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Brinzolamid Heumann®

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Brinzolamid Heumann® Preise ab 39,90 €
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Glaukom Behandlung mit Brinzolamid Heumann®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Brinzolamid Heumann®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Brinzolamid Heumann® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung des Glaukom. Das Präparat enthält Brinzolamid in einer Konzentration von 10 mg/ml. Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der Carboanhydrase-Hemmer und reduziert die Bildung des Kammerwassers im Auge, wodurch der Augeninnendruck wirksam gesenkt wird.

Das Arzneimittel ist in Form von Augentropfen erhältlich und wird direkt in das betroffene Auge oder in beide Augen eingeträufelt. Dauer und Häufigkeit der Anwendung werden individuell vom behandelnden Arzt festgelegt und richten sich nach dem Verlauf der Erkrankung sowie den therapeutischen Erfordernissen.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Brinzolamid?

Brinzolamid ist ein lokal am Auge angewendeter Hemmer der Carboanhydrase II und wird zur Behandlung eines erhöhten Augeninnendrucks bei Offenwinkelglaukom und okulärer Hypertension eingesetzt. Der Wirkstoff blockiert gezielt das Enzym Carboanhydrase II im nicht pigmentierten Epithel des Ziliarkörpers. Dadurch wird die Bildung von Bicarbonat vermindert, was den Transport von Natrium und Flüssigkeit in die hintere Augenkammer reduziert. In der Folge wird weniger Kammerwasser produziert. Die verringerte Kammerwassersekretion führt zu einer anhaltenden Senkung des intraokularen Drucks und hilft, das Risiko einer glaukombedingten Schädigung des Sehnervs zu verringern.

Dosierung und Anwendung von Brinzolamid Heumann®

Die übliche Dosierung beträgt jeweils einen Tropfen morgens und abends in das betroffene Auge oder, falls vom Arzt verordnet, in beide Augen. Halten Sie sich an die empfohlene Anwendung, sofern Ihr Arzt keine abweichende Dosierung festgelegt hat. Behandeln Sie beide Augen nur dann, wenn dies ausdrücklich ärztlich angeordnet wurde. Wenden Sie das Arzneimittel über den gesamten vom Arzt festgelegten Zeitraum an.

Sollte versehentlich eine größere Menge des Präparats in das Auge gelangen, spülen Sie das Auge mit lauwarmem Wasser aus. Verwenden Sie anschließend keine zusätzlichen Tropfen, sondern setzen Sie die Behandlung erst zum nächsten vorgesehenen Anwendungszeitpunkt fort.

Wenn Sie eine Anwendung vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie daran denken, und fahren Sie danach mit dem gewohnten Dosierungsschema fort. Verwenden Sie keine doppelte Dosis, um eine ausgelassene Anwendung auszugleichen.

Beenden Sie die Behandlung nicht eigenmächtig. Wird das Arzneimittel ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt abgesetzt, kann der Augeninnendruck erneut ansteigen und das Risiko für eine Verschlechterung des Sehvermögens zunehmen.

Das Arzneimittel ist ausschließlich zur Anwendung am Auge vorgesehen und darf weder geschluckt noch injiziert werden. Legen Sie vor der Anwendung die Flasche und bei Bedarf einen Spiegel bereit und waschen Sie sich sorgfältig die Hände. Schütteln Sie die Flasche und entfernen Sie die Verschlusskappe. Nach dem ersten Öffnen kann sich der Sicherheitsring lösen; dieser sollte vor der ersten Anwendung entfernt werden. Halten Sie die Flasche mit der Tropferspitze nach unten zwischen Daumen und Mittelfinger. Neigen Sie den Kopf leicht zurück, ziehen Sie das Unterlid mit einem sauberen Finger vorsichtig nach unten und bilden Sie so eine kleine Tasche zwischen Lid und Auge. Führen Sie die Tropferspitze dicht an das Auge heran, ohne dabei das Auge, die Augenlider, die umliegende Haut oder andere Oberflächen zu berühren, um eine Verunreinigung der Lösung zu vermeiden. Durch sanften Druck auf den Flaschenboden wird ein Tropfen freigesetzt; ein starkes Zusammendrücken ist nicht erforderlich. Schließen Sie nach dem Eintropfen das Auge und drücken Sie für mindestens eine Minute leicht auf den inneren Augenwinkel neben der Nase. Dadurch wird verhindert, dass größere Mengen des Arzneimittels in den restlichen Körper gelangen. Wenn beide Augen behandelt werden sollen, wiederholen Sie den Vorgang am zweiten Auge. Falls ein Tropfen das Auge verfehlt, wenden Sie einen weiteren Tropfen an. Verschließen Sie die Flasche unmittelbar nach jeder Anwendung wieder sorgfältig. Beginnen Sie eine neue Flasche erst, wenn die angebrochene vollständig aufgebraucht ist. Wenn Sie zusätzlich andere Augentropfen verwenden, sollte zwischen den einzelnen Präparaten ein Abstand von mindestens fünf Minuten eingehalten werden. Augensalben sind grundsätzlich zuletzt anzuwenden.

Wichtige Informationen zur Einnahme von Brinzolamid Heumann®

Weiche Kontaktlinsen sollten vor der Anwendung des Arzneimittels herausgenommen werden und dürfen frühestens 30 Minuten nach dem Eintropfen wieder eingesetzt werden.

Unmittelbar nach der Anwendung können vorübergehend verschwommenes Sehen oder andere Beeinträchtigungen des Sehvermögens auftreten. Diese Beschwerden können insbesondere bei Dunkelheit oder schlechten Lichtverhältnissen stärker wahrgenommen werden. Bei einigen Patienten kommt es zusätzlich zu Müdigkeit oder Benommenheit. Solange solche Symptome bestehen, sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen oder andere potenziell gefährliche Geräte bedienen.

Nebenwirkungen von Brinzolamid Heumann®

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Präparat Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten. Beenden Sie die Anwendung sofort und suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf, wenn schwere Hautreaktionen auftreten, beispielsweise rötliche, flache oder ringförmige Flecken mit Blasenbildung, Hautablösungen oder Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien oder Augen. Diese Beschwerden können mit Fieber und grippeähnlichen Symptomen einhergehen und auf ein Stevens-Johnson-Syndrom oder eine Toxische epidermale Nekrolyse hinweisen.

Häufige Nebenwirkungen:

  • verschwommenes Sehen;
  • Augenreizungen, Augenschmerzen, Juckreiz, Trockenheit, Rötung oder Augenausfluss;
  • ungewöhnlicher Geschmack im Mund.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Schwellung der Hornhaut;
  • Doppelbilder, eingeschränktes Sehvermögen oder Lichtblitze;
  • Schwellungen im Bereich der Augen;
  • erhöhter Augeninnendruck oder Schädigung des Sehnervs;
  • Schläfrigkeit;
  • Brustschmerzen;
  • Schlafstörungen;
  • Herzrhythmusstörungen;
  • pfeifende Atmung;
  • generalisierter Juckreiz oder juckender Hautausschlag;
  • Haarausfall;
  • Ohrgeräusche;
  • trockene oder verstopfte Nase.

Andere Nebenwirkungen:

  • Lichtempfindlichkeit, Bindehautentzündung, Rötung oder Schwellung der Augenlider, verstärkter Tränenfluss, müde Augen oder Ablagerungen auf der Augenoberfläche;
  • Herzklopfen, verlangsamter oder beschleunigter Herzschlag sowie Blutdruckanstieg oder Blutdruckabfall;
  • Atemnot, Husten, Engegefühl in der Brust oder Asthma;
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, allgemeine Schwäche, Nervosität, Depressionen, Alpträume oder Reizbarkeit;
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen oder Mundtrockenheit;
  • Muskel-, Rücken- und Gelenkschmerzen sowie Schmerzen in den Extremitäten;
  • Hautreaktionen wie Rötung, Ausschlag, Papeln, Juckreiz oder Schwellungen;
  • häufiges Wasserlassen, verminderter Appetit, allgemeines Unwohlsein oder Schwellungen an Armen und Beinen;
  • Veränderungen der Leberwerte oder der Blutwerte.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch für Beschwerden, die in dieser Gebrauchsinformation nicht ausdrücklich genannt werden.

Verträglichkeit von mit Brinzolamid Heumann® anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich angewendet haben oder beabsichtigen, weitere Medikamente einzunehmen oder anzuwenden. Dies gilt auch für Präparate, die Sie ohne ärztliche Verschreibung erhalten haben.

Besondere Aufmerksamkeit ist erforderlich, wenn Sie gleichzeitig andere Carboanhydrase-Hemmer verwenden, zum Beispiel Acetazolamid oder Dorzolamid. In diesem Fall sollte die gleichzeitige Anwendung unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt abgestimmt werden.

Kontraindikationen für Brinzolamid Heumann®

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn bei Ihnen eine schwere Erkrankung der Nieren vorliegt. Ebenfalls kontraindiziert ist die Anwendung bei einer Überempfindlichkeit gegen Brinzolamid oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparats.

Von der Anwendung ist außerdem abzusehen, wenn bei Ihnen eine Allergie gegen Sulfonamide bekannt ist. Zu dieser Wirkstoffgruppe zählen unter anderem bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes mellitus, Infektionen sowie harntreibende Medikamente (Diuretika). Da Brinzolamid chemisch mit Sulfonamiden verwandt ist, können vergleichbare allergische Reaktionen auftreten.

Das Präparat darf ebenfalls nicht verwendet werden, wenn bei Ihnen eine Übersäuerung des Blutes in Form einer hyperchlorämischen Azidose festgestellt wurde.

Nach dem derzeitigen Stand der medizinischen Erkenntnisse wird die Anwendung während der Stillzeit nicht empfohlen. In bestimmten Fällen kann es notwendig sein, das Stillen vorübergehend zu unterbrechen oder vollständig zu beenden.

Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt besprechen, ob und unter welchen Voraussetzungen das Arzneimittel angewendet werden kann.

Lagerung von Brinzolamid Heumann®

Brinzolamid Heumann sollte bei normaler Raumtemperatur aufbewahrt und vor Frost, direkter Sonneneinstrahlung sowie starker Hitze geschützt werden. Um die Sterilität der Suspension zu erhalten und eine mikrobielle Verunreinigung zu vermeiden, ist die Flasche nach jeder Anwendung sorgfältig zu verschließen. Vor dem Eintropfen sollte das Behältnis leicht geschüttelt werden, damit sich die Wirkstoffpartikel gleichmäßig in der Suspension verteilen. Nach dem ersten Öffnen darf das Präparat nur innerhalb des vorgesehenen Verwendungszeitraums angewendet werden. Bewahren Sie das Arzneimittel stets außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

Behandlungsoptionen für Brinzolamid Heumann®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 19.05.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 15.03.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Kontaktlinsen sollten vor dem Eintropfen entfernt werden und dürfen frühestens 30 Minuten nach der Anwendung wieder eingesetzt werden.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung grundsätzlich nicht empfohlen. Falls eine Behandlung erforderlich ist, sollte dies zuvor mit einem Arzt besprochen werden.

Nach dem Eintropfen kann vorübergehend verschwommenes Sehen auftreten. Führen Sie erst dann wieder ein Fahrzeug oder bedienen Sie Maschinen, wenn Ihre Sicht vollständig klar ist.

Ja, zwischen verschiedenen Augenpräparaten sollte jedoch ein zeitlicher Abstand von mindestens fünf Minuten eingehalten werden.

Setzen Sie die Behandlung zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt in der üblichen Dosierung fort. Wenden Sie keine doppelte Menge an.

Eine Senkung des Augeninnendrucks setzt üblicherweise innerhalb weniger Stunden nach der Anwendung ein.

Ja, die Flasche sollte vor jeder Anwendung gut geschüttelt werden, damit sich die Suspension gleichmäßig verteilt.

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