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Terbinafin Heumann®

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Terbinafin Heumann® Preise ab 39,90 €
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Nagelpilz und Fußpilz Behandlung mit Terbinafin Heumann®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Terbinafin Heumann®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Terbinafin Heumann® ist ein rezeptpflichtiges Antimykotikum zur Therapie ausgewählter Pilzerkrankungen. Das Arzneimittel wird insbesondere bei Pilzinfektionen der Nägel sowie bei geeigneten Hautmykosen, beispielsweise Fußpilz, eingesetzt. Jede Tablette enthält 250 mg Terbinafin. Der Wirkstoff beeinträchtigt die Ergosterolsynthese der Pilze und stört damit einen wesentlichen Bestandteil ihrer Zellmembran. Gegen Dermatophyten entfaltet Terbinafin vorwiegend eine pilzabtötende Wirkung.

Terbinafin Heumann® wird als Tablette zur oralen Anwendung angeboten. Die erforderliche Dosis und die Länge der Therapie bestimmt der behandelnde Arzt individuell. Maßgeblich sind dabei unter anderem die Art des Pilzerregers sowie die betroffene Körperregion und der Schweregrad der Infektion.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Terbinafin?

Terbinafin gehört zur Wirkstoffklasse der Allylamin-Antimykotika und greift gezielt in den Sterolstoffwechsel von Pilzen ein. Durch die Hemmung der Squalenepoxidase wird die Synthese von Ergosterol, einem wesentlichen Bestandteil der Pilzzellmembran, unterbrochen. Gleichzeitig kommt es innerhalb der Pilzzelle zu einer erhöhten Konzentration von Squalen. Der daraus entstehende Ergosterolmangel und die Squalenanreicherung beeinträchtigen die Stabilität und Funktion der Zellmembran und bewirken insbesondere bei Dermatophyten eine fungizide Wirkung.

Dosierung von Terbinafin Heumann®

Erwachsene und ältere Patienten nehmen entsprechend der empfohlenen Dosierung einmal pro Tag eine Tablette ein. Zur Behandlung von Pilzinfektionen der Haut ist üblicherweise eine Anwendungsdauer von zwei bis sechs Wochen vorgesehen. Falls versehentlich mehr Terbinafin als verordnet eingenommen wurde, muss umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Es ist ratsam, die Packung des Arzneimittels zum Arzt mitzunehmen, damit Art und Menge des eingenommenen Präparates nachvollzogen werden können.

Eine ausgelassene Tablette sollte eingenommen werden, sobald die vergessene Einnahme bemerkt wird. Liegt der Zeitpunkt der nächsten planmäßigen Dosis jedoch bereits nahe, wird auf das Nachholen verzichtet und die Therapie nach dem bisherigen Einnahmeschema weitergeführt. Die versäumte Dosis darf keinesfalls durch die doppelte Menge ersetzt werden. Ein Abbruch der Behandlung sollte grundsätzlich mit dem Arzt abgestimmt werden. Wurde die Therapie ohne vorherige Rücksprache unterbrochen, ist der behandelnde Arzt unverzüglich zu informieren, damit die weiteren Behandlungsschritte gemeinsam festgelegt werden können.

Anwendung von Terbinafin Heumann®

Die Tablette wird unzerkaut mit genügend Flüssigkeit, beispielsweise einem Glas Wasser, eingenommen. Ein möglichst gleichbleibender täglicher Einnahmezeitpunkt wird empfohlen. Falls erforderlich, kann die Tablette geteilt werden. Die Einnahme ist unabhängig von den Mahlzeiten möglich und kann entsprechend sowohl vor als auch nach dem Essen stattfinden.

Nebenwirkungen von Terbinafin Heumann®

Wie jedes Arzneimittel kann Terbinafin unerwünschte Wirkungen hervorrufen, wobei diese nicht bei allen behandelten Personen auftreten. Bestimmte Symptome können auf ernsthafte Nebenwirkungen hindeuten und sollten zeitnah ärztlich beurteilt werden.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Kopfschmerzen;
  • Beschwerden des Verdauungstrakts, darunter Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verdauungsprobleme und Völlegefühl;
  • Appetitminderung;
  • Hautbeschwerden wie Hautausschlag, Quaddeln oder Schwellungen;
  • Schmerzen der Muskeln und Gelenke;
  • veränderte Geschmackswahrnehmung oder vollständiger Geschmacksverlust;
  • depressive Verstimmungen;
  • Schwindelgefühl und Erschöpfung;
  • Beeinträchtigungen des Sehvermögens.

Veränderungen des Geschmackssinns gehen nach dem Absetzen von Terbinafin meist schrittweise innerhalb einiger Wochen zurück. Bei einzelnen Patienten können diese Beschwerden jedoch über einen längeren Zeitraum anhalten.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Erkrankungen der Leber wie Hepatitis, erhöhte Leberenzymwerte, Gelbsucht oder Leberversagen;
  • Veränderungen der Anzahl einzelner Blutzellarten;
  • schwerwiegende Reaktionen der Haut;
  • starke allergische Reaktionen;
  • Lupus erythematodes;
  • Verlust von Haaren;
  • psoriasisähnliche Hauterscheinungen oder eine Verschlechterung einer bereits vorhandenen Schuppenflechte.

In sehr seltenen Fällen trat ein schweres Leberversagen auf, das eine Lebertransplantation erforderlich machte oder tödlich verlief. Bei der Mehrzahl dieser Patienten bestanden gleichzeitig schwerwiegende Grunderkrankungen.

Weitere mögliche Nebenwirkungen:

  • erniedrigte Anzahl roter Blutkörperchen;
  • Angstzustände, Schlafprobleme, verminderter Antrieb sowie Schwierigkeiten beim Denken oder Konzentrieren;
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühle der Haut;
  • Tinnitus, eingeschränktes Hörvermögen oder sonstige Hörbeeinträchtigungen;
  • verstärkte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht;
  • erhöhte Körpertemperatur;
  • Gewichtsverlust als Folge einer beeinträchtigten Geschmackswahrnehmung;
  • Veränderungen des Geruchssinns bis zum anhaltenden Verlust des Riechvermögens;
  • unscharfes Sehen oder eine Abnahme der Sehschärfe;
  • entzündliche Veränderungen der Blutgefäße;
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse;
  • depressive Symptome infolge von Geschmacksstörungen;
  • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Anaphylaxie und serumkrankheitsähnlicher Reaktionen;
  • DRESS-Syndrom mit Hautreaktionen, einer erhöhten Zahl eosinophiler Blutzellen und möglicher Beteiligung innerer Organe;
  • Rhabdomyolyse oder ein Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut;
  • grippeähnliche Symptome, beispielsweise Frösteln, Abgeschlagenheit sowie Hals-, Muskel- oder Gelenkschmerzen.

Werden während der Anwendung von Terbinafin Nebenwirkungen festgestellt, sollte der behandelnde Arzt darüber informiert werden. Dies gilt ebenso für Beschwerden oder Reaktionen, die in dieser Übersicht nicht genannt sind.

Verträglichkeit von Terbinafin Heumann® mit anderen Arzneimitteln

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Terbinafin und anderen Arzneimitteln kann es zu gegenseitigen Beeinflussungen der Wirkungen kommen. Daher sollte Ihr Arzt darüber informiert sein, welche Medikamente Sie aktuell verwenden.

Dies ist insbesondere bei folgenden Arzneimitteln und Wirkstoffen wichtig:

  • Rifampicin: wird zur Therapie bestimmter Infektionskrankheiten eingesetzt;
  • Cimetidin: wird unter anderem bei Magenbeschwerden, Verdauungsproblemen und Magengeschwüren angewendet;
  • bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen: dazu zählen trizyklische Antidepressiva wie Desipramin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und ausgewählte Monoaminoxidase-Hemmer vom Typ B (MAO-B-Hemmer);
  • bestimmte Mittel gegen Pilzerkrankungen: hierzu gehören beispielsweise Fluconazol und Ketoconazol;
  • Dextromethorphan: ein Wirkstoff zur Linderung von Husten;
  • hormonelle Verhütungsmittel zum Einnehmen: bei manchen Patientinnen können Veränderungen der Monatsblutung vorkommen, beispielsweise ein unregelmäßiger Zyklus, Zwischen- oder Durchbruchblutungen oder das Ausbleiben der Menstruation;
  • bestimmte Betablocker und Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen: hierzu zählen beispielsweise Metoprolol sowie die Antiarrhythmika Propafenon und Amiodaron;
  • Koffein;
  • Ciclosporin: ein Arzneimittel zur Hemmung der Immunabwehr;
  • Warfarin: ein Arzneimittel zur Verringerung der Blutgerinnung.

Informieren Sie Ihren Arzt auch über sämtliche weiteren Arzneimittel, die Sie gegenwärtig einnehmen oder anwenden, vor Kurzem verwendet haben oder künftig verwenden möchten.

Kontraindikationen für Terbinafin Heumann®

Eine Behandlung mit Terbinafin ist ausgeschlossen, wenn eine Allergie gegen Terbinafin selbst oder gegen einen anderen Bestandteil des Präparats besteht. Ebenso darf das Arzneimittel bei einer schwerwiegenden Beeinträchtigung der Leberfunktion nicht eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Vor der Einnahme von Terbinafin sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, wenn Sie schwanger sind, eine mögliche Schwangerschaft nicht ausschließen können oder einen Kinderwunsch haben. In der Stillzeit ist von einer Anwendung abzusehen. Terbinafin kann in die Muttermilch gelangen und auf diese Weise das gestillte Kind schädigen.

Lagerung von Terbinafin Heumann®

Bewahren Sie das Präparat bei einer Temperatur unterhalb von 25 °C in der dafür vorgesehenen Originalverpackung auf. Auf diese Weise bleibt es vor Feuchtigkeit und Licht geschützt. Das Arzneimittel muss jederzeit außerhalb der Reichweite von Kindern gelagert werden. Verwenden Sie es nicht mehr, sobald das auf der Packung ausgewiesene Verfallsdatum überschritten ist.

Behandlungsoptionen für Terbinafin Heumann®

Nehmen Sie an unserer Online-Beratung teil, um ein Rezept für entsprechende Medikamente zu bekommen, die Ihnen versandkostenfrei innerhalb von 1-2 Tagen zugestellt werden.

  • Rezeptausstellung durch einen Online-Fragebogen
  • Auswahl an Markenmedikamenten und deutschen Generika
  • Schneller und vertraulicher Service
  • Zugang zu medizinischen Fragen
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Verpassen Sie keine wichtigen Informationen! Die Aktualität dieser Packungsbeilage kann nicht garantiert werden. Sichern Sie sich die neueste Version in der Medikamentenverpackung!

Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 31.08.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 27.06.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Ja. Bei der Einnahme von Terbinafin können Veränderungen der Geschmackswahrnehmung auftreten, die bis zu einer deutlichen Verminderung des Geschmackssinns reichen können. Sind diese Beschwerden stark ausgeprägt oder bestehen sie über längere Zeit, sollte ein Arzt darüber informiert werden.

Terbinafin wird zu einem wesentlichen Teil in der Leber verstoffwechselt. In seltenen Fällen können im Zusammenhang mit der Behandlung schwerwiegende Störungen der Leberfunktion auftreten. Symptome wie länger anhaltende Übelkeit, auffällige Erschöpfung, dunkel gefärbter Urin oder eine Gelbfärbung der Haut beziehungsweise der Augen erfordern eine umgehende ärztliche Abklärung.

In der Schwangerschaft sollte Terbinafin nur angewendet werden, wenn ein Arzt den zu erwartenden Nutzen und mögliche Risiken zuvor sorgfältig gegeneinander abgewogen hat. Eine bestehende oder vermutete Schwangerschaft sowie ein geplanter Kinderwunsch sollten dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden.

Da Terbinafin in die Muttermilch übertritt, sollte eine Anwendung in der Stillzeit nicht ohne vorherige ärztliche Rücksprache erfolgen. Vor Beginn der Behandlung ist daher eine individuelle medizinische Beurteilung erforderlich.

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