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Prednisolon Stada®

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Prednisolon Stada® (Heuschnupfen) Preise ab 26,90 €
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Heuschnupfen Behandlung mit Prednisolon Stada® (Heuschnupfen)

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Prednisolon Stada®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Prednisolon Stada® ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das zur kurzfristigen Behandlung von Heuschnupfen und ausgeprägten allergischen Reaktionen der oberen Atemwege eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff Prednisolon in Stärken von 10 mg und 20 mg, der als Glukokortikoid wirkt, Entzündungen hemmt und die allergische Reaktion des Körpers abschwächt. Dadurch können typische Beschwerden wie Niesen, laufende Nase, Juckreiz und Schwellungen effektiv reduziert werden.

Das Präparat wird in Tablettenform angeboten und oral eingenommen. Die exakte Dosierung, die Häufigkeit der Einnahme sowie die Dauer der Behandlung legt der behandelnde Arzt individuell fest. Diese richtet sich nach der Intensität der allergischen Symptome und den therapeutischen Erfordernissen des Patienten.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

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Wie wirkt Prednisolon?

Prednisolon ist ein synthetisches Glukokortikoid, das zur Behandlung von Heuschnupfen (allergische Rhinitis) eingesetzt wird. Der Wirkstoff entfaltet seine entzündungshemmende Wirkung, indem er die Aktivität von Immunzellen wie Mastzellen, Eosinophilen und Lymphozyten hemmt und die Freisetzung proinflammatorischer Mediatoren, darunter Histamin und Zytokine, reduziert.

Durch diesen Mechanismus werden die typischen Symptome eines Heuschnupfens – darunter laufende Nase, häufiges Niesen, Juckreiz und Schwellungen der Nasenschleimhaut – deutlich gemildert. Prednisolon unterstützt somit sowohl die akute Linderung allergischer Reaktionen als auch die Kontrolle langfristiger Entzündungsprozesse in den oberen Atemwegen. Die Effektivität hängt von der verabreichten Dosis und der Dauer der Anwendung ab, wobei eine gezielte Dosierung systemische Nebenwirkungen minimiert.

Dosierung von Prednisolon Stada®

Bei Heuschnupfen wird Prednisolon üblicherweise in einer Dosierung von 10–20 mg einmal täglich über einen Zeitraum von 3–5 Tagen eingenommen.Höhere Dosen, die nur für kurze Zeit verabreicht werden, können je nach Grunderkrankung und klinischer Reaktion ohne schrittweises Ausschleichen beendet werden.

Sollte versehentlich eine größere Dosis eingenommen werden, wird Prednisolon in der Regel auch kurzfristig gut vertragen. Besondere Maßnahmen sind meist nicht notwendig; bei ungewöhnlichen oder verstärkten Nebenwirkungen ist jedoch die Rücksprache mit einem Arzt erforderlich.

Wenn eine Dosis vergessen wurde, darf nicht die doppelte Menge eingenommen werden. Die versäumte Einnahme kann im Verlauf des Tages nachgeholt werden, bevor die reguläre Dosierung fortgesetzt wird. Wiederholtes Vergessen kann das Wiederaufflammen oder die Verschlechterung der Symptome begünstigen, weshalb der behandelnde Arzt die Therapie gegebenenfalls anpassen sollte.

Anwendung von Prednisolon Stada®

Die empfohlene Einnahme der gesamten Tagesdosis erfolgt üblicherweise morgens zwischen 6:00 und 8:00 Uhr. Bei höher dosierten Therapien kann der behandelnde Arzt die Tagesmenge, abhängig vom Schweregrad der Erkrankung, auf 2 bis 4 einzelne Einnahmen aufteilen. Mittlere Dosierungen können auf 2 bis 3 separate Gaben verteilt werden.

Die Tabletten lassen sich teilen und sollten unzerkaut zusammen mit ausreichend Flüssigkeit während oder unmittelbar nach einer Mahlzeit eingenommen werden, um die Aufnahme zu erleichtern.

Nebenwirkungen von Prednisolon Stada®

Wie bei allen Medikamenten kann auch dieses Präparat Nebenwirkungen hervorrufen, die jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten müssen.

Hormonersatztherapie:

  • Geringes Risiko für unerwünschte Wirkungen, solange die empfohlenen Dosierungen eingehalten werden.

Behandlung bestimmter Erkrankungen mit höheren Dosierungen:

  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen: Verdeckte Infektionen können maskiert werden, außerdem kann es zum Auftreten, Wiederauftreten oder zur Verschlimmerung von Virus-, Pilz- oder Bakterieninfektionen kommen; opportunistische Infektionen und Aktivierung von Zwergfadenwurminfektionen sind möglich.
  • Blut- und Lymphsystem: Veränderungen im Blutbild, z. B. Anstieg der weißen Blutkörperchen oder aller Blutzellen, Abnahme bestimmter weißer Blutkörperchen.
  • Immunsystem: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Arzneimittelallergien, schwere anaphylaktische Reaktionen, Herzrhythmusstörungen, Bronchospasmen, Blutdruckschwankungen, Kreislaufkollaps, Herzstillstand, Schwächung der Immunabwehr.
  • Hormonsystem: Cushing-Syndrom (Vollmondgesicht, Stammfettsucht, Gesichtsröte), Inaktivität oder Schwund der Nebennierenrinde.
  • Stoffwechsel und Ernährung: Gewichtszunahme, Hyperglykämie, Diabetes mellitus, Hyperlipidämie, Ödeme, Kaliummangel, gesteigerter Appetit.
  • Nervensystem: Erhöhter Hirndruck, erstmaliges Auftreten von Epilepsie oder verstärkte Anfallsbereitschaft bei bestehender Epilepsie.
  • Augen: Katarakt, erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), Verschlechterung von Hornhautgeschwüren, Infektionen durch Viren, Bakterien oder Pilze, verschwommenes Sehen, Risiko einer zentralen serösen Chorioretinopathie.
  • Herz: Bradykardie.
  • Gefäße: Blutdruckanstieg, erhöhtes Risiko für Arteriosklerose und Thrombosen, Gefäßentzündungen, gesteigerte Gefäßfragilität.
  • Gastrointestinaltrakt: Magen-Darm-Geschwüre, Blutungen, Pankreatitis.
  • Haut und Unterhaut: Dehnungsstreifen, dünne Haut („Pergamenthaut“), erweiterte Blutgefäße, Neigung zu Blutergüssen, Akne, entzündliche Hautveränderungen, Pigmentstörungen, verstärkte Körperbehaarung.
  • Muskeln, Bindegewebe und Knochen: Muskelschwäche, Muskelschwund, Osteoporose, Knochennekrosen, Sehnenentzündungen oder -risse, epidurale Lipomatose, Wachstumsverzögerung bei Kindern.
  • Nieren und Harnwege: Sklerodermiebedingte renale Krise bei bestehender Sklerodermie, erhöhter Blutdruck, verminderte Harnproduktion.
  • Geschlechtsorgane und Brustdrüse: Störungen der Sexualhormonsekretion, Amenorrhoe, Hirsutismus, Impotenz.
  • Allgemein / Verabreichungsort: Verzögerte Wundheilung.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie eine der aufgeführten Nebenwirkungen bemerken oder andere unerwünschte Wirkungen auftreten.

Verträglichkeit von mit Prednisolon Stada® anderen Arzneimitteln

Medikamente, die die Wirkung von Prednisolon beeinflussen können:

  • Wirkungsverstärkende Präparate: Einige Medikamente, darunter bestimmte HIV-Therapien wie Ritonavir oder Cobicistat, können die Wirkung von Prednisolon erhöhen. In solchen Fällen erfolgt eine sorgfältige ärztliche Überwachung.
  • Beschleunigte Lebermetabolisierung: Barbiturate, Antikonvulsiva (z. B. Phenytoin, Carbamazepin, Primidon) oder Tuberkulose-Medikamente wie Rifampicin können den Abbau von Prednisolon beschleunigen und dessen Effektivität verringern.
  • Ephedrin-haltige Mittel: Präparate gegen Hypotonie, Asthma oder Erkältungen, die Ephedrin enthalten, können durch erhöhten Stoffwechsel die Wirksamkeit von Prednisolon reduzieren.
  • Verlangsamte Lebermetabolisierung: Bestimmte Antimykotika wie Ketoconazol oder Itraconazol können die Wirkung von Prednisolon verstärken.
  • Weibliche Geschlechtshormone: Hormone zur Empfängnisverhütung („Pille“) können die Wirkung des Präparats intensivieren.
  • Antazida: Präparate mit Magnesium- oder Aluminiumhydroxid können die Aufnahme von Prednisolon reduzieren; ein zeitlicher Abstand von etwa 2 Stunden sollte eingehalten werden.

Medikamente, deren Wirkung durch Prednisolon beeinflusst werden kann:

  • Herzglykoside: Die Wirkung kann durch Kaliumverlust verstärkt werden.
  • Diuretika und Abführmittel: Prednisolon kann die Kaliumausscheidung erhöhen.
  • Orale Antidiabetika und Insulin: Wirkung kann abgeschwächt werden.
  • Gerinnungshemmende Präparate: Orale Antikoagulanzien und Cumarinderivate können in ihrer Wirkung verstärkt oder abgeschwächt werden; Dosisanpassungen erfolgen nach ärztlicher Prüfung.
  • Entzündungshemmer/Rheumamedikamente (Salicylate, Indometacin, NSAIDs): Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen kann steigen.
  • Muskelrelaxanzien (nicht-depolarisierend): Wirkung kann verlängert werden.
  • Atropin und andere Anticholinergika: Augendrucksteigernde Effekte können verstärkt werden.
  • Antiparasitika (z. B. Praziquantel): Wirksamkeit kann reduziert sein.
  • Chloroquin, Hydroxychloroquin, Mefloquin: Risiko für Muskel- und Herzmuskelerkrankungen kann steigen.
  • Wachstumshormone (Somatropin): Bei hohen Prednisolon-Dosen kann die Wirksamkeit vermindert sein.
  • Protirelin: TSH-Anstieg kann abgeschwächt werden.
  • Immunsuppressiva: Infektanfälligkeit steigt; bestehende Infektionen können verschlimmert werden.
  • Ciclosporin: Prednisolon kann den Blutspiegel erhöhen und Krampfanfälle begünstigen.
  • ACE-Hemmer: Risiko für Veränderungen im Blutbild kann erhöht sein.
  • Fluorchinolone: Risiko für Sehnenrisse kann zunehmen.

Informieren Sie stets Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie derzeit einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder einzunehmen planen – einschließlich rezeptfreier Präparate.

Kontraindikationen für Prednisolon Stada®

Das Medikament darf nicht verwendet werden, wenn bei Ihnen eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Prednisolon oder einem der sonstigen Bestandteile besteht. Abgesehen von möglichen allergischen Reaktionen gibt es bei kurzfristiger Anwendung in akuten, lebensbedrohlichen Situationen keine weiteren Kontraindikationen.

Schwangerschaft und Stillzeit: Während der Schwangerschaft sollte Prednisolon ausschließlich nach Anweisung des Arztes eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, falls eine Schwangerschaft besteht oder vermutet wird. Bei einer Langzeittherapie während der Schwangerschaft kann das Wachstum des ungeborenen Kindes beeinträchtigt werden. Die Einnahme gegen Ende der Schwangerschaft kann beim Neugeborenen zu einer vorübergehenden Unterfunktion der Nebennierenrinde führen, die eine schrittweise Ersatztherapie erforderlich machen könnte. Tierversuche zeigten fruchtschädigende Wirkungen, wie etwa Gaumenspalten; ein erhöhtes Risiko für ähnliche Schädigungen beim Menschen in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten wird diskutiert.

Prednisolon geht in die Muttermilch über, bislang sind jedoch keine schädlichen Effekte beim Säugling bekannt. Dennoch sollte die Notwendigkeit der Behandlung während der Stillzeit sorgfältig geprüft werden. Müssen aufgrund der Erkrankung höhere Dosen verabreicht werden, sollte über ein Abstillen nachgedacht werden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt.

Lagerung von Prednisolon Stada®

Prednisolon Stada® sollte in seiner Originalverpackung aufbewahrt werden, idealerweise bei einer Raumtemperatur von maximal 25 °C. Lagern Sie das Präparat an einem trockenen und lichtgeschützten Ort und schützen Sie es vor Feuchtigkeit, direkter Sonneneinstrahlung sowie Frost. Nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatums darf das Arzneimittel nicht mehr verwendet werden. Stellen Sie sicher, dass es stets außer Reichweite von Kindern aufbewahrt wird.

Behandlungsoptionen für Prednisolon Stada® (Heuschnupfen)

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 15.06.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 11.04.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Die Anwendung ist ausschließlich bei eindeutiger medizinischer Notwendigkeit und unter strenger ärztlicher Aufsicht zulässig.

Die nächste Dosis sollte zum regulären Einnahmezeitpunkt eingenommen werden; es darf nicht die doppelte Menge auf einmal genommen werden.

Alkoholkonsum ist grundsätzlich erlaubt, jedoch ist Vorsicht geboten, da mögliche Nebenwirkungen verstärkt auftreten können.

Bei Auftreten von Schwindel, Schwäche oder Benommenheit sollte auf das Führen von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen verzichtet werden.

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