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Fluconazol Aristo®

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Fluconazol Aristo® (Nagelpilz und Fußpilz) Preise ab 39,90 €
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Nagelpilz und Fußpilz Behandlung mit Fluconazol Aristo®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Fluconazol Aristo®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Fluconazol Aristo® ist ein verschreibungspflichtiges Antimykotikum zur Behandlung bestimmter Pilzinfektionen, darunter Pilzerkrankungen der Nägel und Füße. Das Arzneimittel enthält 50 mg Fluconazol. Der Wirkstoff hemmt die Bildung wichtiger Bestandteile der Pilzzellmembran und beeinträchtigt dadurch Wachstum und Vermehrung der Pilze.

Fluconazol Aristo® ist als Hartkapsel zur oralen Einnahme erhältlich. Dosierung, Einnahmehäufigkeit und Behandlungsdauer werden ärztlich festgelegt und richten sich nach Art, Lokalisation und Ausprägung der Pilzinfektion.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Fluconazol?

Fluconazol ist ein Antimykotikum aus der Gruppe der Triazole. Der Wirkstoff hemmt ein für die Ergosterolbildung erforderliches Enzym der Pilzzellen. Dadurch wird der Aufbau der Pilzzellmembran gestört, was das Wachstum und die Vermehrung der Pilze hemmt. Auf diese Weise wirkt Fluconazol gegen empfindliche Pilzerreger, die unter anderem Pilzinfektionen der Füße und Nägel verursachen können.

Dosierung von Fluconazol Aristo®

Die übliche Dosierung liegt bei 50 mg einmal täglich. Die Behandlung wird in der Regel über einen Zeitraum von 2 bis 4 Wochen durchgeführt.

Wurde versehentlich eine größere Anzahl an Kapseln gleichzeitig eingenommen, können Beschwerden auftreten. In diesem Fall sollte umgehend ein Arzt kontaktiert oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses aufgesucht werden.

Eine vergessene Einnahme darf nicht durch die doppelte Dosis ausgeglichen werden. Sobald das Versäumnis bemerkt wird, kann die vorgesehene Dosis nachgeholt werden. Steht die nächste reguläre Einnahme jedoch bereits kurz bevor, wird die ausgelassene Dosis übersprungen und die Behandlung wie vorgesehen fortgesetzt.

Anwendung von Fluconazol Aristo®

Schlucken Sie die Kapseln im Ganzen mit einem Glas Wasser, ohne sie zu öffnen oder zu zerkauen. Achten Sie nach Möglichkeit darauf, die tägliche Einnahme jeweils zur selben Tageszeit durchzuführen.

Nebenwirkungen von Fluconazol Aristo®

Wie bei anderen Arzneimitteln können auch bei der Anwendung dieses Präparats Nebenwirkungen auftreten. Diese betreffen jedoch nicht zwangsläufig jede behandelte Person.

Beenden Sie die Einnahme sofort und nehmen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch, wenn Sie eines der nachstehenden Anzeichen feststellen:

  • Großflächiger Hautausschlag zusammen mit Fieber und geschwollenen Lymphknoten, der auf ein DRESS-Syndrom (schwere Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktion) hindeuten kann;
  • plötzlich einsetzende Atemprobleme mit pfeifender Atmung, Kurzatmigkeit oder einem Engegefühl im Brustbereich;
  • Schwellungen des Gesichts, der Lippen oder Augenlider;
  • Juckreiz am gesamten Körper, gerötete Haut oder juckende Quaddeln;
  • Auftreten eines Hautausschlags;
  • ausgeprägte Hautreaktionen mit Blasen, wobei auch die Schleimhäute von Mund oder Zunge betroffen sein können.

Darüber hinaus kann das Präparat Auswirkungen auf die Funktion der Leber haben:

  • Abgeschlagenheit;
  • fehlender Appetit;
  • Erbrechen;
  • gelbliche Verfärbung der Haut oder des Augenweißes (Gelbsucht).

Häufige Nebenwirkungen:

  • Kopfschmerzen;
  • Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, darunter Übelkeit, Erbrechen und Durchfall;
  • veränderte Blutwerte oder Leberwerte;
  • Hautausschläge.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Abnahme der roten Blutkörperchen, die sich unter anderem durch Blässe, Schwäche oder Atemnot bemerkbar machen kann;
  • Reduzierung des Appetits;
  • Probleme beim Schlafen oder verstärkte Schläfrigkeit;
  • Krampfanfälle, Schwindelgefühl, Drehschwindel, Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Veränderungen des Geschmacksempfindens;
  • Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, vermehrte Gasbildung oder trockener Mund;
  • Schmerzen der Muskulatur;
  • Beeinträchtigung der Leberfunktion, einschließlich Gelbsucht;
  • Nesselsucht, Blasen auf der Haut, Juckreiz oder verstärkte Schweißbildung;
  • Erschöpfung, allgemeines Unwohlsein oder Fieber;
  • Abnahme der weißen Blutkörperchen oder Blutplättchen sowie weitere Veränderungen des Blutbildes;
  • veränderte Blutfettwerte, beispielsweise ein erhöhter Cholesterinspiegel, oder eine verminderte Kaliumkonzentration im Blut;
  • Zittern;
  • Auffälligkeiten im EKG sowie Störungen des Herzrhythmus oder der Herzfrequenz;
  • Verlust von Haaren;
  • schwere allergische Reaktionen, die mit ausgedehntem Hautausschlag, Ablösung der Haut oder Schwellungen im Bereich von Gesicht und Lippen einhergehen können;
  • Versagen der Leberfunktion.

Sonstige:

  • Ausgeprägte Überempfindlichkeitsreaktion mit Hautausschlag, Fieber, vergrößerten Lymphknoten und einer erhöhten Zahl eosinophiler Blutkörperchen sowie möglicher Beteiligung innerer Organe wie Leber, Lunge, Herz, Nieren oder Darm. Diese Reaktion wird als DRESS-Syndrom bezeichnet.

Sollten bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Dies gilt ebenfalls für Beschwerden oder Reaktionen, die in dieser Übersicht nicht ausdrücklich aufgeführt sind.

Verträglichkeit von Fluconazol Aristo® mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt über alle anderen Arzneimittel, die Sie derzeit einnehmen oder anwenden, kürzlich eingenommen oder angewendet haben oder künftig einnehmen beziehungsweise anwenden möchten.

Arzneimittel, die nicht gleichzeitig mit Fluconazol eingenommen werden dürfen:

  • Astemizol oder Terfenadin (Antihistaminika zur Behandlung von Allergien);
  • Cisaprid (Arzneimittel zur Behandlung von Magenbeschwerden);
  • Pimozid (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen);
  • Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen);
  • Erythromycin (Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen).

Fluconazol kann außerdem mit verschiedenen anderen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten:

  • Rifampicin oder Rifabutin, Antibiotika zur Behandlung von Infektionen;
  • Abrocitinib zur Behandlung der atopischen Dermatitis (atopisches Ekzem);
  • Alfentanil oder Fentanyl, die als Narkosemittel eingesetzt werden;
  • Amitriptylin oder Nortriptylin zur Behandlung von Depressionen;
  • Amphotericin B oder Voriconazol zur Behandlung von Pilzinfektionen;
  • gerinnungshemmende Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnseln, beispielsweise Warfarin oder vergleichbare Präparate;
  • Benzodiazepine wie Midazolam oder Triazolam sowie ähnliche Arzneimittel, die als Schlafmittel oder zur Behandlung von Angstzuständen eingesetzt werden;
  • Carbamazepin oder Phenytoin zur Behandlung von Krampfanfällen und Epilepsie;
  • Nifedipin, Isradipin, Amlodipin, Verapamil, Felodipin oder Losartan zur Behandlung von Bluthochdruck;
  • Olaparib zur Behandlung von Eierstockkrebs;
  • Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus oder Tacrolimus zur Vorbeugung einer Transplantatabstoßung;
  • Cyclophosphamid sowie Vinca-Alkaloide wie Vincristin oder Vinblastin und vergleichbare Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen;
  • Halofantrin zur Behandlung von Malaria;
  • Statine wie Atorvastatin, Simvastatin oder Fluvastatin sowie vergleichbare Arzneimittel zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte;
  • Methadon zur Behandlung von Schmerzen;
  • nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Celecoxib, Flurbiprofen, Naproxen, Ibuprofen, Lornoxicam, Meloxicam oder Diclofenac;
  • orale Kontrazeptiva („Pille“);
  • Prednison (Steroid);
  • Zidovudin, auch als AZT bezeichnet, oder Saquinavir zur Behandlung von Patienten mit einer HIV-Infektion;
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes mellitus, darunter Chlorpropamid, Glibenclamid, Glipizid oder Tolbutamid;
  • Theophyllin zur Behandlung von Asthma;
  • Tofacitinib zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis;
  • Tolvaptan zur Behandlung einer Hyponatriämie (zu niedriger Natriumspiegel im Blut) oder zur Verlangsamung einer Verschlechterung der Nierenfunktion;
  • Vitamin A als Nahrungsergänzungsmittel;
  • Ivacaftor allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der zystischen Fibrose;
  • Amiodaron zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien);
  • Hydrochlorothiazid, ein harntreibendes Arzneimittel;
  • Ibrutinib zur Behandlung bestimmter Blutkrebserkrankungen;
  • Lurasidon zur Behandlung von Schizophrenie.

Informieren Sie Ihren Arzt unbedingt, wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel einnehmen oder anwenden. In bestimmten Fällen können eine Anpassung der Dosierung oder zusätzliche medizinische Kontrollen erforderlich sein, um eine ordnungsgemäße Wirksamkeit der Behandlung sicherzustellen.

Kontraindikationen für Fluconazol Aristo®

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn bei Ihnen eine Allergie gegen Fluconazol, gegen andere bereits zur Behandlung von Pilzinfektionen eingesetzte Arzneimittel oder gegen einen der sonstigen Bestandteile des Präparats besteht. Hinweise auf eine allergische Reaktion können unter anderem Juckreiz, gerötete Haut oder Schwierigkeiten beim Atmen sein.

Eine Einnahme ist ebenfalls ausgeschlossen, wenn Sie Astemizol oder Terfenadin zur Behandlung von Allergien anwenden. Gleiches gilt bei einer Behandlung mit Cisaprid gegen Magenbeschwerden, Pimozid bei psychischen Erkrankungen, Chinidin gegen Herzrhythmusstörungen oder Erythromycin zur Behandlung von Infektionen. Diese Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit Fluconazol eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind, ein Kind stillen, eine Schwangerschaft vermuten oder planen, schwanger zu werden, sollten Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels ärztlichen Rat einholen.

Lagerung von Fluconazol Aristo®

Bewahren Sie das Arzneimittel bei maximal 25 °C in der Originalverpackung auf, damit es vor Licht und Feuchtigkeit geschützt bleibt. Der Aufbewahrungsort muss so gewählt werden, dass Kinder keinen Zugriff auf das Präparat haben. Beachten Sie außerdem das auf der Packung angegebene Verfallsdatum. Nach dessen Ablauf darf das Arzneimittel nicht mehr verwendet werden.

Behandlungsoptionen für Fluconazol Aristo® (Nagelpilz und Fußpilz)

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 03.09.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 30.06.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Die Behandlung einer Onychomykose kann mehrere Monate dauern. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass gesunde Nägel nur langsam nachwachsen. Die erforderliche Therapiedauer richtet sich nach Lokalisation und Ausmaß des Befalls.

Die Behandlungsdauer hängt von der Form, Ausbreitung und dem Verlauf der Pilzinfektion ab. Die individuell erforderliche Therapiedauer wird ärztlich festgelegt.

Die verordnete Therapie sollte nicht eigenständig verkürzt oder abgebrochen werden. Das Abklingen von Juckreiz, Rötung oder anderen Beschwerden bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Pilzinfektion vollständig beseitigt ist.

Wenn sowohl die Nägel als auch die Haut der Füße von einer Pilzinfektion betroffen sind, kann die Behandlung auf beide Bereiche abgestimmt werden. Je nach Befund kann eine systemische Therapie gegebenenfalls durch lokale Antimykotika ergänzt werden.

Die Anwendung von Fluconazol während der Schwangerschaft erfordert eine individuelle ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung. Das Arzneimittel sollte während einer Schwangerschaft nicht ohne vorherige ärztliche Rücksprache eingenommen werden.

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