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Lansoprazol Stada®

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Sodbrennen Behandlung mit Lansoprazol Stada®

Lansoprazol Stada® ist ein rezeptpflichtiges Arzneimittel, das zur Therapie von Erkrankungen eingesetzt wird, bei denen eine erhöhte Magensäureproduktion eine Rolle spielt. Es enthält den Wirkstoff Lansoprazol, der unter anderem zur Linderung von Sodbrennen, zur Behandlung von säurebedingtem Reflux, bei unterschiedlichen Formen von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sowie beim Zollinger-Ellison-Syndrom angewendet wird. Darüber hinaus kann Lansoprazol Stada® zur Vorbeugung von Schleimhautschäden im Magen-Darm-Trakt verordnet werden, insbesondere bei Patientinnen und Patienten, die über einen längeren Zeitraum nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) einnehmen müssen.

Das Arzneimittel ist als magensaftresistente Hartkapseln mit den Wirkstärken 15 mg und 30 mg verfügbar. Die Festlegung der geeigneten Dosierung sowie der Behandlungsdauer erfolgt individuell durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt und richtet sich nach der jeweiligen Diagnose und dem allgemeinen Gesundheitszustand.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

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Wie wirkt Lansoprazol?

Lansoprazol gehört zur Gruppe der Protonenpumpenhemmer und wird eingesetzt, um die Produktion von Magensäure gezielt zu senken. Die Therapie dient vor allem dazu, säurebedingte Schäden an der Schleimhaut von Magen und Speiseröhre zu behandeln sowie deren Entstehung vorzubeugen.

Die Bildung von Magensäure erfolgt in speziellen Zellen der Magenschleimhaut über sogenannte Protonenpumpen. Lansoprazol greift direkt an diesen Strukturen an, indem es ihre Aktivität hemmt. Nach der Aufnahme gelangt der Wirkstoff über den Blutkreislauf zu den säureproduzierenden Zellen, wo er in eine aktive Form umgewandelt wird. Dort bindet er an die Protonenpumpen und blockiert deren Funktion, wodurch die Abgabe von Wasserstoffionen in den Magen reduziert wird und der Säuregehalt des Magensafts sinkt.

Die Wirkung hält länger an als die Anwesenheit des Wirkstoffs im Blut, da die blockierten Protonenpumpen zunächst neu gebildet werden müssen, bevor die Säureproduktion wieder vollständig einsetzt. Durch eine regelmäßige Einnahme kann daher eine gleichmäßige und anhaltende Reduktion der Säuresekretion erreicht werden.

Die verringerte Säurebelastung schafft günstige Bedingungen für die Heilung entzündeter oder geschädigter Schleimhäute. Da Lansoprazol direkt am letzten Schritt der Säureproduktion ansetzt, wirkt es unabhängig davon, welcher Reiz die Säuresekretion ausgelöst hat.

Dosierung von Lansoprazol Stada®

Die Dosierung von Lansoprazol wird individuell festgelegt und richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung, der Stärke der Beschwerden sowie dem persönlichen Ansprechen auf die Behandlung. Die Einnahme sollte stets entsprechend der ärztlichen oder pharmazeutischen Anweisungen erfolgen. In bestimmten Fällen kann die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt von üblichen Dosierungsschemata abweichen und sowohl Dosis als auch Therapiedauer anpassen.

Bei Sodbrennen oder saurem Aufstoßen wird häufig eine tägliche Dosis von 15 mg oder 30 mg über etwa vier Wochen angewendet.

Zur Behandlung eines Zwölffingerdarmgeschwürs wird in der Regel eine einmal tägliche Einnahme von 30 mg über ungefähr zwei Wochen empfohlen. Bei Magengeschwüren beträgt die Standarddosierung ebenfalls 30 mg täglich, meist über einen Zeitraum von etwa vier Wochen. Bei einer Refluxösophagitis wird häufig eine Behandlung mit 30 mg pro Tag über mehrere Wochen durchgeführt. Anschließend kann zur Vorbeugung eines Rückfalls eine niedrigere Erhaltungsdosis, beispielsweise 15 mg täglich, sinnvoll sein. Je nach Krankheitsverlauf kann die Dosierung angepasst werden.

Zur Eradikation einer Helicobacter-pylori-Infektion wird Lansoprazol üblicherweise zweimal täglich in Kombination mit Antibiotika eingesetzt. Häufig erfolgt die Einnahme morgens und abends mit jeweils 30 mg Lansoprazol zusammen mit geeigneten Antibiotikakombinationen wie Clarithromycin und Amoxicillin oder Clarithromycin und Metronidazol über etwa sieben Tage.

Bei Patientinnen und Patienten, die langfristig nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) einnehmen, kann Lansoprazol sowohl zur Behandlung bestehender Geschwüre als auch zur Vorbeugung eingesetzt werden. Zur Therapie werden häufig 30 mg täglich über mehrere Wochen verwendet, während zur Prophylaxe oftmals 15 mg täglich ausreichend sind; individuelle Anpassungen sind möglich.

Beim Zollinger-Ellison-Syndrom wird in der Regel mit einer höheren Anfangsdosis begonnen, häufig insgesamt 60 mg täglich. Die weitere Dosierung richtet sich nach dem individuellen Therapieansprechen.

Die genaue Dosierung sowie die Dauer der Anwendung werden stets anhand der jeweiligen Indikation und der individuellen klinischen Situation festgelegt. Änderungen der verordneten Dosis oder ein eigenständiges Absetzen sollten ohne ärztliche Rücksprache vermieden werden. Sollte sich innerhalb des vorgesehenen Behandlungszeitraums keine ausreichende Besserung einstellen, empfiehlt sich eine erneute ärztliche Beurteilung.

Hinweise zur Einnahme des Lansoprazol Stada®

Die Kapseln werden üblicherweise einmal täglich eingenommen, idealerweise vor einer Mahlzeit und bevorzugt am Morgen. Die Einnahme auf nüchternen Magen kann die optimale Wirkung bei der Reduktion der Magensäure unterstützen. Die Kapseln sollten im Ganzen mit ausreichend Flüssigkeit geschluckt werden; ein Zerkauen oder Zerteilen ist zu vermeiden.

Nebenwirkungen von Lansoprazol Stada®

Während der Behandlung können Nebenwirkungen auftreten, deren Art und Intensität individuell unterschiedlich ausfallen können. Nicht jede Patientin oder jeder Patient ist betroffen, und viele Beschwerden sind vorübergehend. Dennoch ist es wichtig, mögliche Reaktionen zu beobachten und bei Bedarf ärztlichen Rat einzuholen.

Häufig berichtete Nebenwirkungen:

  • Kopfschmerzen;
  • Bauchschmerzen oder ein unangenehmes Gefühl im Oberbauch;
  • Übelkeit;
  • Veränderungen der Verdauung wie Durchfall oder Verstopfung;
  • Blähungen;
  • Müdigkeit oder allgemeine Schwäche.

Gelegentlich auftretende Beschwerden:

  • Schwindel oder Benommenheit;
  • Schlafstörungen;
  • Mundtrockenheit;
  • Hautreaktionen, beispielsweise Ausschlag oder Juckreiz.

Seltene Nebenwirkungen können sein:

  • Veränderungen bestimmter Leberwerte;
  • allergische Reaktionen oder Überempfindlichkeitssymptome;
  • Störungen im Elektrolythaushalt, insbesondere ein niedriger Magnesiumspiegel bei längerer Anwendung;
  • Vitamin-B12-Mangel im Rahmen einer langfristigen Therapie.

Bei schwerwiegenden Hautreaktionen, anhaltendem starkem Durchfall, ausgeprägten allergischen Symptomen oder anderen ungewöhnlichen Beschwerden sollte die Einnahme überprüft und unverzüglich medizinischer Rat eingeholt werden. Bei einer langfristigen Anwendung sind regelmäßige ärztliche Kontrollen sinnvoll, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und die Behandlung gegebenenfalls anzupassen.

Die meisten Nebenwirkungen sind mild bis moderat ausgeprägt und klingen häufig wieder ab. Halten Beschwerden jedoch an oder verschlimmern sich, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Verträglichkeit von mit Lansoprazol Stada® anderen Arzneimitteln

Lansoprazol kann durch die Veränderung des pH-Werts im Magen die Aufnahme bestimmter Arzneistoffe beeinflussen. Wirkstoffe, deren Resorption ein ausreichend saures Milieu voraussetzt, können daher in ihrer Bioverfügbarkeit verändert sein. Dazu zählen unter anderem einige Antimykotika, antivirale Medikamente sowie bestimmte onkologische Wirkstoffe.

Zusätzlich wird Lansoprazol hauptsächlich über Enzymsysteme der Leber verstoffwechselt, insbesondere über Cytochrom-P450-Isoenzyme. Dadurch sind Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln möglich, die über dieselben Stoffwechselwege abgebaut werden. Dies kann zu erhöhten oder verminderten Wirkstoffkonzentrationen im Blut führen und gegebenenfalls eine Anpassung der Dosierung erforderlich machen.

Besondere Vorsicht ist erforderlich bei gleichzeitiger Anwendung mit:

  • Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmern, da sich die gerinnungshemmende Wirkung verändern kann;
  • bestimmten Antiepileptika oder sedierenden Arzneimitteln, deren Blutspiegel beeinflusst werden können;
  • Immunsuppressiva nach Organtransplantationen, bei denen eine regelmäßige Kontrolle der Wirkstoffspiegel notwendig sein kann;
  • Antibiotika im Rahmen einer Helicobacter-pylori-Eradikation, da die Therapieschemata genau eingehalten werden müssen;
  • pflanzlichen Präparaten, insbesondere solchen mit enzyminduzierenden Eigenschaften.

Patientinnen und Patienten sollten ihre behandelnde Ärztin oder ihren behandelnden Arzt über alle gleichzeitig eingenommenen Medikamente informieren, einschließlich rezeptfreier Präparate, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlicher Produkte. Treten während einer Kombinationstherapie neue oder ungewöhnliche Beschwerden auf, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Kontraindikationen für Lansoprazol Stada®

Die Anwendung von Lansoprazol ist kontraindiziert, wenn eine bekannte Allergie oder Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff selbst, anderen Protonenpumpenhemmern oder einem der enthaltenen Hilfsstoffe vorliegt. Personen, bei denen in der Vergangenheit schwere allergische Reaktionen auf vergleichbare Arzneistoffe aufgetreten sind, sollten auf die Einnahme verzichten.

Bei Patientinnen und Patienten mit ausgeprägten Leberfunktionsstörungen ist besondere Vorsicht geboten, da Lansoprazol hauptsächlich über die Leber abgebaut wird. In solchen Fällen kann eine individuelle Anpassung der Dosierung erforderlich sein. Auch bei einer längerfristigen Therapie sind regelmäßige ärztliche Kontrollen empfehlenswert, da unter Umständen Veränderungen im Stoffwechsel auftreten oder das Risiko bestimmter Infektionen erhöht sein kann.

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollte Lansoprazol nur angewendet werden, wenn nach ärztlicher Beurteilung der erwartete Nutzen die möglichen Risiken überwiegt.

Lagerung von Lansoprazol Stada®

Das Arzneimittel sollte unter normalen Raumtemperaturbedingungen gelagert und vor Feuchtigkeit, direkter Sonneneinstrahlung sowie hohen Temperaturen geschützt werden. Zur Erhaltung der Qualität empfiehlt sich die Aufbewahrung in der Originalverpackung. Die Kapseln sollten erst kurz vor der Einnahme aus dem Blister entnommen werden, um sie möglichst wenig Luft und Feuchtigkeit auszusetzen. Nach Ablauf des angegebenen Verfallsdatums darf das Präparat nicht mehr verwendet werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass das Medikament außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern aufbewahrt wird.

Behandlungsoptionen für Lansoprazol Stada®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 16.02.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 13.12.2026
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Lansoprazol Stada® ist ein Medikament, das eingesetzt wird, um die Bildung von Magensäure zu verringern und säurebedingte Beschwerden zu lindern.

Der Wirkstoff des Präparats ist Lansoprazol. Er gehört zur Gruppe der Protonenpumpenhemmer und beeinflusst gezielt die Säureproduktion im Magen.

Das Arzneimittel hemmt bestimmte Enzyme in den säureproduzierenden Zellen der Magenschleimhaut. Dadurch wird die Ausschüttung von Magensäure reduziert.

Eine erste Symptomlinderung kann bereits nach wenigen Tagen auftreten. Die volle Wirksamkeit entwickelt sich meist nach regelmäßiger Einnahme über mehrere Tage.

Bei Schwierigkeiten beim Schlucken können spezielle Einnahmealternativen möglich sein. Lassen Sie sich hierzu von medizinischem Fachpersonal beraten.

Die Einnahme sollte einfach zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt fortgesetzt werden. Eine doppelte Dosis zum Ausgleich wird nicht empfohlen.

Während Schwangerschaft oder Stillzeit sollte das Präparat nur nach ärztlicher Empfehlung angewendet werden.

Im Allgemeinen beeinträchtigt das Medikament die Fahrtüchtigkeit nicht. Treten jedoch Nebenwirkungen wie Schwindel auf, ist Vorsicht geboten.

Alkohol kann die Magenschleimhaut reizen und Beschwerden verstärken. Daher wird ein zurückhaltender Umgang empfohlen.

Antazida neutralisieren bereits vorhandene Säure kurzfristig, während Lansoprazol die Produktion von Magensäure direkt vermindert.

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