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Naproxen 500 - 1 A Pharma®

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Schmerzen Behandlung mit Naproxen 500 - 1 A Pharma®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Naproxen 500 – 1 A Pharma®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Naproxen 500 – 1 A Pharma® gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika und zeichnet sich durch schmerzlindernde, entzündungshemmende sowie fiebersenkende Eigenschaften aus. Der enthaltene Wirkstoff Naproxen ist rezeptpflichtig. Das Präparat wird zur Behandlung verschiedener Krankheitsbilder eingesetzt, die mit Entzündungen und Schmerzen verbunden sind, insbesondere bei Beschwerden des Bewegungsapparates sowie bei akuten Schmerzepisoden.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

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Wie wirkt Naproxen?

Naproxen zählt zu den nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und wird eingesetzt, um Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen zu verringern. Es wirkt, indem es in biologische Prozesse eingreift, die für die Entstehung von Schmerzen und Entzündungsreaktionen verantwortlich sind. Auf diese Weise können sowohl plötzlich auftretende als auch länger anhaltende Beschwerden gelindert werden, etwa bei Erkrankungen der Gelenke oder nach Verletzungen.

Der Wirkstoff hemmt die Enzyme Cyclooxygenase-1 (COX-1) und Cyclooxygenase-2 (COX-2), die an der Bildung von Prostaglandinen beteiligt sind. Diese körpereigenen Signalstoffe spielen eine zentrale Rolle bei der Auslösung von Entzündungen, der Verstärkung von Schmerzreizen und der Entstehung von Schwellungen. Durch die reduzierte Prostaglandinsynthese klingen Entzündungen ab, Schmerzen werden abgeschwächt und die Beweglichkeit kann zunehmen.

Da Naproxen beide COX-Enzyme beeinflusst, entfaltet es eine umfassende entzündungshemmende Wirkung. Gleichzeitig kann dieser Wirkmechanismus bei längerer Anwendung oder höheren Dosierungen das Risiko für Magen-Darm-Beschwerden erhöhen. Deshalb empfiehlt es sich, Naproxen stets in der geringstmöglichen wirksamen Dosierung und nur über den notwendigen Zeitraum einzunehmen.

Anwendungsgebiete für Naproxen 500 - 1 A Pharma®

Naproxen 500 - 1 A Pharma® wird zur Behandlung verschiedener schmerzhafter und entzündlicher Erkrankungen eingesetzt. Zu den Anwendungsgebieten zählen unter anderem:

  • akute und chronische Formen der Arthritis;
  • akute Gichtanfälle;
  • ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew);
  • schmerzhafte Reizzustände bei degenerativen Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule, wie Arthrose oder Spondylarthrose;
  • entzündlich-rheumatische Erkrankungen der Weichteile;
  • schmerzhafte Schwellungen oder Entzündungen nach Verletzungen;
  • krampfartige Schmerzen während der Menstruation sowie Beschwerden nach dem Einlegen einer Intrauterinspira.

In der Regel ist Naproxen 500 - 1 A Pharma® für eine kurzfristige Anwendung vorgesehen. Bei chronischen Erkrankungen mit anhaltenden Schmerzen und Entzündungen kann jedoch eine längere Behandlung erforderlich sein. In solchen Fällen ist aufgrund des möglichen Risikos von Nebenwirkungen eine regelmäßige ärztliche Kontrolle empfehlenswert.

Dosierung von Naproxen 500 - 1 A Pharma®

Für Erwachsene liegt die empfohlene tägliche Wirkstoffmenge – abhängig von Art und Ausprägung der Erkrankung – in der Regel zwischen 500 und 1.250 mg Naproxen, verteilt auf ein bis drei Einnahmen pro Tag. Eine Einzeldosis von 1.000 mg Naproxen darf nicht überschritten werden.

Sofern keine abweichende ärztliche Anordnung vorliegt, gelten folgende allgemeinen Dosierungsempfehlungen:

  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen. Üblicherweise wird eine Tagesmenge von 1 bis 1½ Tabletten Naproxen 500 – 1 A Pharma® eingesetzt, entsprechend 500–750 mg Naproxen. Zu Beginn der Therapie, bei akuten Entzündungsschüben oder beim Wechsel von einem anderen hoch dosierten entzündungshemmenden Arzneimittel wird häufig eine Startdosis von 750 mg Naproxen täglich empfohlen. Diese kann entweder auf zwei Einnahmen (z. B. morgens 1 Tablette und abends ½ Tablette oder umgekehrt) verteilt oder einmal täglich eingenommen werden. In besonderen Situationen kann der Arzt die Tagesmenge auf bis zu 1.000 mg Naproxen (2 Tabletten) erhöhen.
  • Akuter Gichtanfall. Die Behandlung beginnt in der Regel mit einer einmaligen Einnahme von 750 mg Naproxen. Anschließend werden 250 mg Naproxen alle 8 Stunden eingenommen, bis die Beschwerden deutlich zurückgehen.
  • Schmerzen und Schwellungen nach Verletzungen oder operativen Eingriffen. Zu Therapiebeginn wird meist eine Tablette mit 500 mg Naproxen eingenommen. Danach kann – je nach Bedarf – alle 6 bis 8 Stunden eine halbe Tablette (250 mg) folgen.
  • Menstruationsbedingte Schmerzen oder Beschwerden nach Einlage einer Spirale. Sobald die Symptome auftreten, erfolgt zunächst die Einnahme von 500 mg Naproxen. Abhängig von der Schmerzintensität kann anschließend alle 6 bis 8 Stunden eine weitere Dosis von 250 mg eingenommen werden. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach dem individuellen Beschwerdeverlauf.

Wenn Sie die Einnahme von Naproxen 500 – 1 A Pharma® vergessen haben, nehmen Sie bei der nächsten Einnahme keine höhere Dosis ein. Eine Dosiserhöhung kann zu einer Überdosierung und dem Auftreten von Nebenwirkungen führen.

Anweisungen zur Einnahme von Naproxen 500 - 1 A Pharma®

Die Tabletten sollten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden, vorzugsweise vor den Mahlzeiten. Bei akuten Schmerzen ist auch eine Einnahme auf nüchternen Magen möglich. Wird Naproxen 500 - 1 A Pharma® zusammen mit dem Essen eingenommen, kann sich der Wirkungseintritt verzögern, da die Aufnahme des Wirkstoffs ins Blut langsamer erfolgt.

Wenn zu viel Naproxen 500 - 1 A Pharma® eingenommen wurde

Nehmen Sie das Arzneimittel stets entsprechend den ärztlichen Vorgaben oder den Angaben in der Packungsbeilage ein. Sollten Sie den Eindruck haben, dass die schmerzlindernde Wirkung nicht ausreichend ist, erhöhen Sie die Dosis nicht eigenständig, sondern wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Eine Überdosierung kann sich unter anderem durch Störungen des zentralen Nervensystems äußern, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit oder Bewusstseinsverlust (bei Kindern auch Muskelzuckungen). Zudem können Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. In schweren Fällen sind auch Blutungen im Magen-Darm-Trakt sowie Funktionsstörungen von Leber und Nieren möglich. Weitere mögliche Symptome sind Blutdruckabfall, Atemdepression und eine bläulich-rötliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose).

Ein spezifisches Gegenmittel existiert nicht. Bei Verdacht auf eine Überdosierung ist umgehend ein Arzt zu informieren, der je nach Schweregrad geeignete Maßnahmen einleiten kann.

Nebenwirkungen von Naproxen 500 - 1 A Pharma®

Naproxen 500 – 1 A Pharma® gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Wie andere Arzneimittel dieser Wirkstoffklasse kann es Nebenwirkungen in verschiedenen Organsystemen hervorrufen. Die Wahrscheinlichkeit und Ausprägung unerwünschter Wirkungen hängt unter anderem von der verabreichten Dosis, der Dauer der Behandlung sowie von individuellen Risikofaktoren des Patienten ab.

Mögliche häufige Nebenwirkungen:

  • Übelkeit;
  • Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen (Dyspepsie);
  • Sodbrennen;
  • Durchfall oder Verstopfung;
  • Kopfschmerzen;
  • Schwindelgefühl.

Diese Beschwerden betreffen vor allem den Magen-Darm-Trakt oder das zentrale Nervensystem und sind meist vorübergehend.

Selten auftretende Nebenwirkungen:

  • Geschwüre oder Blutungen im Magen-Darm-Bereich;
  • allergische Reaktionen, beispielsweise Hautausschlag oder Nesselsucht;
  • Störungen der Leberfunktion;
  • Beeinträchtigungen der Nierenfunktion;
  • Bronchospasmus bei empfindlichen oder entsprechend vorbelasteten Patienten.

Sollten ausgeprägte oder anhaltende Nebenwirkungen auftreten, sollte die Einnahme des Arzneimittels beendet und eine ärztliche Untersuchung durchgeführt werden.

Verträglichkeit von Naproxen 500 - 1 A Pharma® mit anderen Arzneimitteln

Naproxen 500 – 1 A Pharma® gehört zu den nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und kann mit verschiedenen Arzneimitteln sowohl pharmakodynamisch als auch pharmakokinetisch interagieren. Besonders relevant sind Kombinationen mit Wirkstoffen, die Einfluss auf die Blutgerinnung, die Nierenfunktion oder den Magen-Darm-Trakt haben.

Bei gleichzeitiger Anwendung sollten insbesondere folgende Arzneimittelgruppen berücksichtigt werden:

  • Andere NSAR einschließlich Acetylsalicylsäure: erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen.
  • Antikoagulanzien (z. B. Warfarin) sowie Thrombozytenaggregationshemmer: gesteigertes Blutungsrisiko.
  • Glukokortikoide: mögliche Verstärkung gastrointestinaler Nebenwirkungen.
  • ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Rezeptorblocker und Diuretika: mögliche Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirkung sowie erhöhtes Risiko einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion.
  • Lithium: Anstieg der Lithiumspiegel im Blut ist möglich.
  • Methotrexat: verminderte renale Ausscheidung kann zu einer erhöhten Methotrexat-Toxizität führen.

Bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer Arzneimittel empfiehlt sich eine sorgfältige ärztliche Überwachung, um mögliche Wechselwirkungen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls therapeutische Anpassungen vorzunehmen.

Kontraindikationen für Naproxen 500 - 1 A Pharma®

Naproxen 500 – 1 A Pharma® darf nicht angewendet werden, wenn eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Naproxen, anderen nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels besteht. Ebenso ist die Einnahme kontraindiziert bei Patienten, die nach der Anwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR allergische Reaktionen wie Bronchospasmus, Nesselsucht oder allergische Rhinitis entwickelt haben.

Darüber hinaus darf das Präparat nicht eingesetzt werden bei bestehenden oder wiederholt auftretenden Geschwüren oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt. Auch bei schweren Funktionsstörungen der Leber, der Nieren oder des Herzens ist eine Anwendung ausgeschlossen.

Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Naproxen nicht angewendet werden, da die Hemmung der Prostaglandinsynthese beim ungeborenen Kind schwerwiegende kardiopulmonale und renale Komplikationen verursachen kann. Während der Stillzeit sollte die Einnahme nur nach sorgfältiger ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Lagerung von Naproxen 500 - 1 A Pharma®

Naproxen 500 – 1 A Pharma® sollte unter geeigneten Lagerungsbedingungen aufbewahrt werden, um die Qualität des Arzneimittels zu erhalten. Die empfohlene Lagertemperatur beträgt maximal 25 °C. Zudem ist es ratsam, die Tabletten in der Originalverpackung zu belassen, da diese vor Feuchtigkeit und Lichteinwirkung schützt.

Das Präparat darf nur bis zu dem auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatum verwendet werden. Außerdem sollte es stets so aufbewahrt werden, dass es für Kinder weder sichtbar noch erreichbar ist.

Behandlungsoptionen für Naproxen 500 - 1 A Pharma®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 30.12.2025 | Nächste geplante Überprüfung am 26.10.2026
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Ja, Naproxen wird häufig zur Linderung von Regelschmerzen eingesetzt, da es entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften besitzt.

Die schmerzlindernde Wirkung beginnt in der Regel innerhalb von etwa 1 bis 2 Stunden nach der Einnahme.

Ja. Wie andere nichtsteroidale Antirheumatika kann Naproxen die Magenschleimhaut reizen, insbesondere bei längerer Anwendung oder höheren Dosierungen.

Die Anwendung sollte während der Schwangerschaft nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft ist die Einnahme kontraindiziert.

Vor der Anwendung in der Stillzeit sollte eine ärztliche Beratung erfolgen, um mögliche Risiken abzuwägen.

Bei manchen Patienten können Nebenwirkungen wie Schwindel oder Müdigkeit auftreten, die das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können. In solchen Fällen sollte auf das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen verzichtet werden.

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