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Prednisolon acis®

MIBE GmbH Manufacturer

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Prednisolon acis® (Asthma) Preise ab 26,90 €
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Asthma Behandlung mit Prednisolon acis® (Asthma)

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikamente Prednisolon acis®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertige Produkte mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Prednisolon acis® ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das zur ergänzenden Behandlung von Asthma und akuten entzündlichen Erkrankungen der Atemwege eingesetzt wird. Der Wirkstoff Prednisolon, erhältlich in Dosierungen von 10 mg und 20 mg, wirkt als Glukokortikoid entzündungshemmend und moduliert gezielt die Immunantwort in den Atemwegen. Auf diese Weise unterstützt das Präparat die Linderung akuter Asthmasymptome und reduziert die Entzündungsprozesse in den Atemwegen.

Das Medikament liegt in Tablettenform vor und wird oral eingenommen. Die individuelle Dosierung, Einnahmehäufigkeit sowie Behandlungsdauer werden vom behandelnden Arzt festgelegt und orientieren sich am Schweregrad der Erkrankung sowie den therapeutischen Anforderungen des Patienten.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

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Wie wirkt Prednisolon?

Prednisolon ist ein synthetisch hergestelltes Glukokortikoid, das zur Behandlung von Asthma bronchiale eingesetzt wird. Der Wirkstoff entfaltet seine entzündungshemmende Wirkung, indem er die Aktivität von Immunzellen wie Mastzellen, Eosinophilen und Lymphozyten moduliert und die Ausschüttung von entzündungsfördernden Mediatoren wie Zytokinen und Leukotrienen hemmt.

Dadurch werden Schwellungen der Atemwegsschleimhaut, Verengungen der Bronchien und übermäßige Schleimproduktion reduziert. Prednisolon unterstützt die Linderung akuter Asthmaanfälle, reguliert chronische Entzündungsprozesse, verbessert die Atemfunktion und verringert sowohl Häufigkeit als auch Schwere von Exazerbationen. Die Wirksamkeit ist abhängig von der Dosierung und der Behandlungsdauer, wobei gezielte Dosierungsstrategien helfen, systemische Nebenwirkungen zu minimieren.

Dosierung von Prednisolon acis®

Bei der Behandlung von Asthma wird Prednisolon in einer Tagesdosis von 40–60 mg verabreicht, auf ein bis zwei Einnahmen verteilt, über einen Zeitraum von fünf Tagen.

Hohe oder sehr hohe Dosen, die nur kurzfristig angewendet werden, können je nach Schwere der Grunderkrankung und dem individuellen Ansprechen des Patienten ohne schrittweises Ausschleichen beendet werden.

Eine versehentliche Einnahme einer höheren Dosis als vorgesehen wird in der Regel gut vertragen, spezielle Gegenmaßnahmen sind meist nicht erforderlich. Bei ungewöhnlichen oder verstärkten Nebenwirkungen sollte jedoch unverzüglich ein Arzt konsultiert werden.

Wurde eine Dosis vergessen, sollte diese nicht durch eine doppelte Einnahme ausgeglichen werden. Die vergessene Dosis kann im Verlauf des Tages nachgeholt werden, danach wird der reguläre Einnahmeplan fortgesetzt. Wiederholtes Vergessen kann ein Wiederaufflammen oder eine Verschlechterung der Erkrankung auslösen; in solchen Fällen sollte der behandelnde Arzt die Therapie überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

Anwendung von Prednisolon acis®

Die gesamte Tagesdosis sollte üblicherweise morgens zwischen 6:00 und 8:00 Uhr eingenommen werden. Bei höheren Dosierungen kann der behandelnde Arzt, abhängig vom Schweregrad der Erkrankung, die Tagesmenge auf zwei bis vier Einzeldosen verteilen, während mittlere Dosierungen auf zwei bis drei Einnahmen aufgeteilt werden können.

Die Tabletten sind teilbar und sollten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit während oder unmittelbar nach einer Mahlzeit eingenommen werden, um die optimale Wirkung des Wirkstoffs sicherzustellen.

Nebenwirkungen von Prednisolon acis®

Wie bei allen Arzneimitteln kann auch dieses Präparat Nebenwirkungen hervorrufen, die jedoch nicht bei allen Patienten auftreten müssen.

Hormonersatztherapie:

  • Geringes Risiko für Nebenwirkungen bei Einhaltung der empfohlenen Dosierung.

Behandlung bestimmter Erkrankungen mit höheren Dosierungen:

  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen: Verdeckung bestehender Infektionen, Erstauftreten, Rückfall oder Verschlimmerung von Virus-, Pilz- und Bakterieninfektionen; opportunistische Infektionen; Aktivierung von Zwergfadenwurm-Infektionen.
  • Blut- und Lymphsystem: Veränderungen des Blutbildes, z. B. Anstieg der weißen Blutkörperchen oder aller Blutzellen, Abnahme spezifischer weißer Blutkörperchen.
  • Immunsystem: Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Arzneimittelallergien), schwere anaphylaktische Reaktionen, Herzrhythmusstörungen, Bronchospasmen, Blutdruckschwankungen, Kreislaufkollaps, Herzstillstand, Schwächung der Immunabwehr.
  • Hormonsystem: Entwicklung eines Cushing-Syndroms (Vollmondgesicht, Stammfettsucht, Gesichtsrötung), Inaktivität oder Rückbildung der Nebennierenrinde.
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Gewichtszunahme, erhöhter Blutzucker, Diabetes mellitus, Hyperlipidämie, Ödeme, Kaliummangel, gesteigerter Appetit.
  • Nervensystem: Erhöhter Hirndruck, erstmaliges Auftreten von Epilepsie, verstärkte Anfallsbereitschaft bei bestehender Epilepsie.
  • Augenerkrankungen: Katarakt, erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), Verschlechterung von Hornhautgeschwüren, Infektionen durch Viren, Bakterien oder Pilze, verschwommenes Sehen, erhöhtes Risiko für zentrale seröse Chorioretinopathie.
  • Herzerkrankungen: Bradykardie (langsamer Herzschlag).
  • Gefäßerkrankungen: Blutdruckanstieg, erhöhtes Risiko für Arteriosklerose und Thrombosen, Gefäßentzündungen, gesteigerte Gefäßfragilität.
  • Gastrointestinaltrakt: Magen-Darm-Geschwüre, Blutungen, Pankreatitis.
  • Haut und Unterhaut: Striae, dünne Haut („Pergamenthaut“), erweiterte Hautgefäße, Blutergüsse, Akne, entzündliche Hautveränderungen, Pigmentstörungen, verstärkte Körperbehaarung.
  • Skelettmuskulatur, Bindegewebe und Knochen: Muskelschwäche, Muskelschwund, Osteoporose, Knochennekrosen, Sehnenentzündungen oder -risse, epidurale Lipomatose, Wachstumshemmung bei Kindern.
  • Nieren und Harnwege: Sklerodermiebedingte renale Krise bei Patienten mit bestehender Sklerodermie, erhöhter Blutdruck, reduzierte Harnproduktion.
  • Geschlechtsorgane und Brustdrüse: Störungen der Sexualhormonsekretion, Amenorrhoe, Hirsutismus, Impotenz.
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Verzögerte Wundheilung.

Bitte wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eine der aufgeführten Nebenwirkungen oder andere unerwünschte Reaktionen bemerken, und brechen Sie die Behandlung nicht eigenmächtig ab.

Verträglichkeit von mit Prednisolon acis® anderen Arzneimitteln

Medikamente, die die Wirkung von Prednisolon beeinflussen können

  • Verstärkung der Wirkung von Prednisolon:
    • Bestimmte HIV-Medikamente, wie Ritonavir oder Cobicistat. In solchen Fällen erfolgt eine sorgfältige ärztliche Überwachung.
  • Medikamente, die den Abbau von Prednisolon beschleunigen und seine Wirkung verringern können:
    • Barbiturate
    • Antikonvulsiva (Phenytoin, Carbamazepin, Primidon)
    • Tuberkulose-Medikamente (Rifampicin)
    • Ephedrin (z. B. in Präparaten gegen Hypotonie, Asthma oder Erkältung)
  • Medikamente, die den Leberstoffwechsel verlangsamen und Prednisolon verstärken können:
    • Bestimmte Antimykotika (Ketoconazol, Itraconazol)
    • Weibliche Geschlechtshormone, z. B. zur Empfängnisverhütung („Pille“)
    • Antazida mit Magnesium- oder Aluminiumhydroxid (Abstand von ca. 2 Stunden empfohlen)

Prednisolon kann die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen:

  • Verstärkung der Wirkung von Herzglykosiden durch Kaliumverlust;
  • Erhöhte Kaliumausscheidung bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika oder Abführmitteln;
  • Abschwächung der Wirkung oraler Antidiabetika und Insulin;
  • Veränderung der Wirkung oraler Antikoagulanzien (Cumarinderivate); Dosisanpassung wird vom Arzt geprüft;
  • Erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen bei gleichzeitiger Einnahme von Salicylaten, Indometacin oder NSAIDs;
  • Verlängerung der muskelentspannenden Wirkung nicht-depolarisierender Muskelrelaxanzien;
  • Verstärkung der augendrucksteigernden Wirkung von Atropin oder anderen Anticholinergika;
  • Verminderte Wirkung antiparasitärer Mittel wie Praziquantel;
  • Erhöhtes Risiko für Muskel- und Herzmuskelerkrankungen bei gleichzeitiger Einnahme von Chloroquin, Hydroxychloroquin oder Mefloquin;
  • Reduzierte Wirksamkeit von Wachstumshormonen (Somatropin), insbesondere bei hohen Prednisolon-Dosen;
  • Verminderter Anstieg des TSH nach Gabe von Protirelin;
  • Erhöhte Infektanfälligkeit bei gleichzeitiger Einnahme immunsuppressiver Medikamente; bestehende Infektionen können sich verschlimmern;
  • Prednisolon kann den Blutspiegel von Ciclosporin erhöhen und das Risiko von Krampfanfällen steigern;
  • ACE-Hemmer in Kombination mit Prednisolon erhöhen das Risiko für Veränderungen des Blutbildes;
  • Fluorchinolone erhöhen das Risiko für Sehnenrisse.

Informieren Sie Ihren Arzt stets, wenn Sie aktuell andere Medikamente einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen, neue Präparate zu verwenden – auch solche, die rezeptfrei erhältlich sind.

Kontraindikationen für Prednisolon acis®

Das Präparat darf nicht angewendet werden, wenn bei Ihnen eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Prednisolon oder einem der sonstigen Inhaltsstoffe besteht. Abgesehen von allergischen Reaktionen gibt es bei kurzfristiger Einnahme in akuten, lebensbedrohlichen Situationen keine weiteren Kontraindikationen.

Schwangerschaft und Stillzeit. Während der Schwangerschaft sollte Prednisolon nur nach ärztlicher Anweisung eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, sobald eine Schwangerschaft besteht oder festgestellt wird. Eine längerfristige Behandlung während der Schwangerschaft kann das Wachstum des ungeborenen Kindes beeinträchtigen. Die Einnahme gegen Ende der Schwangerschaft kann beim Neugeborenen zu einer vorübergehenden Unterfunktion der Nebennierenrinde führen, was eine schrittweise Ersatztherapie erforderlich machen könnte. Tierversuche zeigten fruchtschädigende Effekte, wie z. B. Gaumenspalten; ein erhöhtes Risiko für ähnliche Fehlbildungen beim Menschen in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten wird diskutiert.

Prednisolon geht in die Muttermilch über. Bisher wurden beim Säugling keine schädlichen Effekte beobachtet. Dennoch sollte die Notwendigkeit einer Behandlung während der Stillzeit sorgfältig geprüft werden. Sind aufgrund der Erkrankung höhere Dosen erforderlich, sollte über das Abstillen nachgedacht werden. Wenden Sie sich in diesem Fall umgehend an Ihren Arzt.

Lagerung von Prednisolon acis®

Lagern Sie Prednisolon Galen® stets in der Originalverpackung an einem trockenen, lichtgeschützten Ort bei Raumtemperatur, idealerweise nicht über 25 °C. Schützen Sie das Präparat vor Feuchtigkeit, direkter Sonneneinstrahlung und Frost. Nach Ablauf des Verfallsdatums darf das Arzneimittel nicht mehr verwendet werden. Bewahren Sie es außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

Behandlungsoptionen für Prednisolon acis® (Asthma)

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 15.06.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 11.04.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Ja, das Präparat kann zusammen mit inhalativen Bronchodilatatoren und weiteren Asthma-Medikamenten eingesetzt werden, jedoch ausschließlich nach Anweisung Ihres Arztes.

Die Linderung der Symptome kann je nach Schwere der Erkrankung bereits nach einigen Stunden spürbar sein, spätestens jedoch innerhalb weniger Tage.

Alkoholkonsum ist grundsätzlich möglich, allerdings sollte Vorsicht walten, da er das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen kann.

Treten Schwindel, Benommenheit oder Schwäche auf, sollte das Autofahren oder Bedienen von Maschinen vermieden werden, bis diese Symptome abgeklungen sind.

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