speichel reduzieren.
Zusätzlich können unterstützende Maßnahmen sinnvoll sein, etwa eine schonende Mundhygiene, das Vermeiden stark gewürzter oder saurer Lebensmittel sowie eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Bei häufig wiederkehrenden oder besonders großen Aphthen kann eine ärztliche Abklärung notwendig sein, um mögliche zugrunde liegende Ursachen zu identifizieren und eine gezielte Behandlung einzuleiten.
Vorbeugung von Aphthen
Die Vorbeugung von Aphthen konzentriert sich vor allem darauf, mögliche Auslöser zu vermeiden und die Gesundheit der Mundschleimhaut zu unterstützen. Obwohl sich nicht alle Fälle verhindern lassen, können bestimmte Maßnahmen dazu beitragen, das Risiko für das Auftreten schmerzhafter Schleimhautveränderungen zu verringern.
Eine gute Mundhygiene spielt eine wichtige Rolle. Regelmäßiges Zähneputzen mit einer weichen Zahnbürste und die Verwendung mild wirkender Zahnpflegeprodukte können mechanische Reizungen reduzieren. Ebenso ist es sinnvoll, scharfe Zahnkanten oder schlecht sitzende Zahnspangen zahnärztlich korrigieren zu lassen, da solche Faktoren die Schleimhaut verletzen können.
Weitere vorbeugende Maßnahmen umfassen eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Versorgung an Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere Eisen, Folsäure und Vitamin B12. Stressmanagement, ausreichend Schlaf und ein allgemein gesunder Lebensstil können ebenfalls dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. Menschen, die zu wiederkehrenden Aphthen neigen, sollten außerdem individuell auslösende Lebensmittel oder Gewohnheiten identifizieren und möglichst vermeiden.
Behandlungsoptionen für Aphthen
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