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Glimepirid 1A Pharma®

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Abbildung ähnlich. Lieferumfang gemäß Auswahl.

Glimepirid 1A Pharma® Preise ab 31,90 €
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Diabetes Typ 2 Behandlung mit Glimepirid 1A Pharma®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Glimepirid 1A Pharma®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Glimepirid 1A Pharma® sind ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2. Sie enthalten den Wirkstoff Glimepirid, der zur Gruppe der Sulfonylharnstoffe gehört und den Blutzuckerspiegel senkt, indem er die Insulinfreisetzung aus den Betazellen der Bauchspeicheldrüse stimuliert und so die Glukoseaufnahme in die Körperzellen fördert.

Glimepirid 1A Pharma® ist in Tablettenform in den Dosierungen 1 mg, 2 mg, 3 mg, 4 mg und 6 mg erhältlich. Die Wahl der geeigneten Wirkstärke sowie die Dauer der Therapie werden individuell durch den behandelnden Arzt festgelegt und richten sich nach den Blutzuckerwerten sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Glimepirid?

Glimepirid ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe und wird zur Behandlung des Typ-2-Diabetes eingesetzt. Seine Wirkung beruht hauptsächlich auf der Stimulation der Insulinfreisetzung aus den Betazellen des Pankreas. Dies erfolgt durch die Bindung an ATP-abhängige Kaliumkanäle in der Zellmembran, wodurch es zu deren Schließung, einer Depolarisation der Zelle und anschließend zur vermehrten Ausschüttung von Insulin kommt.

Darüber hinaus kann Glimepirid die Empfindlichkeit peripherer Gewebe gegenüber Insulin erhöhen und die Glukoseaufnahme in Muskel- und Fettzellen fördern. Durch diese kombinierten Effekte trägt der Wirkstoff zur Senkung des Blutzuckerspiegels bei. Da die Wirkung unabhängig vom aktuellen Glukosespiegel erfolgen kann, besteht insbesondere bei unregelmäßiger Nahrungsaufnahme ein erhöhtes Risiko für Hypoglykämien.

Dosierung von Glimepirid 1A Pharma®

Die Dosierung wird individuell von Ihrem Arzt festgelegt und richtet sich nach Ihrem persönlichen Bedarf, Ihrem Gesundheitszustand sowie den Ergebnissen von Blut- und Urinzuckeruntersuchungen. Nehmen Sie das Arzneimittel ausschließlich in der verordneten Menge ein.

Zu Beginn der Behandlung wird in der Regel eine Tablette mit 1 mg Glimepirid einmal täglich eingenommen. Falls erforderlich, kann die Dosis schrittweise im Abstand von etwa 1 bis 2 Wochen erhöht werden. Die maximale empfohlene Tagesdosis beträgt 6 mg Glimepirid.

Bei Bedarf kann das Arzneimittel auch mit anderen Antidiabetika kombiniert werden, beispielsweise mit Metformin oder Insulin. In solchen Fällen bestimmt Ihr Arzt die passende Dosierung aller eingesetzten Medikamente individuell.

Veränderungen wie Gewichtszu- oder -abnahme, Anpassungen des Lebensstils oder besondere Belastungssituationen können eine Dosisanpassung erforderlich machen. Wenden Sie sich in solchen Fällen an Ihren Arzt. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, ändern Sie die Dosierung nicht eigenständig, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie zu viel eingenommen habenEine Überdosierung kann zu einer Unterzuckerung führen. Nehmen Sie in diesem Fall sofort schnell wirksamen Zucker zu sich (z. B. Traubenzucker, Zuckerwürfel, süßen Saft oder gezuckerten Tee) und informieren Sie umgehend einen Arzt.

Wenn Sie eine Einnahme vergessen habenNehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der nächsten vorgesehenen Einnahme fort.

Wenn Sie die Behandlung abbrechenEin eigenständiges Absetzen kann dazu führen, dass der Blutzucker nicht mehr ausreichend kontrolliert wird oder sich die Erkrankung verschlechtert. Nehmen Sie das Arzneimittel daher so lange ein, wie es Ihnen Ihr Arzt verordnet hat.

Anweisungen zur Einnahme von Glimepirid 1A Pharma®

Glimepirid 1A Pharma® wird oral eingenommen. Die Tabletten sollten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit geschluckt werden. Die Einnahme erfolgt in der Regel einmal täglich kurz vor oder während der ersten Hauptmahlzeit, vorzugsweise beim Frühstück.

Eine regelmäßige Einnahme ist erforderlich, um eine stabile Blutzuckerkontrolle zu gewährleisten. Die Mahlzeiten sollten nicht ausgelassen werden, da dies das Risiko für Hypoglykämien erhöhen kann. Die Dosierung wird individuell angepasst, und Änderungen der Einnahme oder ein Absetzen des Arzneimittels sollten nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen.

Nebenwirkungen von Glimepirid 1A Pharma®

Wie bei allen Arzneimitteln können auch bei diesem Präparat Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jedem Patienten beobachtet werden.

Suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf, wenn folgende Beschwerden auftreten:

  • schwere allergische Reaktionen mit Atemnot, Blutdruckabfall oder Schock;
  • Leberstörungen (z. B. Gelbfärbung von Haut oder Augen, Gallenstau, Hepatitis oder Leberversagen);
  • ausgeprägte Unterzuckerung mit Bewusstseinsverlust, Krampfanfällen oder Koma;
  • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schwellungen im Gesicht oder Halsbereich sowie Schluck- oder Atembeschwerden.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Abfall des Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie);
  • Gewichtszunahme;
  • Haarausfall;
  • Veränderungen des Geschmacksempfindens;
  • vorübergehende Sehstörungen zu Beginn der Behandlung (bedingt durch Schwankungen des Blutzuckers);

Seltene bzw. weniger häufige Nebenwirkungen:

  • verringerte Anzahl von Blutplättchen (erhöhte Blutungsneigung);
  • verminderte weiße Blutkörperchen (erhöhtes Infektionsrisiko);
  • verminderte rote Blutkörperchen (Blässe, Schwäche, Atemnot);
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall;
  • Völlegefühl und Bauchschmerzen;
  • Abnahme des Natriumspiegels im Blut;
  • allergische Hautreaktionen wie Juckreiz, Ausschlag oder Nesselsucht sowie erhöhte Lichtempfindlichkeit;
  • Anstieg der Leberenzymwerte;
  • ungewöhnlich starke Blutungen oder Blutergüsse unter der Haut;
  • Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber Sulfonylharnstoffen, Sulfonamiden oder verwandten Substanzen.

Einige Nebenwirkungen können sich nach Absetzen des Arzneimittels zurückbilden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken – auch solche, die hier nicht aufgeführt sind – wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Verträglichkeit von mit Glimepirid 1A Pharma® anderen Arzneimitteln

Glimepirid 1A Pharma® kann mit zahlreichen Arzneimitteln Wechselwirkungen eingehen, insbesondere aufgrund seiner blutzuckersenkenden Wirkung. Sowohl eine Verstärkung als auch eine Abschwächung des Effekts sind möglich, weshalb bei Kombinationstherapien eine sorgfältige Überwachung erforderlich ist.

Besondere Vorsicht ist bei folgenden Kombinationen geboten:

  • Insulin und andere orale Antidiabetika: erhöhtes Risiko für Hypoglykämien.
  • Arzneimittel, die den Blutzucker beeinflussen (z. B. Kortikosteroide, Diuretika): mögliche Abschwächung der Wirkung von Glimepirid.
  • ACE-Hemmer, Betablocker oder bestimmte Antibiotika: können die blutzuckersenkende Wirkung verstärken.
  • Alkohol: kann die Wirkung von Glimepirid unvorhersehbar beeinflussen und das Risiko für Hypoglykämien erhöhen.

Bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer Arzneimittel sind regelmäßige Kontrollen der Blutzuckerwerte erforderlich. Gegebenenfalls ist eine Anpassung der Dosierung notwendig, um Nebenwirkungen zu vermeiden und eine stabile Stoffwechseleinstellung zu gewährleisten.

Kontraindikationen für Glimepirid 1A Pharma®

Glimepirid 1A Pharma® ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Glimepirid, andere Sulfonylharnstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. Das Präparat darf nicht angewendet werden bei Diabetes mellitus Typ 1, diabetischer Ketoazidose sowie bei diabetischem Koma oder Präkoma.

Weiterhin ist die Anwendung kontraindiziert bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen, da in diesen Fällen die Wirkstoffverarbeitung und -ausscheidung beeinträchtigt sein kann. Auch Patienten mit seltenen erblichen Stoffwechselstörungen wie einer Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase (G6PD)-Mangel sollten das Arzneimittel nur mit Vorsicht oder nicht anwenden.

Wenn Sie schwanger sind, stillen, eine Schwangerschaft vermuten oder planen, sollten Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker halten. Während der Schwangerschaft darf das Präparat nicht angewendet werden. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Glimepirid in die Muttermilch übergeht, ist die Einnahme auch während der Stillzeit nicht erlaubt.

Lagerung von Glimepirid 1A Pharma®

Glimepirid 1A Pharma® sollte bei einer Temperatur von nicht über 25 °C gelagert werden. Das Arzneimittel ist in der Originalverpackung aufzubewahren, um es vor Feuchtigkeit und äußeren Einflüssen zu schützen.

Nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatums darf das Präparat nicht mehr verwendet werden. Die Tabletten sind außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Behandlungsoptionen für Glimepirid 1A Pharma®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 07.04.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 01.02.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Ja, dies ist eines der Hauptrisiken bei der Anwendung.

Schwitzen, Zittern, Hunger, Schwäche, Schwindel und Herzklopfen.

Es sollten sofort schnell verfügbare Kohlenhydrate wie Glukose oder ein zuckerhaltiges Getränk eingenommen werden.

Alkohol kann die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen und sollte daher nur mit Vorsicht konsumiert werden.

Ja, jedoch ist eine sorgfältige Überwachung erforderlich, da das Risiko einer Hypoglykämie erhöht sein kann.

Nein, in der Regel wird die Anwendung während der Schwangerschaft nicht empfohlen.

Eine Senkung des Blutzuckers kann bereits in den ersten Tagen der Behandlung beobachtet werden.

Ja, eine geeignete Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie.

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