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Doxazosin Stada®

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Doxazosin Stada® Preise ab 29,90 €
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Prostata / gutartige Prostatavergrößerung (BPH) Behandlung mit Doxazosin Stada®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Doxazosin Stada®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Doxazosin Stada® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Beschwerden bei einer gutartigen Prostatavergrößerung. Das Präparat enthält den Wirkstoff Doxazosin in Dosierungen von 1 mg, 2 mg und 4 mg. Doxazosin trägt zur Entspannung der glatten Muskulatur von Prostata und Blasenhals bei. Dadurch kann der Harnfluss erleichtert und können BPH-bedingte Beschwerden beim Wasserlassen vermindert werden.

Das Präparat ist in Form von Tabletten und Retardtabletten zur oralen Einnahme erhältlich. Die geeignete Darreichungsform, Dosierung und Behandlungsdauer werden vom Arzt unter Berücksichtigung des individuellen Ansprechens auf die Therapie festgelegt.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Doxazosin?

Doxazosin ist ein Alpha-1-Rezeptorenblocker. Der Wirkstoff blockiert selektiv Alpha-1-Adrenozeptoren in der glatten Muskulatur von Prostata und Blasenhals. Dadurch entspannt sich die Muskulatur, der Widerstand im Bereich der Harnwege wird reduziert und der Harnfluss kann verbessert werden. Auf diese Weise können Beschwerden beim Wasserlassen infolge einer gutartigen Prostatavergrößerung vermindert werden.

Dosierung von Doxazosin Stada®

Zu Beginn der Behandlung wird einmal täglich 1 Tablette mit entsprechend 1 mg Doxazosin eingenommen. Je nachdem, wie Sie auf die Therapie ansprechen, kann die Tagesdosis nach ein bis zwei Wochen auf 2 Tabletten beziehungsweise 2 mg Doxazosin erhöht werden. Anschließend ist bei Bedarf eine weitere Steigerung auf 4 mg einmal täglich möglich. Für diese Dosierung stehen Präparate mit höherer Wirkstärke zur Verfügung.

Die übliche tägliche Dosis beträgt 2 bis 4 mg Doxazosin und wird einmal am Tag eingenommen. Bei benigner Prostatahyperplasie dürfen insgesamt höchstens 8 mg Doxazosin pro Tag angewendet werden.

Bei älteren Personen sowie bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte die Behandlung mit der niedrigsten erforderlichen Dosis erfolgen. Während der Therapie ist eine sorgfältige Überwachung dieser Patientengruppen notwendig.

Falls Sie eine Einnahme vergessen haben, setzen Sie die Behandlung am folgenden Tag zur üblichen Zeit mit der vorgesehenen Dosis fort. Die ausgelassene Dosis darf nicht durch die Einnahme der doppelten Menge ausgeglichen werden.

Führen Sie die Einnahme der Tabletten so lange fort, bis Ihr Arzt die Behandlung beendet.

Anwendung von Doxazosin Stada®

Die Tablette ist zur Einnahme im Ganzen vorgesehen und darf nicht geteilt werden. Nehmen Sie die verordnete Anzahl an Tabletten jeweils morgens zusammen mit einem Glas Wasser ein. Während der Anwendung dieses Arzneimittels sollte auf den gleichzeitigen Konsum von Alkohol verzichtet werden.

Nebenwirkungen von Doxazosin Stada®

Wie bei anderen Arzneimitteln können während der Behandlung unerwünschte Wirkungen auftreten. Diese müssen jedoch nicht bei jeder behandelten Person vorkommen.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Schwindel, einschließlich Schwindel beim Aufstehen aus sitzender oder liegender Position;
  • Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Benommenheit, Müdigkeit, allgemeine Schwäche, Apathie und Nervosität;
  • orthostatische Hypotonie, also ein Blutdruckabfall beim Aufstehen;
  • Herzklopfen (Palpitationen) und beschleunigter Herzschlag (Tachykardie);
  • verstopfte Nase, Schnupfen, Bronchitis, Husten und Infektionen der Atemwege;
  • Übelkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Mundtrockenheit;
  • Juckreiz und Missempfindungen der Haut (Parästhesien);
  • Störungen der Scharfeinstellung des Auges (Akkommodationsstörungen);
  • Muskelkrämpfe und Muskelschmerzen;
  • Harninkontinenz, Blasenentzündung (Zystitis), Harnwegsinfektionen sowie häufigeres Wasserlassen beziehungsweise eine erhöhte Harnmenge;
  • Ejakulationsstörungen;
  • Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe (Ödeme) und Brustschmerzen.

Insbesondere zu Beginn der Therapie, bei höheren Dosierungen oder nach Wiederaufnahme der Behandlung im Anschluss an eine kurze Unterbrechung kann es zu einer orthostatischen Hypotonie kommen. In seltenen Fällen wurde dabei auch über Ohnmachtsanfälle (Synkopen) berichtet.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Durst, verminderter Kaliumspiegel (Hypokaliämie), niedriger Blutzucker (Hypoglykämie) und Gicht;
  • Alpträume, Gedächtnisstörungen, Stimmungsschwankungen, Erregung und Depressionen;
  • Zittern (Tremor), Muskelsteifigkeit und Muskelschwäche;
  • Ohnmacht (Synkope) und Durchblutungsstörungen des Gehirns;
  • verschwommenes Sehen, verstärkter Tränenfluss und erhöhte Lichtempfindlichkeit;
  • Ohrgeräusche (Tinnitus);
  • unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie), Angina pectoris, Herzinfarkt und Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen (periphere Ischämie);
  • Rachenentzündung, Bronchospasmus, Nasenbluten und Kehlkopfödem;
  • Erbrechen und Entzündungen des Magen-Darm-Trakts;
  • gesteigerter Appetit;
  • Haarausfall (Alopezie), Hautausschlag, Purpura, Nesselsucht (Urtikaria) sowie Gesichtsrötung und Hitzewallungen;
  • Beschwerden oder Schmerzen beim Wasserlassen sowie Blut im Urin (Hämaturie);
  • Impotenz und schmerzhafte Dauererektion (Priapismus);
  • Gelenkschmerzen und Gelenkschwellungen;
  • Schwellungen im Gesicht oder an anderen Körperstellen;
  • Fieber, Schüttelfrost, Blässe und bei älteren Patienten eine erniedrigte Körpertemperatur;
  • Veränderungen der Leberwerte, erhöhte Leberenzyme, Gelbsucht (Ikterus), Gallestau (Cholestase) und Leberentzündung (Hepatitis);
  • verlangsamter Herzschlag (Bradykardie);
  • verminderte Anzahl von Blutplättchen, weißen oder roten Blutkörperchen;
  • erhöhte Blutwerte von Harnstoff-Stickstoff und Kreatinin.

Weitere Nebenwirkungen:

  • allergische Reaktionen;
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie);
  • Angstzustände und Schlaflosigkeit (Insomnie);
  • verminderte Hautempfindlichkeit (Hypästhesie) und Veränderungen des Geschmacksempfindens;
  • Drehschwindel (Vertigo) und Bewusstlosigkeit;
  • Atemnot (Dyspnoe);
  • Blähungen;
  • retrograde Ejakulation, bei der der Samenerguss in die Harnblase erfolgt;
  • vorübergehende Vergrößerung der männlichen Brustdrüse (Gynäkomastie);
  • Rückenschmerzen;
  • vermehrtes nächtliches Wasserlassen;
  • Erschöpfung, Unwohlsein, allgemeine Schmerzen und Gewichtszunahme;
  • erhöhtes Risiko für das intraoperative Floppy-Iris-Syndrom (IFIS) und damit verbundene Komplikationen während einer Kataraktoperation.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Nebenwirkungen deutlich ausgeprägt sind oder Sie während der Behandlung weitere unerwünschte Beschwerden feststellen.

Verträglichkeit von Doxazosin Stada® mit anderen Arzneimitteln

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie bereits mit anderen Arzneimitteln behandelt werden.

Dies gilt insbesondere für folgende Präparate und Wirkstoffgruppen:

  • nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), beispielsweise Ibuprofen;
  • weitere Arzneimittel gegen Bluthochdruck, darunter gefäßerweiternde Wirkstoffe (Vasodilatatoren);
  • Nitrate, die beispielsweise bei Schmerzen im Brustbereich eingesetzt werden;
  • Estrogene (weibliche Hormone);
  • Dopamin, Ephedrin, Adrenalin, Metaraminol, Methoxamin oder Phenylephrin, die unter anderem bei Herzerkrankungen verwendet werden;
  • kreislauf- und herzstimulierende Arzneimittel (Sympathomimetika), die zu einem Anstieg des Blutdrucks führen können;
  • Cimetidin zur Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie andere Arzneimittel, die die Wirkung des Präparats verändern können.

Falls Sie nicht sicher sind, ob eines Ihrer Arzneimittel zu diesen Gruppen gehört, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Bei Patienten, die Alpha-Rezeptorenblocker aufgrund eines erhöhten Blutdrucks oder einer gutartigen Prostatavergrößerung erhalten, können beim raschen Aufrichten oder Aufstehen Schwindel und Benommenheit auftreten. Ursache hierfür kann ein plötzliches Absinken des Blutdrucks sein. Solche Beschwerden wurden bei einzelnen Patienten auch beobachtet, wenn gleichzeitig Arzneimittel gegen Erektionsstörungen beziehungsweise erektile Dysfunktion aus der Gruppe der Phosphodiesterase-5-Hemmer angewendet wurden. Zur Verringerung dieses Risikos sollten entsprechende Arzneimittel erst zusätzlich eingenommen werden, wenn unter der Behandlung mit dem Alpha-Rezeptorenblocker eine stabile Blutdruckeinstellung erreicht wurde.

Das Präparat kann darüber hinaus bestimmte Ergebnisse von Laboruntersuchungen verändern. Informieren Sie Ihren Arzt über die Einnahme, damit dieser einen möglichen Einfluss bei der Beurteilung der Laborwerte berücksichtigen kann.

Geben Sie Ihrem Arzt grundsätzlich Auskunft über sämtliche weiteren Arzneimittel, die Sie derzeit anwenden oder vor Kurzem angewendet haben. Dies schließt auch Medikamente ein, die ohne ärztliche Verschreibung erhältlich sind.

Kontraindikationen für Doxazosin Stada®

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn bei Ihnen bereits eine allergische Reaktion auf Doxazosin oder einen der weiteren Bestandteile des Präparats aufgetreten ist. Eine solche Überempfindlichkeit kann sich beispielsweise durch Juckreiz, Hautrötungen oder Atembeschwerden äußern. Von der Einnahme ist ebenfalls abzusehen, wenn eine Allergie gegen Wirkstoffe aus der Gruppe der Chinazoline, beispielsweise Prazosin oder Terazosin, bekannt ist. Doxazosin gehört ebenfalls zu dieser chemischen Arzneimittelgruppe.

Bei Patienten mit gutartiger Prostatavergrößerung (benigner Prostatahyperplasie) darf das Präparat nicht eingesetzt werden, wenn gleichzeitig ein zu niedriger Blutdruck besteht. Dies gilt auch, wenn es bei Ihnen in der Vergangenheit nach dem Aufstehen zu einem ausgeprägten Blutdruckabfall mit Benommenheit, Schwindel oder Ohnmacht gekommen ist. Ein solcher Blutdruckabfall wird als orthostatische Hypotonie bezeichnet.

Eine Behandlung ist außerdem ausgeschlossen, wenn neben einer benignen Prostatahyperplasie eine Harnstauung in den oberen Harnwegen, eine chronische Infektion der Harnwege oder Blasensteine vorliegen. Das Arzneimittel darf ebenfalls nicht eingenommen werden, wenn eine Überlaufblase besteht, keine beziehungsweise eine zu geringe Harnausscheidung vorliegt (Anurie) oder die Nierenfunktion fortschreitend eingeschränkt ist.

Lagerung von Doxazosin Stada®

Das Präparat ist bei Temperaturen von maximal 25 °C in der ursprünglichen Verpackung zu lagern. Auf diese Weise bleibt es vor Feuchtigkeit sowie direkter Lichteinwirkung geschützt. Sorgen Sie dafür, dass Kinder das Arzneimittel am Aufbewahrungsort nicht erreichen können. Für die zulässige Verwendung ist das auf der Packung angegebene Verfallsdatum zu beachten. Nach Ablauf dieses Datums darf das Arzneimittel nicht mehr eingenommen werden.

Behandlungsoptionen für Doxazosin Stada®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 03.09.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 30.06.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Eine Besserung der Beschwerden kann sich nach Beginn der Behandlung schrittweise entwickeln. Zeitpunkt und Ausmaß der Wirkung können individuell unterschiedlich sein.

Eine doppelte Dosis sollte nicht eingenommen werden, um eine vergessene Einnahme auszugleichen. Die weitere Einnahme sollte nach dem vorgesehenen Behandlungsschema erfolgen.

Insbesondere zu Beginn der Behandlung, nach einer Dosisänderung oder bei Auftreten von Schwindel und Schwäche kann die Fähigkeit zum Führen von Fahrzeugen beeinträchtigt sein. In diesen Fällen sollte auf das Autofahren und das Bedienen von Maschinen verzichtet werden.

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