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Victoza®

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Diabetes Typ 2 Behandlung mit Victoza®

Victoza® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Es kann sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit anderen Antidiabetika eingesetzt werden. Der Wirkstoff Liraglutid hilft, den Blutzuckerspiegel zu senken und verzögert die Magenentleerung. Victoza® ist für die tägliche Anwendung geeignet, wobei die Dosierung vom Arzt individuell unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands des Patienten festgelegt wird.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Liraglutid?

Liraglutid ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der GLP-1-Rezeptoragonisten und wird unter anderem zur Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes eingesetzt. Er imitiert die Wirkung eines natürlichen Darmhormons, das nach dem Essen freigesetzt wird und an der Regulation von Hunger, Sättigung und Blutzucker beteiligt ist.

Der Wirkstoff beeinflusst bestimmte Bereiche im Gehirn, die das Essverhalten steuern. Dadurch tritt das Sättigungsgefühl früher ein und das Hungergefühl kann abnehmen. Viele Patienten nehmen dadurch kleinere Portionen zu sich und reduzieren ihre tägliche Kalorienaufnahme.

Zusätzlich verlangsamt Liraglutid die Entleerung des Magens. Die Nahrung bleibt länger im Verdauungstrakt, wodurch das Gefühl der Sättigung länger anhält. Gleichzeitig unterstützt der Wirkstoff die Regulation des Blutzuckers, indem er die Insulinausschüttung bei erhöhten Blutzuckerwerten fördert und die Freisetzung von Glukagon reduziert.

Dosierung von Victoza®

Zu Beginn der Behandlung wird das Arzneimittel in der Regel mindestens eine Woche lang einmal täglich in einer Dosierung von 0,6 mg angewendet. Anschließend entscheidet Ihr Arzt, ob die Dosis auf 1,2 mg täglich erhöht werden soll. Falls mit 1,2 mg keine ausreichende Senkung des Blutzuckers erreicht wird, kann der Arzt die Dosierung gegebenenfalls weiter auf 1,8 mg einmal täglich anpassen. Ändern Sie die verordnete Dosis nicht eigenständig, sondern nur nach ärztlicher Anweisung.

Wenn Sie versehentlich eine größere Menge angewendet haben als vorgesehen, sollten Sie umgehend Ihren Arzt informieren, da möglicherweise sofortige medizinische Maßnahmen erforderlich sind. Mögliche Anzeichen einer Überdosierung können Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall sein.

Falls Sie eine Anwendung vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie daran denken. Sind jedoch bereits mehr als 12 Stunden seit dem vorgesehenen Zeitpunkt vergangen, sollten Sie die vergessene Dosis auslassen und die nächste Anwendung wie gewohnt am folgenden Tag durchführen. Verwenden Sie keine zusätzliche Dosis und erhöhen Sie die Menge am nächsten Tag nicht, um die ausgelassene Anwendung auszugleichen.

Beenden Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt. Ein Absetzen des Arzneimittels kann zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen.

Anwendungshinweise für Victoza®

Das Arzneimittel wird als subkutane Injektion unter die Haut verabreicht. Die Injektion darf weder in eine Vene noch in einen Muskel erfolgen. Geeignete Injektionsstellen sind insbesondere die Vorderseite der Oberschenkel, der Bauchbereich oder der Oberarm.

Die Anwendung kann unabhängig von den Mahlzeiten zu jeder Tageszeit erfolgen. Es wird jedoch empfohlen, das Präparat möglichst täglich zur gleichen Uhrzeit anzuwenden, sobald ein passender Zeitpunkt gefunden wurde.

Vor der ersten Anwendung erhalten Sie von Ihrem Arzt oder medizinischem Fachpersonal eine ausführliche Einweisung zur richtigen Handhabung des Pens. Weitere genaue Hinweise zur Anwendung finden Sie in der Gebrauchsinformation.

Wichtig! Während der Behandlung sollten regelmäßige Kontrollen des Blutzuckerspiegels durchgeführt werden. Patienten, die zusätzlich Insulin oder Sulfonylharnstoffe anwenden, sollten besonders auf mögliche Anzeichen einer Hypoglykämie achten. Änderungen der Therapie oder ein Absetzen des Arzneimittels sollten ausschließlich nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Nebenwirkungen von Victoza®

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Präparat Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten müssen.

Zu den schwerwiegenden Nebenwirkungen gehört häufig eine Hypoglykämie. Typische Warnzeichen können plötzlich auftreten und umfassen kalten Schweiß, blasse und kühle Haut, Kopfschmerzen, Herzrasen, starkes Hungergefühl, Übelkeit, Sehstörungen, Müdigkeit, Schwäche, Zittern, Nervosität, Angstgefühle, Konzentrationsprobleme oder Verwirrtheit. Das Risiko für eine Unterzuckerung kann erhöht sein, wenn gleichzeitig Insulin oder Sulfonylharnstoffe angewendet werden. Gegebenenfalls passt Ihr Arzt die Dosierung dieser Arzneimittel an.

Selten kann eine schwere allergische Reaktion auftreten, darunter eine Anaphylaxie. Mögliche Symptome sind Atembeschwerden, Schwellungen im Gesichts- oder Halsbereich sowie beschleunigter Herzschlag. In diesem Fall sollten Sie unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Ebenfalls selten wurde über einen Darmverschluss berichtet. Dieser kann mit ausgeprägter Verstopfung, Bauchschmerzen, Blähungen oder Erbrechen verbunden sein.

Sehr selten wurden Fälle einer Pankreatitis beobachtet. Dabei handelt es sich um eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung. Beenden Sie die Behandlung sofort und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn starke und anhaltende Schmerzen im Oberbauch auftreten, die bis in den Rücken ausstrahlen können und möglicherweise mit Übelkeit oder Erbrechen einhergehen. Weitere mögliche Nebenwirkungen:

Häufig:

  • Übelkeit, die im Verlauf der Behandlung häufig nachlässt;
  • Durchfall, der sich meist mit der Zeit bessert;
  • Erbrechen;
  • Flüssigkeitsverlust infolge von Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall;
  • Kopfschmerzen;
  • Verdauungsbeschwerden;
  • Magenschmerzen oder Gastritis;
  • Sodbrennen oder Gastroösophageale Refluxkrankheit;
  • Bauchschmerzen, Blähungen oder Verstopfung;
  • verminderter Appetit;
  • Bronchitis oder Erkältungsbeschwerden;
  • Schwindel;
  • beschleunigter Puls;
  • Müdigkeit;
  • Zahnschmerzen;
  • Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Hautreizungen, Juckreiz oder Ausschlag;
  • erhöhte Werte bestimmter Pankreasenzyme wie Lipase und Amylase.

Gelegentlich:

  • allergische Hautreaktionen wie Juckreiz oder Nesselsucht;
  • Dehydrierung, teilweise verbunden mit einer Verschlechterung der Nierenfunktion;
  • allgemeines Unwohlsein;
  • Gallensteine;
  • Entzündung der Gallenblase;
  • verzögerte Magenentleerung.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Beschwerden, die nicht ausdrücklich in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Verträglichkeit von Victoza® mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, vor Kurzem angewendet haben oder beabsichtigen, weitere Medikamente zu verwenden.

Besondere Vorsicht ist erforderlich bei der gleichzeitigen Anwendung folgender Arzneimittel:

  • Glimepirid, Glibenclamid oder andere Sulfonylharnstoffe sowie Insulin. Die gleichzeitige Anwendung kann das Risiko für eine Hypoglykämie erhöhen. Ihr Arzt kann deshalb die Dosierung dieser Arzneimittel anpassen. Außerdem kann es erforderlich sein, den Blutzuckerspiegel regelmäßig zu kontrollieren, um zu entscheiden, ob eine weitere Dosisänderung notwendig ist.
  • Wenn Sie Insulin anwenden, kann Ihr Arzt Ihnen erklären, wie die Insulindosis schrittweise reduziert werden sollte. Zusätzlich wird möglicherweise empfohlen, den Blutzucker häufiger zu messen, um einen zu hohen Blutzuckerspiegel oder eine Diabetische Ketoazidose zu vermeiden.
  • Warfarin oder andere blutgerinnungshemmende Arzneimittel zum Einnehmen. In diesem Fall können häufigere Blutuntersuchungen erforderlich sein, um die Blutgerinnung regelmäßig zu überprüfen.

Kontraindikationen für Victoza®

Victoza ist nicht für alle Patienten geeignet. Vor Beginn der Behandlung sollte ärztlich geprüft werden, ob bestimmte Erkrankungen oder gesundheitliche Einschränkungen gegen eine Anwendung sprechen.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen Liraglutid oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparats;
  • Typ-1-Diabetes mellitus;
  • Diabetische Ketoazidose;
  • schweren Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, insbesondere bei deutlich verzögerter Magenentleerung.

Besondere Vorsicht ist erforderlich bei Patienten mit:

  • früheren Entzündungen der Bauchspeicheldrüse beziehungsweise Pankreatitis;
  • ausgeprägten Nierenfunktionsstörungen;
  • schweren Magen-Darm-Beschwerden;
  • gleichzeitiger Anwendung anderer blutzuckersenkender Arzneimittel.

Schwangerschaft und Stillzeit. Während der Schwangerschaft wird die Anwendung von Victoza® grundsätzlich nicht empfohlen. Auch während der Stillzeit sollte das Arzneimittel möglichst nicht verwendet werden, da derzeit nicht ausreichend bekannt ist, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht. Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder stillen, sollten Sie Ihren Arzt informieren. Gemeinsam kann eine geeignete Behandlung zur Kontrolle des Blutzuckers ausgewählt werden.

Vor Beginn der Therapie sollten Sie Ihren Arzt außerdem über bestehende Erkrankungen sowie über alle aktuell eingenommenen Arzneimittel informieren, damit mögliche Risiken und Wechselwirkungen berücksichtigt werden können.

Lagerung von Victoza®

Die korrekte Aufbewahrung von Victoza ist wichtig, um die Wirksamkeit und Sicherheit des Präparats zu gewährleisten. Der Fertigpen sollte entsprechend den Herstellerangaben gelagert werden, damit die Stabilität des Wirkstoffs erhalten bleibt.

In der Regel wird Victoza® im Kühlschrank bei Temperaturen zwischen 2 °C und 8 °C aufbewahrt. Zum Schutz vor Licht sollte das Arzneimittel in der Originalverpackung gelagert werden. Ein Einfrieren muss unbedingt vermieden werden. Wurde der Pen versehentlich eingefroren, darf er nicht weiter verwendet werden.

Vor der Anwendung kann das Präparat für einen begrenzten Zeitraum auch außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden, sofern die empfohlene Höchsttemperatur nicht überschritten wird. Direkte Sonneneinstrahlung sowie starke Hitzeeinwirkung sollten vermieden werden.

Außerdem sollte darauf geachtet werden:

  • das Arzneimittel stets außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren;
  • beschädigte oder verfärbte Pens nicht mehr zu verwenden;
  • regelmäßig das auf der Verpackung angegebene Verfallsdatum zu überprüfen.

Eine sachgerechte Lagerung hilft dabei, die Qualität und Wirksamkeit des Arzneimittels über die gesamte Anwendungsdauer hinweg zu erhalten.

Behandlungsoptionen für Victoza®

Nehmen Sie an unserer Online-Beratung teil, um ein Rezept für entsprechende Medikamente zu bekommen, die Ihnen versandkostenfrei innerhalb von 1-2 Tagen zugestellt werden.

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Verpassen Sie keine wichtigen Informationen! Die Aktualität dieser Packungsbeilage kann nicht garantiert werden. Sichern Sie sich die neueste Version in der Medikamentenverpackung!

Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 28.05.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 24.03.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Victoza® ist primär zur Behandlung von Typ-2-Diabetes vorgesehen. Bei einigen Patienten kann es jedoch zu einer Gewichtsabnahme kommen, da der Wirkstoff Liraglutid den Appetit reduziert. Es ist jedoch nicht als spezifisches Medikament zur Gewichtsreduktion zugelassen.

Victoza® enthält Liraglutid, während Ozempic® Semaglutid enthält. Beide sind GLP-1-Agonisten, aber Victoza® wird einmal täglich injiziert, Ozempic® hingegen meist einmal wöchentlich. Beide senken den Blutzuckerspiegel bei Typ-2-Diabetes, aber die Dosierung und die Verabreichungsfrequenz unterscheiden sich.

Nein, das Arzneimittel kann unabhängig von den Mahlzeiten angewendet werden.

Ja, jedoch nur nach ärztlicher Verordnung.

Bei Auftreten einer Hypoglykämie kann die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt sein.

Alkohol kann den Blutzuckerspiegel beeinflussen, daher ist Vorsicht geboten.

Wenn weniger als 12 Stunden vergangen sind, sollte die Dosis so bald wie möglich angewendet werden. Sind mehr als 12 Stunden vergangen, sollte die vergessene Dosis ausgelassen und die Behandlung wie gewohnt fortgesetzt werden.

Die Dauer der Behandlung wird vom Arzt abhängig vom Gesundheitszustand des Patienten festgelegt.

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