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MPA GYN®

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Periode verschieben Behandlung mit MPA GYN®

MPA GYN® ist ein hormonelles Arzneimittel, das ein Gestagen enthält. Es enthält 5 mg Medroxyprogesteronacetat und wird zur Behandlung von Menstruationsstörungen infolge eines hormonellen Ungleichgewichts sowie als Zusatztherapie zu Estrogenen während der Menopause angewendet. MPA GYN® kann nach ärztlicher Verordnung auch zur Verschiebung der Menstruation eingesetzt werden.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

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2
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3
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Wie wirkt Medroxyprogesteron?

Medroxyprogesteron ist ein synthetisches Gestagen mit struktureller und funktioneller Ähnlichkeit zum natürlichen Progesteron. Der Wirkstoff bindet an Progesteronrezeptoren in Zielgeweben und beeinflusst hormonabhängige Prozesse im endokrinen und reproduktiven System. Durch die Aktivierung dieser Rezeptoren wird die Wirkung von Östrogenen moduliert, was unter anderem zu einer Hemmung der Proliferation des Endometriums führt.

Medroxyprogesteron wirkt außerdem über eine Suppression der Gonadotropinfreisetzung aus der Hypophyse, wodurch die Ovulation gehemmt werden kann. Zusätzlich beeinflusst der Wirkstoff die Zervixschleimkonsistenz und reduziert die Motilität der Spermien, was zu einer kontrazeptiven Wirkung beiträgt. Je nach Dosierung und Anwendungsform wird Medroxyprogesteron in der Hormontherapie, zur Behandlung bestimmter gynäkologischer Erkrankungen oder als hormonelles Kontrazeptivum eingesetzt.

Dosierung von MPA GYN®

Bei hormonellen Zyklusstörungen oder zur Behandlung funktioneller Blutungsstörungen wird häufig eine Tagesdosis von 5 mg bis 10 mg Medroxyprogesteronacetat eingesetzt. In bestimmten Fällen kann die Dosis auf 20 mg täglich angepasst werden, abhängig von der therapeutischen Zielsetzung und der ärztlichen Beurteilung.

Zur Endometriumprotektion im Rahmen einer Hormonersatztherapie werden üblicherweise 5 mg bis 10 mg pro Tag verordnet. Bei speziellen gynäkologischen Indikationen oder abweichendem klinischem Verlauf kann eine individuelle Dosisanpassung erforderlich sein.

Die genaue Dosierung sowie die Behandlungsdauer werden durch den behandelnden Arzt festgelegt und sollten nicht eigenständig verändert werden.

Hinweise zur Einnahme des MPA GYN®

Vor Beginn der Behandlung sollte eine medizinische Untersuchung erfolgen, um die Indikation zu bestätigen und mögliche Gegenanzeigen auszuschließen. Die Anwendung erfolgt gemäß dem individuell festgelegten Therapieschema, das sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung und dem hormonellen Status richtet.

Während der Behandlung sind regelmäßige ärztliche Kontrollen empfohlen, um die Wirksamkeit zu beurteilen und mögliche Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen.

Nebenwirkungen von MPA GYN®

Mögliche Nebenwirkungen

Bei Frauen, die eine Hormonersatztherapie anwenden, können bestimmte Erkrankungen häufiger auftreten als bei Frauen ohne diese Behandlung. Dazu gehören:

  • Brustkrebs;
  • übermäßiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) oder Endometriumkarzinom;
  • Eierstockkrebs;
  • Blutgerinnsel in den Venen der Beine oder der Lunge (venöse Thromboembolie);
  • Herzerkrankungen;
  • Schlaganfall;
  • Gedächtnisstörungen (Demenz) bei Beginn der Hormonersatztherapie nach dem 65. Lebensjahr.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Nervosität;
  • Kopfschmerzen;
  • Akne.

Gelegentliche Nebenwirkungen:

  • erhöhte Blutzuckerwerte aufgrund verminderter Glukosetoleranz (bei Diabetes ist eine engmaschige Kontrolle erforderlich);
  • depressive Verstimmungen und psychische Veränderungen;
  • Schlafstörungen oder erhöhte Müdigkeit;
  • erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel;
  • Venenentzündungen;
  • Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung);
  • Haarausfall (Alopezie);
  • Hautreaktionen wie Juckreiz, Ausschlag oder Nesselsucht;
  • vermehrter Haarwuchs am Körper (Hirsutismus);
  • Spannungsgefühl oder Empfindlichkeit der Brust;
  • Gewichtszunahme, Müdigkeit.

Häufigkeit nicht bekannt:

  • Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock, Angioödem mit Schwellung von Gesicht, Zunge oder Kehlkopf, Atemnot, Herzrasen und Blutdruckabfall);
  • Schwindel;
  • Gelbfärbung der Haut infolge gestörten Galleabflusses (Gelbsucht);
  • Veränderungen der Menstruationsblutung (unregelmäßig, stark oder schwach), Ausbleiben der Menstruation;
  • Veränderungen des Zervixsekrets und der Schleimhaut des Gebärmutterhalses;
  • anhaltende ausbleibende Ovulation;
  • Milchsekretion aus der Brust;
  • schmerzhafte Vergrößerung der Brustdrüsen;
  • Durchbruchblutungen bei Patientinnen mit Endometriose;
  • Maskierung des Beginns der Menopause bei kombinierter Anwendung von Gestagenen mit Östrogenen;
  • Ödeme bzw. Flüssigkeitseinlagerungen;
  • Erschöpfung, Fieber.

Verträglichkeit von mit MPA GYN® anderen Arzneimitteln

Aufgrund seines Einflusses auf das endokrine System sowie seiner hepatischen Metabolisierung können Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln auftreten. Diese können die Wirksamkeit der Therapie verändern oder das Risiko von Nebenwirkungen beeinflussen.

Besondere Aufmerksamkeit ist erforderlich bei gleichzeitiger Anwendung mit:

  • enzyminduzierenden Arzneimitteln (z. B. bestimmte Antiepileptika oder Rifampicin), die den Abbau von Medroxyprogesteron beschleunigen und die Wirkung abschwächen können.
  • hormonellen Präparaten, einschließlich Östrogenen oder anderen Gestagenen, da additive hormonelle Effekte möglich sind.
  • Antikoagulanzien, bei denen eine Anpassung der Therapie notwendig sein kann;
  • bestimmten antiviralen oder antimykotischen Medikamenten, die den hepatischen Stoffwechsel beeinflussen.

Patientinnen sollten ihren Arzt über alle gleichzeitig eingenommenen Medikamente informieren, einschließlich rezeptfreier Präparate und pflanzlicher Produkte. Bei Auftreten unerwarteter Symptome oder Veränderungen während einer Kombinationstherapie ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.

Kontraindikationen für MPA GYN®

MPA GYN® enthält Medroxyprogesteronacetat und darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile des Präparats. Eine Anwendung ist kontraindiziert bei bestehenden oder vermuteten hormonabhängigen malignen Erkrankungen, ungeklärten vaginalen Blutungen sowie bei schweren Leberfunktionsstörungen oder aktiven Lebererkrankungen.

Weiterhin ist die Anwendung kontraindiziert bei aktuellen oder anamnestisch bekannten thromboembolischen Erkrankungen, schweren kardiovaskulären Ereignissen sowie während einer bestätigten Schwangerschaft.

Vor Beginn der Therapie ist eine sorgfältige ärztliche Abklärung erforderlich, um mögliche Risikofaktoren zu identifizieren und eine sichere Anwendung zu gewährleisten.

Lagerung von MPA GYN®

In der Regel wird empfohlen, das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufzubewahren und vor übermäßiger Hitze, direkter Sonneneinstrahlung sowie erhöhter Feuchtigkeit zu schützen. Die Verpackung sollte gut verschlossen bleiben, um äußere Einflüsse zu minimieren.

Nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatums darf das Arzneimittel nicht mehr verwendet werden. Das Präparat ist außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Behandlungsoptionen für MPA GYN®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 19.02.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 16.12.2026
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Nein, Änderungen der Dosierung sollten immer mit dem Arzt abgesprochen werden.

Die Therapiedauer hängt von der jeweiligen klinischen Situation ab und wird vom Arzt bestimmt.

Dies hängt von der jeweiligen Darreichungsform und der ärztlichen Verordnung ab.

Ja, Veränderungen in Dauer oder Stärke der Menstruation sind möglich.

Eine Anwendung während der Schwangerschaft sollte nur bei klarer medizinischer Indikation erfolgen.

Eine ärztliche Beratung ist erforderlich.

Die Auswirkungen hängen von der Behandlungsdauer und individuellen Faktoren ab.

In der Regel nicht, bei Auftreten von Schwindel ist jedoch Vorsicht geboten.

Ein maßvoller Umgang mit Alkohol wird empfohlen.

Befolgen Sie die Hinweise Ihres Arztes oder der Packungsbeilage.

Ja, regelmäßige ärztliche Untersuchungen helfen, die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie zu überwachen.

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