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Sumatriptan beta®

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Migräne Behandlung mit Sumatriptan beta®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Sumatriptan beta®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Sumatriptan beta® ist ein rezeptpflichtiges Präparat zur Behandlung einer akuten Migräneattacke mit oder ohne Aura. Das Arzneimittel wird in Tablettenform angeboten und enthält 50 mg beziehungsweise 100 mg des Wirkstoffs Sumatriptan. Durch die Behandlung können sowohl die migränebedingten Kopfschmerzen als auch typische Begleitbeschwerden wie Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und eine erhöhte Geräuschempfindlichkeit vermindert werden.

Die für den jeweiligen Patienten geeignete Dosierung sowie die Frage, ob im Verlauf des Migräneanfalls eine weitere Dosis eingenommen werden soll, werden individuell durch den behandelnden Arzt bestimmt.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Sumatriptan?

Als Wirkstoff aus der Gruppe der Triptane wirkt Sumatriptan selektiv auf die Serotoninrezeptoren 5-HT1B und 5-HT1D. Deren Aktivierung bewirkt eine Verengung der im Rahmen einer Migräneattacke erweiterten intrakraniellen Blutgefäße. Darüber hinaus vermindert Sumatriptan die Ausschüttung entzündungsfördernder Neuropeptide im trigeminovaskulären System. Dadurch können sowohl die Weiterleitung migränebedingter Schmerzsignale als auch neurogene Entzündungsreaktionen gehemmt werden. Der Wirkstoff ist für die akute Behandlung von Migräneanfällen vorgesehen und wird nicht zur Vorbeugung von Migräne eingesetzt.

Dosierung und Anwendung von Sumatriptan beta®

Die Behandlung mit Sumatriptan sollte erst begonnen werden, wenn die Kopfschmerzen einer Migräneattacke eingesetzt haben. Das Arzneimittel ist nicht für die vorbeugende Behandlung von Migräne vorgesehen. Für Patienten unter 18 Jahren und für Personen über 65 Jahren wird die Anwendung nicht empfohlen.

Sumatriptan sollte vorzugsweise möglichst früh nach Beginn der Migränekopfschmerzen eingenommen werden. Eine Einnahme ist jedoch auch zu einem späteren Zeitpunkt während des laufenden Migräneanfalls möglich.

Für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren liegt die übliche Einzeldosis bei 50 mg Sumatriptan, entsprechend einer Filmtablette zu 50 mg. Abhängig vom individuellen Ansprechen können bei manchen Patienten 100 mg, entsprechend zwei Filmtabletten zu je 50 mg, erforderlich sein. Die maximale Gesamtmenge innerhalb von 24 Stunden beträgt 300 mg Sumatriptan beziehungsweise sechs Filmtabletten zu 50 mg.

Wenn die erste Dosis während eines Migräneanfalls keine Besserung bewirkt, sollte für dieselbe Attacke keine weitere Filmtablette eingenommen und auch keine andere Darreichungsform von Sumatriptan verwendet werden. Bleiben die Beschwerden unverändert bestehen, wenden Sie sich zur weiteren Beratung an Ihren Arzt oder Apotheker.

Kommt es nach einer zunächst eingetretenen Besserung erneut zu Migränesymptomen, kann eine weitere Dosis eingenommen werden. Voraussetzung hierfür ist, dass seit der vorherigen Einnahme mindestens zwei Stunden vergangen sind. Die Höchstdosis von insgesamt 300 mg Sumatriptan innerhalb von 24 Stunden darf auch bei wiederkehrenden Beschwerden nicht überschritten werden.

Die Einnahme einer größeren als der empfohlenen Menge kann gesundheitliche Beschwerden hervorrufen. Falls Sie innerhalb von 24 Stunden mehr als sechs Filmtabletten zu 50 mg eingenommen haben, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden und medizinischen Rat einholen.

Die Filmtabletten sind teilbar. Zur Einnahme werden sie unzerkaut mit Wasser geschluckt.

Nebenwirkungen von Sumatriptan beta®

Unter der Anwendung von Sumatriptan können wie bei jedem Arzneimittel unerwünschte Wirkungen auftreten. Diese betreffen jedoch nicht jeden Patienten. Einige der genannten Symptome können außerdem unmittelbar mit der Migräneattacke zusammenhängen und müssen nicht zwingend durch das Arzneimittel verursacht sein.

Besondere Aufmerksamkeit ist bei möglichen allergischen Reaktionen erforderlich. Zu den Anzeichen können Hautreaktionen oder Nesselsucht, pfeifende Atmung, Schwellungen an Augenlidern, Gesicht oder Lippen sowie ein Zusammenbruch des Kreislaufs gehören. Entwickeln sich solche Beschwerden kurz nach der Einnahme, muss die Anwendung beendet und unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Enge-, Druck-, Schwere- oder Schmerzempfindungen im Brustkorb, Hals oder in anderen Körperregionen;
  • veränderte Körperempfindungen, beispielsweise Kribbeln, Taubheit sowie Wärme- oder Kältegefühl;
  • Übelkeit und Erbrechen, die ebenfalls als Folge der Migräne auftreten können;
  • Benommenheit oder Müdigkeit;
  • Schwindel und körperliches Schwächegefühl;
  • Wärmegefühl und Rötung des Gesichts;
  • zeitweilige Erhöhung des Blutdrucks;
  • erschwerte Atmung oder Kurzatmigkeit;
  • Beschwerden oder Schmerzen der Muskulatur.

Die genannten Druck-, Enge- und Schmerzempfindungen können mitunter intensiv ausfallen, sind jedoch normalerweise von kurzer Dauer. Bleiben insbesondere Beschwerden im Brustbereich bestehen oder verstärken sie sich, muss unverzüglich eine ärztliche Abklärung erfolgen. In seltenen Einzelfällen können derartige Symptome auf einen Herzinfarkt zurückzuführen sein.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Schmerzen im Brustkorb;
  • auffällige Veränderungen der Leberfunktion. Steht eine Kontrolle Ihrer Leberwerte im Blut an, sollte das behandelnde medizinische Fachpersonal über die Einnahme von Sumatriptan informiert werden.

Andere Nebenwirkungen:

  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag, Nesselsucht, Atemproblemen, Schwellungen im Bereich des Gesichts oder Kreislaufkollaps;
  • epileptische Anfälle, Muskelkrämpfe, Zittern oder ein steifer Nacken;
  • Beeinträchtigungen des Sehvermögens wie Flimmern vor den Augen, reduzierte Sehschärfe, Doppeltsehen sowie vorübergehender oder in einzelnen Fällen dauerhafter Verlust des Sehvermögens. Solche Symptome können teilweise auch im Zusammenhang mit der Migräne selbst stehen;
  • Veränderungen der Herzfrequenz mit schnellerem, langsamerem oder unregelmäßigem Herzschlag;
  • Angina pectoris oder Herzinfarkt;
  • Raynaud-Syndrom, das sich durch blasse oder bläulich verfärbte Haut sowie Schmerzen an Fingern, Zehen, Ohren, Nase oder Kiefer bemerkbar machen kann, insbesondere unter Einfluss von Kälte oder Stress;
  • Gefühl einer drohenden Ohnmacht bei möglichem Abfall des Blutdrucks;
  • ischämische Kolitis, beispielsweise mit linksseitigen Unterbauchschmerzen und blutigem Durchfall;
  • Durchfall;
  • Schmerzen in den Gelenken;
  • Angstzustände;
  • vermehrte Schweißbildung;
  • neu auftretende oder zunehmende Schmerzen im Bereich einer bestehenden Entzündung oder einer kürzlich erlittenen Verletzung, beispielsweise bei Rheuma oder entzündlichen Erkrankungen des Dickdarms;
  • Beschwerden beim Schlucken.

Wenn Sie während der Anwendung Nebenwirkungen oder andere ungewöhnliche Beschwerden feststellen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für unerwünschte Wirkungen, die nicht in der Packungsbeilage genannt werden.

Verträglichkeit von Sumatriptan beta® mit anderen Arzneimitteln

Bei der Behandlung mit Sumatriptan können Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln auftreten. Bestimmte Wirkstoffe dürfen nicht gemeinsam mit Sumatriptan angewendet werden, bei anderen kann die Kombination das Auftreten unerwünschter Reaktionen begünstigen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der unten aufgeführten Arzneimittel einnehmen:

  • Ergotamin und vergleichbare Wirkstoffe wie Methysergid: Diese Arzneimittel werden ebenfalls bei Migräne eingesetzt und dürfen nicht gleichzeitig mit Sumatriptan angewendet werden. Nach der letzten Einnahme eines Ergotamin-haltigen oder verwandten Präparats ist vor der Anwendung von Sumatriptan eine Wartezeit von mindestens 24 Stunden erforderlich. Nach der Einnahme von Sumatriptan müssen mindestens 6 Stunden vergehen, bevor Ergotamin oder ein verwandter Wirkstoff wieder angewendet werden darf.
  • Andere Triptane beziehungsweise 5-HT1-Rezeptor-Agonisten wie Naratriptan, Rizatriptan oder Zolmitriptan: Eine gleichzeitige Anwendung mit Sumatriptan ist zu vermeiden. Wurde zuvor ein anderes Triptan angewendet, muss bis zur Einnahme von Sumatriptan ein Abstand von mindestens 24 Stunden eingehalten werden. Nach Sumatriptan darf für mindestens 24 Stunden kein weiteres Triptan beziehungsweise kein anderer 5-HT1-Rezeptor-Agonist eingenommen werden.
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI): Diese Arzneimittel werden unter anderem zur Behandlung von Depressionen eingesetzt. In Verbindung mit Sumatriptan kann sich ein Serotonin-Syndrom entwickeln. Mögliche Anzeichen sind Unruhe, Verwirrtheit, Schwitzen, Halluzinationen, verstärkte Reflexe, Muskelkrämpfe, Zittern, Frösteln, Schütteln oder ein beschleunigter Herzschlag. Wenn solche Symptome auftreten, informieren Sie sofort Ihren Arzt.
  • Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer): Sumatriptan darf nicht angewendet werden, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Wochen einen MAO-Hemmer zur Behandlung einer Depression eingenommen haben.
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum): Bei gleichzeitiger Anwendung von Sumatriptan und pflanzlichen Präparaten mit Johanniskraut können Nebenwirkungen möglicherweise häufiger auftreten.

Informieren Sie Ihren Arzt außerdem über alle weiteren Arzneimittel, die Sie gegenwärtig anwenden, vor Kurzem angewendet haben oder deren Anwendung Sie beabsichtigen.

Kontraindikationen für Sumatriptan beta®

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen Sumatriptan oder einen der sonstigen Inhaltsstoffe besteht. Eine Anwendung ist ebenfalls ausgeschlossen, wenn Sie an bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Dazu gehören eine Verengung der Herzkranzgefäße im Rahmen einer ischämischen Herzkrankheit, Angina pectoris sowie ein bereits zurückliegender Herzinfarkt.

Auch bei Durchblutungsstörungen der Beine, die sich beispielsweise durch krampfartige Schmerzen beim Gehen äußern können, darf Sumatriptan nicht angewendet werden. Gleiches gilt nach einem Schlaganfall oder einer früheren vorübergehenden Minderdurchblutung des Gehirns, die als transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet wird.

Bei erhöhtem Blutdruck ist Sumatriptan grundsätzlich nicht anzuwenden. Liegt lediglich eine leichte Blutdruckerhöhung vor und ist diese gut kontrolliert, kann eine Behandlung unter besonderer Vorsicht infrage kommen. Eine schwere Erkrankung der Leber schließt die Einnahme ebenfalls aus.

Sumatriptan darf außerdem nicht zusammen mit bestimmten anderen Migränemitteln eingenommen werden. Dies betrifft Arzneimittel mit Ergotamin, verwandte Wirkstoffe wie Methysergid sowie andere Triptane beziehungsweise 5-HT1-Rezeptor-Agonisten. Eine Behandlung mit Sumatriptan ist ebenfalls nicht zulässig, wenn Sie derzeit Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) gegen Depressionen anwenden oder ein solches Arzneimittel innerhalb der vergangenen zwei Wochen eingenommen haben.

Wenn einer dieser Umstände auf Sie zutrifft, wenden Sie sich an Ihren Arzt und nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sind Sie schwanger oder stillen Sie, vermuten Sie eine Schwangerschaft oder möchten Sie schwanger werden, sollten Sie vor der Anwendung des Arzneimittels Ihren Arzt um Rat fragen.

Nach der Einnahme von Sumatriptan sollte für die folgenden 12 Stunden auf das Stillen verzichtet werden. Muttermilch, die während dieses Zeitraums abgepumpt wird, ist zu verwerfen und sollte dem Säugling nicht gegeben werden.

Bei einzelnen stillenden Frauen wurden nach der Anwendung von Sumatriptan Schmerzen in der Brust und/oder an den Brustwarzen beschrieben. Diese Beschwerden sind normalerweise vorübergehend und klingen meist innerhalb eines Zeitraums von 3 bis 12 Stunden ab.

Lagerung von Sumatriptan beta®

Das Präparat sollte in der vorgesehenen Originalverpackung verbleiben, damit es ausreichend vor Licht und Feuchtigkeit geschützt ist. Bewahren Sie das Arzneimittel bei einer Temperatur von maximal 25 °C an einem Ort auf, der für Kinder weder sichtbar noch zugänglich ist. Sobald das auf der Verpackung ausgewiesene Verfallsdatum überschritten ist, darf das Arzneimittel nicht mehr angewendet werden.

Behandlungsoptionen für Sumatriptan beta®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 07.08.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 03.06.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Nein. Das Arzneimittel dient der Behandlung einer bereits aufgetretenen Migräneattacke und ist nicht für die vorbeugende Migränetherapie vorgesehen.

Wenn die erste Einnahme eine Besserung bewirkt hat, die Migränesymptome jedoch später zurückkehren, kann erneut eine Dosis eingenommen werden. Zwischen den beiden Einnahmen ist ein Mindestabstand von 2 Stunden einzuhalten.

Schwangere sollten das Arzneimittel nur nach vorheriger ärztlicher Beratung anwenden. Vor der Behandlung müssen der mögliche therapeutische Nutzen und die potenziellen Risiken sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.

Da Sumatriptan in die Muttermilch ausgeschieden wird, sollte das Stillen nach der Einnahme für 12 Stunden unterbrochen werden, um die Wirkstoffaufnahme durch den Säugling möglichst gering zu halten.

Migräne und Sumatriptan können mit Schwindel oder Schläfrigkeit einhergehen. Treten solche Symptome auf, sollten Sie nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen.

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