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Malarone®

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Malariaprophylaxe Behandlung mit Malarone®

Malarone® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung und Vorbeugung von Malaria. Es kombiniert die beiden Wirkstoffe Atovaquon und Proguanilhydrochlorid, die gemeinsam gegen die Malariaerreger wirken. Das Präparat ist als Filmtablette mit einer Wirkstärke von 250 mg/100 mg erhältlich. Die genaue Dosierung sowie das Einnahmeschema werden individuell durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt festgelegt.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Malarone®?

Malarone® ist ein kombiniertes Antimalariamittel, das die Wirkstoffe Atovaquon und Proguanil enthält. Die antimalarische Wirkung beruht auf der Hemmung verschiedener Stoffwechselprozesse im Plasmodium-Parasiten. Atovaquon beeinträchtigt die mitochondriale Elektronentransportkette des Parasiten, insbesondere den Cytochrom-bc1-Komplex, wodurch die Energieproduktion gestört wird. Dies führt zu einer Hemmung der Nukleinsäuresynthese und des Zellwachstums.

Proguanil wirkt nach Umwandlung zu seinem aktiven Metaboliten Cycloguanil als Hemmstoff der Dihydrofolatreduktase, wodurch die Folsäureabhängige DNA-Synthese im Parasiten blockiert wird. Die Kombination beider Wirkstoffe führt zu einer synergistischen Wirkung gegen verschiedene Entwicklungsstadien von Plasmodium, insbesondere gegen die Blutstadien. Dadurch wird die Vermehrung der Parasiten gehemmt und das Risiko einer klinisch manifesten Malariainfektion reduziert.

Dosierung von Malarone®

Für Erwachsene beträgt die empfohlene Dosis zur Malariaprophylaxe in der Regel 1 Tablette täglich (250 mg Atovaquon / 100 mg Proguanil). Die Einnahme sollte 1–2 Tage vor Einreise in ein Malariagebiet begonnen, während des gesamten Aufenthalts fortgeführt und 7 Tage nach Verlassen des Risikogebiets weiter eingenommen werden.

Zur Behandlung einer unkomplizierten akuten Malaria beträgt die empfohlene Dosis bei Erwachsenen üblicherweise 4 Tabletten einmal täglich über 3 aufeinanderfolgende Tage (entsprechend 1000 mg Atovaquon / 400 mg Proguanil pro Tag).

Die Dosierung von Malarone® richtet sich nach der jeweiligen Indikation (Malariaprophylaxe oder Behandlung einer akuten Infektion). Die genaue Dosierung und Therapiedauer werden individuell ärztlich festgelegt.

Hinweise zur Einnahme des Malarone®

Die Einnahme sollte möglichst regelmäßig zur gleichen Tageszeit erfolgen, um stabile Wirkstoffspiegel zu gewährleisten. Es wird empfohlen, die Tabletten zusammen mit einer Mahlzeit oder einem Milchgetränk einzunehmen, da dies die Resorption der Wirkstoffe verbessert und die therapeutische Wirksamkeit unterstützt. Bei der Malariaprophylaxe ist es wichtig, die Einnahme bereits vor dem Aufenthalt in einem Risikogebiet zu beginnen und nach der Rückkehr für den empfohlenen Zeitraum fortzusetzen.

Die medikamentöse Prophylaxe ersetzt keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen; daher sollten Maßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen konsequent angewendet werden. Bei Erbrechen innerhalb einer Stunde nach Einnahme kann eine erneute Einnahme erforderlich sein.

Nebenwirkungen von Malarone®

Wie bei allen Arzneimitteln können auch bei diesem Präparat Nebenwirkungen auftreten. Diese müssen jedoch nicht bei jeder Person vorkommen.

Bitte achten Sie besonders auf schwerwiegende Reaktionen. Diese sind nur bei wenigen Patientinnen und Patienten beobachtet worden; die genaue Häufigkeit ist jedoch nicht bekannt.

Schwere allergische Reaktionen:

  • Hautausschlag oder Juckreiz;
  • plötzlich auftretende Atembeschwerden, Engegefühl in Brust oder Hals;
  • Schwellungen im Bereich von Augenlidern, Gesicht, Lippen, Zunge oder anderen Körperregionen.

Schwerwiegende Hautreaktionen:

  • Hautausschlag mit Blasenbildung, teilweise mit zielscheibenähnlichem Aussehen (Erythema multiforme)
  • ausgedehnter Hautausschlag mit Blasen und Ablösung der Haut, insbesondere im Bereich von Mund, Nase, Augen oder Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom).

Sehr häufig:

  • Kopfschmerzen;
  • Übelkeit oder Erbrechen;
  • Bauchschmerzen;
  • Durchfall.

Häufig:

  • Schwindel;
  • Schlafstörungen;
  • ungewöhnliche oder lebhafte Träume;
  • depressive Verstimmung;
  • verminderter Appetit;
  • Fieber;
  • juckender Hautausschlag;
  • Husten.

Blutuntersuchungen können zeigen:

  • verminderte Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie), möglich sind Müdigkeit, Kurzatmigkeit oder Kopfschmerzen;
  • verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen (Neutropenie), wodurch das Infektionsrisiko steigt;
  • erniedrigte Natriumwerte im Blut (Hyponatriämie);
  • erhöhte Leberwerte.

Gelegentlich:

  • Angstgefühle;
  • Herzklopfen;
  • Schwellung oder Rötung im Mundbereich;
  • Haarausfall;
  • Nesselsucht (juckende, erhabene Hautreaktionen).

Im Labor können gelegentlich erhöhte Amylasewerte festgestellt werden.

Selten:

  • Halluzinationen (Wahrnehmung von Dingen, die nicht vorhanden sind).

Weitere Nebenwirkungen (Häufigkeit nicht bekannt):

  • Leberentzündung (Hepatitis);
  • Gallenstau (Cholestase);
  • beschleunigter Herzschlag (Tachykardie);
  • Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis), sichtbar als rote oder violette Hautveränderungen;
  • Krampfanfälle;
  • Panikattacken oder ausgeprägte Weinkrämpfe;
  • Albträume;
  • schwere psychische Störungen mit Realitätsverlust;
  • Verdauungsstörungen;
  • Geschwüre oder Blasen im Mund;
  • Hautablösungen;
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut/

Bei Auftreten ungewöhnlicher Symptome während oder nach der Reise ist eine medizinische Abklärung notwendig.

Verträglichkeit von mit Malarone® anderen Arzneimitteln

Malarone® enthält die Wirkstoffe Atovaquon und Proguanil und kann bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen Arzneimitteln Wechselwirkungen eingehen. Diese können die Wirksamkeit der Malariaprophylaxe oder -therapie beeinflussen oder das Risiko unerwünschter Wirkungen erhöhen.

Besondere Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Anwendung mit:

  • Rifampicin oder Rifabutin, da diese die Plasmakonzentration von Atovaquon deutlich reduzieren können.
  • Metoclopramid, welches die Bioverfügbarkeit von Atovaquon vermindern kann.
  • Warfarin oder anderen oralen Antikoagulanzien, da Veränderungen der Gerinnungsparameter möglich sind.
  • Tetrazyklinen, die die Atovaquon-Spiegel beeinflussen können.
  • Bestimmten antiretroviralen Arzneimitteln, bei denen pharmakokinetische Wechselwirkungen auftreten können.

Patienten sollten ihren Arzt über alle eingenommenen Arzneimittel informieren, einschließlich rezeptfreier Präparate und pflanzlicher Produkte. Bei Auftreten ungewöhnlicher Symptome während einer Kombinationstherapie ist eine ärztliche Überprüfung erforderlich.

Kontraindikationen für Malarone®

Malarone® ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Atovaquon, Proguanil oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. Eine Anwendung darf nicht erfolgen bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 30 ml/min), da die Ausscheidung von Proguanil und seinen Metaboliten beeinträchtigt sein kann. Das Präparat ist nicht zur Behandlung bestimmter schwerer oder komplizierter Malariaformen geeignet, insbesondere bei zerebraler Malaria oder bei schweren Verläufen mit Organbeteiligung. In solchen Fällen sind alternative parenterale Therapieoptionen erforderlich.

Während der Schwangerschaft sollte Malarone® nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch einen Arzt angewendet werden, da die Sicherheit für den Fötus individuell beurteilt werden muss. In der Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen oder erfordert eine ärztliche Beratung, da die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen können. Vor Beginn der Behandlung ist eine medizinische Beurteilung notwendig, um Kontraindikationen auszuschließen und eine sichere Anwendung zu gewährleisten.

Lagerung von Malarone®

In der Regel wird empfohlen, das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufzubewahren und vor direkter Sonneneinstrahlung, übermäßiger Hitze sowie erhöhter Feuchtigkeit zu schützen. Die Tabletten sollten möglichst in der Originalverpackung aufbewahrt werden, um sie vor äußeren Einflüssen zu schützen.

Nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatums darf Malarone® nicht mehr verwendet werden. Das Arzneimittel ist außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern zu lagern.

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 20.02.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 17.12.2026
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Das Präparat wirkt gegen viele Malariaerreger, die Wahl der Prophylaxe hängt jedoch vom Reiseland ab.

Wenden Sie sich an einen Arzt, um das weitere Vorgehen zu klären.

Alkoholkonsum sollte möglichst eingeschränkt werden.

Die Anwendung erfolgt nur nach ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung.

Die Anwendung sollte mit einem Arzt besprochen werden.

Bei Schwindel sollte auf das Führen von Fahrzeugen verzichtet werden.

Setzen Sie die Einnahme gemäß Einnahmeplan fort, ohne die Dosis zu verdoppeln.

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