Wie wirkt Dorzolamid?
Dorzolamid ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Carboanhydrase-Hemmer, der gezielt zur Senkung des erhöhten Augeninnendrucks bei Glaukom eingesetzt wird. Er blockiert das Enzym Carboanhydrase in den Ziliarzellen des Auges, wodurch die Produktion von Kammerwasser reduziert wird.
Die Reduktion des Kammerwassers senkt den Augeninnendruck und minimiert das Risiko von Schädigungen am Sehnerv. Dorzolamid wirkt lokal am Auge und zeigt bereits nach kurzer Anwendungsdauer eine spürbare Drucksenkung. Es kann sowohl als alleinige Therapie als auch in Kombination mit weiteren antiglaukomatösen Mitteln verwendet werden, um den Augeninnendruck effektiv zu kontrollieren.
Dosierung von Dimaz®
Wenn Dorzolamid als Monotherapie eingesetzt wird, beträgt die empfohlene Dosierung ein Tropfen dreimal täglich – morgens, nachmittags und abends – in das betroffene Auge oder beide Augen. Wird das Präparat in Kombination mit Betablocker-Augentropfen verschrieben, sollte ein Tropfen Dorzolamid zweimal täglich, morgens und abends, verabreicht werden. Bei der Anwendung mehrerer Augentropfen ist ein Abstand von mindestens zehn Minuten zwischen den Tropfen einzuhalten.
Ändern Sie die verordnete Dosierung nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt. Achten Sie darauf, dass die Tropferspitze des Einzeldosisbehälters weder das Auge noch die umliegenden Bereiche berührt, um eine Kontamination zu vermeiden. Eine verunreinigte Lösung kann zu schweren Augeninfektionen führen, die das Sehvermögen dauerhaft schädigen können. Waschen Sie vor jeder Anwendung gründlich Ihre Hände und vermeiden Sie den Kontakt der Tropferspitze mit Oberflächen.
Wenn Sie versehentlich zu viele Tropfen aufgetragen oder den Inhalt verschluckt haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt. Wurde eine Dosis vergessen, holen Sie diese baldmöglichst nach. Steht die nächste geplante Dosis kurz bevor, lassen Sie die vergessene Dosis aus und setzen Sie die Behandlung wie vorgesehen fort. Nehmen Sie niemals die doppelte Menge, um eine versäumte Dosis auszugleichen.
Beenden Sie die Therapie nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt, um eine unkontrollierte Erhöhung des Augeninnendrucks und mögliche Schäden am Sehvermögen zu vermeiden.
Anwendung von Dorzolamid Stada®
Wenn Dorzolamid als Einzelmedikament angewendet wird, sollte jeweils ein Tropfen in den Bindehautsack jedes betroffenen Auges morgens, mittags und abends verabreicht werden. Wurde die Kombination mit Betablocker-Augentropfen zur Senkung des Augeninnendrucks verschrieben, beträgt die empfohlene Dosis ein Tropfen pro Auge morgens und abends.
Bei der gleichzeitigen Anwendung mehrerer Augentropfen sollte ein Abstand von mindestens zehn Minuten zwischen den einzelnen Tropfen eingehalten werden. Achten Sie darauf, dass die Tropferspitze weder das Auge noch die umliegenden Bereiche berührt, um eine Verunreinigung der Lösung zu verhindern, da dies zu schweren Augeninfektionen führen kann, die das Sehvermögen gefährden.
Waschen Sie vor jeder Anwendung sorgfältig Ihre Hände und vermeiden Sie den Kontakt der Tropferspitze mit Oberflächen. Bei Verdacht auf eine Kontamination der Tropfen oder bei Anzeichen einer Augeninfektion sollten Sie umgehend Ihren Arzt kontaktieren, bevor Sie das Behältnis weiter verwenden.
Wichtige Informationen zur Einnahme von Dimaz®
Vor der Anwendung dieses Medikaments sollten weiche Kontaktlinsen entfernt werden. Diese können frühestens 30 Minuten nach dem Eintropfen wieder eingesetzt werden.
Nach der Verabreichung kann es zu einer kurzfristigen Beeinträchtigung der Sehschärfe kommen, die sich in verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen äußern kann. Diese Effekte treten besonders bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Dunkelheit stärker auf. Zusätzlich berichten manche Patientinnen und Patienten über Müdigkeit oder Benommenheit. Solange solche Symptome bestehen, sollten weder Fahrzeuge geführt noch Maschinen oder andere potenziell gefährliche Geräte bedient werden.
Nebenwirkungen von Dimaz®
Wie alle Medikamente kann auch Dorzolamid Nebenwirkungen hervorrufen, die jedoch nicht bei allen Patientinnen und Patienten auftreten müssen.
Treten Anzeichen einer allergischen Reaktion auf – wie Nesselsucht (juckender, nässender Hautausschlag), Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder Rachen, die das Atmen oder Schlucken erschweren – brechen Sie die Anwendung sofort ab und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe.
Berichte aus klinischen Studien und nach Markteinführung zeigen folgende Nebenwirkungen:
Sehr häufig:
- Brennen und Stechen in den Augen.
Häufig:
- Erkrankungen der Hornhaut mit schmerzhaftem Auge und verschwommenem Sehen (Keratitis superficialis punctata);
- Tränenfluss und Juckreiz der Augen (Bindehautentzündung/Konjunktivitis);
- Reizung und Entzündung des Augenlids;
- Verschwommenes Sehen;
- Kopfschmerzen;
- Übelkeit;
- Bitterer Geschmack im Mund;
- Schwäche oder Müdigkeit.
Gelegentlich:
- Entzündung der Regenbogenhaut des Auges.
Selten:
- Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Händen oder Füßen;
- Vorübergehende Kurzsichtigkeit, die nach Absetzen zurückgeht;
- Flüssigkeitseinlagerung unter der Netzhaut (Aderhautablösung nach Glaukomoperation);
- Augenschmerzen;
- Krustenbildung an den Augenlidern;
- Niedriger Augeninnendruck;
- Hornhautschwellung mit Sehstörungen;
- Augenreizung und -rötung;
- Nierensteine;
- Schwindel;
- Nasenbluten;
- Halsreizung;
- Trockener Mund;
- Lokal begrenzte Hautreaktionen (Kontaktdermatitis);
- Schwerwiegende Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse);
- Allergieartige Reaktionen wie Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz; in seltenen Fällen Schwellungen von Lippen, Augen oder Mund; Kurzatmigkeit oder selten pfeifendes Atmen.
Nicht bekannt:
- Kurzatmigkeit;
- Fremdkörpergefühl im Auge;
- Kräftiger, schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Palpitationen).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt, auch wenn diese nicht in dieser Liste aufgeführt sind.
Verträglichkeit von mit Dimaz® anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt stets darüber, wenn Sie derzeit andere Medikamente einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen, neue Arzneimittel zu verwenden, einschließlich weiterer Augentropfen. Besonders relevant ist dies, wenn Sie Präparate derselben Wirkstoffgruppe wie Dorzolamid (Carboanhydrase-Hemmer, z. B. Acetazolamid) oder bestimmte Sulfonamid-Antibiotika anwenden oder einnehmen möchten.
Kontraindikationen für Dimaz®
Dieses Arzneimittel darf nicht verwendet werden, wenn Sie überempfindlich gegen Dorzolamid oder einen der sonstigen Bestandteile sind oder unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden bzw. bereits Nierensteine aufgetreten sind.
Lagerung von Dimaz®
Dimaz® sollte an einem trockenen und kühlen Ort aufbewahrt werden, fern von direkter Sonneneinstrahlung und Hitzequellen. Achten Sie darauf, dass die Flasche stets fest verschlossen bleibt, um eine Kontamination zu vermeiden. Nach dem Öffnen ist das Präparat innerhalb der auf dem Etikett angegebenen Frist zu verwenden, um die volle Wirksamkeit und Sterilität der Augentropfen zu sichern. Bewahren Sie das Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
Behandlungsoptionen für Dimaz®
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- Rezeptausstellung durch einen Online-Fragebogen
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Packungsbeilage
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