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Deltaran®

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Schmerzen Behandlung mit Deltaran®

Deltaran® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit dem Wirkstoff Dexibuprofen aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Es wird zur kurzfristigen symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei entzündlichen Zuständen degenerativer Gelenkerkrankungen sowie bei Zahn- und Menstruationsschmerzen angewendet. Deltaran® ist in Form von Filmtabletten in den Dosierungen 300 mg und 400 mg erhältlich.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
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2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Dexibuprofen?

Dexibuprofen ist das pharmakologisch aktive S(+)-Enantiomer von Ibuprofen und gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Der Wirkstoff hemmt reversibel die Cyclooxygenase-Enzyme (COX-1 und COX-2), wodurch die Synthese von Prostaglandinen reduziert wird. Prostaglandine sind maßgeblich an der Entstehung von Schmerz, Entzündung und Fieber beteiligt.

Durch die verminderte Prostaglandinproduktion wirkt Dexibuprofen analgetisch, antiphlogistisch und antipyretisch. Die Hemmung der Entzündungsmediatoren führt zu einer Reduktion von Schwellung, Rötung und Schmerzempfindung im betroffenen Gewebe. Die Wirkung ist dosisabhängig und vorwiegend symptomatisch.

Dosierung und Anwendungshinweise für Deltaran®

Die Dosierung von Deltaran® richtet sich nach der ärztlichen Verordnung sowie nach Art und Schwere der Beschwerden. Die übliche Anfangsdosis für Erwachsene beträgt 200–400 mg pro Einnahme, mit der Möglichkeit einer erneuten Einnahme bei Bedarf in Abständen von mindestens 6–8 Stunden. Die maximale Tagesdosis sollte in der Regel 1200 mg ohne ausdrückliche ärztliche Anweisung nicht überschreiten.

Das Arzneimittel sollte mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden, vorzugsweise zu festen Tageszeiten. Abhängig von der individuellen Verträglichkeit kann die Einnahme während oder nach den Mahlzeiten erfolgen.

Die verordnete Dosierung sowie die empfohlene Behandlungsdauer sind einzuhalten; eigenständige Änderungen der Dosis oder des Einnahmeschemas sollten vermieden werden.

Nebenwirkungen von Deltaran®

Wie bei allen Arzneimitteln können auch unter der Anwendung dieses Präparats Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder behandelten Person vorkommen müssen. Art und Intensität möglicher Beschwerden hängen häufig von der Dosierung, der individuellen Empfindlichkeit sowie der Dauer der Anwendung ab. Zur Verringerung des Risikos unerwünschter Wirkungen sollte stets die niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet werden. Besonders bei älteren Patientinnen und Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, vor allem im Magen-Darm-Bereich.

Die Behandlung sollte sofort beendet und unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden bei folgenden Warnzeichen:

  • starke oder anhaltende Bauchschmerzen, insbesondere zu Beginn der Therapie;
  • schwarzer Stuhl, blutiger Durchfall oder Bluterbrechen;
  • Schmerzen im Brustbereich als mögliches Zeichen einer schweren allergischen Reaktion (z. B. Kounis-Syndrom);
  • schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung, Hautablösung oder zielscheibenartigen Flecken, ggf. begleitet von Fieber oder grippeähnlichen Symptomen;
  • großflächiger Hautausschlag mit Fieber und geschwollenen Lymphknoten (Hinweis auf DRESS-Syndrom);
  • Fieber, Halsschmerzen, starke Müdigkeit oder Blutungsneigung als mögliche Zeichen einer schweren Blutbildveränderung;
  • Gelbfärbung der Haut oder Augen (Hinweis auf Leberbeteiligung);
  • Schwellungen im Gesicht oder Hals, Atem- oder Schluckbeschwerden (Angioödem oder allergische Reaktion);
  • verminderte Urinausscheidung, Schwellungen oder allgemeines Unwohlsein als mögliche Hinweise auf Nierenschädigungen.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Beschwerden des Magen-Darm-Trakts wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Sodbrennen, Durchfall, Verstopfung oder Verdauungsstörungen;
  • leichte Blutverluste im Magen-Darm-Bereich;
  • Magen- oder Darmgeschwüre, teilweise mit Blutung;
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen oder Reizbarkeit;
  • Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz;
  • Flüssigkeitseinlagerungen (Ödeme), insbesondere bei bestehendem Bluthochdruck;
  • entzündliche Veränderungen der Darmschleimhaut oder Verschlechterung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.

Gelegentliche bis seltene Nebenwirkungen:

  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis);
  • Sehstörungen oder Ohrgeräusche (Tinnitus);
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht, Hautblutungen oder Asthmaanfälle;
  • Angstzustände oder psychische Veränderungen;
  • Nierenfunktionsstörungen, entzündliche Nierenerkrankungen oder Ödeme.

Seltene und sehr seltene Nebenwirkungen:

  • psychotische Reaktionen, Depression, Verwirrtheit oder Halluzinationen;
  • Hörstörungen oder toxisch bedingte Sehstörungen;
  • Veränderungen der Leberfunktion, Hepatitis oder Gelbsucht;
  • schwere Hautreaktionen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse);
  • schwere allergische Reaktionen mit Atemnot oder Kreislaufreaktionen;
  • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse oder Speiseröhre;
  • Störungen der Blutbildung (z. B. Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Agranulozytose);
  • aseptische Meningitis mit Nackensteife, Kopfschmerzen und Fieber;
  • Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen;
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut;
  • seltene schwere Hautreaktionen wie akute generalisierte exanthematische Pustulose.

Arzneimittel dieser Wirkstoffgruppe können möglicherweise mit einem leicht erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden sein.

Wenn Nebenwirkungen auftreten oder sich neue Beschwerden entwickeln, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Dies gilt auch für Reaktionen, die nicht ausdrücklich aufgeführt sind.

Verträglichkeit von Deltaran® mit anderen Arzneimitteln

Deltaran® kann bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen Arzneimitteln pharmakodynamische oder pharmakokinetische Wechselwirkungen eingehen. Daher sollte vor Beginn der Therapie eine sorgfältige Überprüfung der Begleitmedikation erfolgen. Besonders bei Kombination mit anderen schmerz- oder entzündungshemmenden Präparaten sowie mit Arzneimitteln, die den Stoffwechsel oder die Blutgerinnung beeinflussen, ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.

Besondere Vorsicht ist erforderlich bei gleichzeitiger Anwendung mit:

  • anderen nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) oder Analgetika, da additive Effekte auftreten können;
  • Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmern, bei denen ein erhöhtes Risiko für Wechselwirkungen besteht;
  • Antihypertensiva und Diuretika, deren Wirkung beeinflusst werden kann;
  • Kortikosteroiden, da das Risiko gastrointestinaler Komplikationen erhöht sein kann;
  • Arzneimitteln, die über hepatische Enzymsysteme metabolisiert werden.

Patienten sollten ihren Arzt oder Apotheker über alle gleichzeitig eingenommenen Medikamente informieren, einschließlich rezeptfreier Präparate und pflanzlicher Produkte, um potenzielle Wechselwirkungen zu berücksichtigen.

Kontraindikationen für Deltaran®

Deltaran® ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. Das Präparat darf nicht angewendet werden bei Patienten mit bekannten allergischen Reaktionen auf nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), insbesondere wenn in der Vergangenheit Asthmaanfälle, Bronchospasmen, Rhinitis oder Urtikaria im Zusammenhang mit der Einnahme solcher Substanzen aufgetreten sind.

Eine Anwendung ist ebenfalls kontraindiziert bei aktiven Magen- oder Darmulzera, gastrointestinalen Blutungen oder schweren entzündlichen Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts. Weitere Gegenanzeigen umfassen schwere Leber-, Nieren- oder Herzinsuffizienz sowie bekannte Gerinnungsstörungen.

Während des dritten Schwangerschaftstrimesters darf Deltaran® nicht angewendet werden. Im ersten und zweiten Trimester sollte das Arzneimittel nur nach sorgfältiger ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. In der Stillzeit ist eine Anwendung nur nach Rücksprache mit dem Arzt empfohlen, da der Wirkstoff in die Muttermilch übergehen kann.

Lagerung von Deltaran®

Deltaran® sollte entsprechend den Angaben in der Gebrauchsinformation gelagert werden, um die Stabilität des Wirkstoffs und die Qualität des Arzneimittels zu gewährleisten. In der Regel wird empfohlen, das Präparat bei Raumtemperatur aufzubewahren und vor direkter Sonneneinstrahlung, übermäßiger Hitze sowie Feuchtigkeit zu schützen. Die Aufbewahrung in der Originalverpackung hilft, das Arzneimittel vor äußeren Einflüssen zu schützen.

Nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatums darf Deltaran® nicht mehr verwendet werden. Das Arzneimittel ist außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Behandlungsoptionen für Deltaran®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 26.02.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 23.12.2026
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Der Wirkungseintritt hängt von der Indikation und der individuellen Reaktion ab.

Ja, es kann je nach Anwendungsgebiet zur Regulierung des Zyklus beitragen.

In bestimmten Fällen kann es unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Vor der Anwendung in der Stillzeit sollte eine ärztliche Beratung erfolgen.

Ja, insbesondere bei längerer Anwendung sind Kontrollen empfehlenswert.

Es kann im Rahmen einer hormonellen Unterstützung bei Kinderwunsch eingesetzt werden.

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