Coupon Coupon Coupon

Allopurinol-ratiopharm®

ratiopharm logo

Abbildung ähnlich. Lieferumfang gemäß Auswahl.

Allopurinol-ratiopharm® Preise ab 23,90 €
Inklusive KOSTENLOSER Lieferung

Produkt & Dosierung:

Packungsgröße:

Rezept per Online-Fragebogen

Deutsche Medikamente

Versandkostenfrei in 24-48h

Schneller und diskreter Service

*Gesamtkosten werden bei Ablehnung der Anfrage zu 100% zurückerstattet!

Rezept per Online-Fragebogen

Deutsche Medikamente

Versandkostenfrei in 24-48h

Schneller und diskreter Service

Gicht Behandlung mit Allopurinol-ratiopharm®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Allopurinol-ratiopharm®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Allopurinol-ratiopharm® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Gicht sowie anderer Erkrankungen, die durch erhöhte Harnsäurewerte verursacht werden. Der enthaltene Wirkstoff Allopurinol ist in den Dosierungen 100 mg und 300 mg verfügbar. Durch die Hemmung der Xanthinoxidase wird die Bildung von Harnsäure im Organismus verringert. Dies kann die Ablagerung von Harnsäurekristallen in Gelenken und Geweben reduzieren und zu einer Normalisierung des Harnsäurespiegels beitragen.

Das Präparat wird in Form von Tabletten angewendet. Die geeignete Dosierung sowie die Dauer der Behandlung werden individuell durch den behandelnden Arzt bestimmt.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Allopurinol?

Allopurinol zählt zu den harnsäuresenkenden Wirkstoffen und wird den Xanthinoxidasehemmern zugeordnet. Der Wirkstoff greift in den Purinstoffwechsel ein, indem er die Aktivität des Enzyms Xanthinoxidase hemmt, das an der Entstehung von Harnsäure beteiligt ist.

Durch die verminderte Harnsäurebildung können die Harnsäurewerte im Blut und im Urin gesenkt werden. Dies trägt dazu bei, die Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken, den Weichteilen und den Nieren zu begrenzen.

Die Wirkung von Allopurinol setzt nicht unmittelbar ein, sondern entwickelt sich im Verlauf der Behandlung. Das Arzneimittel ist für die langfristige Regulierung erhöhter Harnsäurewerte vorgesehen und dient der Vorbeugung von Folgeerkrankungen einer chronischen Hyperurikämie. Zur Behandlung eines akuten Gichtanfalls wird der Wirkstoff nicht eingesetzt.

Dosierung von Allopurinol-ratiopharm®

Die Dosierung von Allopurinol wird auf Grundlage der individuellen Harnsäurewerte bestimmt. Bei Erwachsenen liegt die empfohlene Tagesdosis üblicherweise zwischen 100 mg und 300 mg, was einer Einnahme von 1 bis 3 Tabletten entspricht.

Zu Beginn der Therapie wird häufig eine niedrige Anfangsdosis von 100 mg pro Tag gewählt, um die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Wirkungen zu verringern. Abhängig vom Behandlungserfolg kann der Arzt die Dosierung schrittweise erhöhen.

In einzelnen Fällen kann eine Dosiserhöhung auf 600 bis 800 mg täglich erforderlich sein. Bei höheren Dosierungen sind regelmäßige Blutkontrollen notwendig, um die Konzentration von Oxipurinol im Serum zu überwachen. Zur besseren Verträglichkeit sollte eine Einzeldosis 300 mg nicht überschreiten. Falls höhere Mengen erforderlich sind, sollte die Tagesdosis auf mehrere Einnahmen verteilt werden.

Die maximal zulässige Tagesdosis beträgt 800 mg Allopurinol.

Bei einer eingeschränkten Nierenfunktion muss die Dosierung individuell angepasst werden. Als Orientierung dient dabei in der Regel die Kreatinin-Clearance.

  • Bei einer Kreatinin-Clearance von über 20 ml/min kann die Standarddosierung beibehalten werden.
  • Bei einer Kreatinin-Clearance von 10 bis 20 ml/min werden gewöhnlich 100 bis 200 mg pro Tag empfohlen.
  • Liegt die Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min, beträgt die empfohlene Dosis in der Regel 100 mg täglich oder die Einnahme erfolgt in größeren zeitlichen Abständen.

Patienten, die regelmäßig eine Hämodialyse erhalten, können nach jeder Dialysesitzung 300 bis 400 mg Allopurinol einnehmen. Dies entspricht üblicherweise zwei bis drei Anwendungen pro Woche.

Die Behandlung mit diesem Arzneimittel ist meist langfristig angelegt. Deshalb sollte das Präparat regelmäßig und über die vom Arzt festgelegte Dauer eingenommen werden.

Im Verlauf der Therapie sind regelmäßige ärztliche Kontrollen erforderlich. Dabei werden die Harnsäurewerte überprüft, mögliche Nebenwirkungen beurteilt und die Notwendigkeit einer weiteren Behandlung bewertet. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels nicht ausreichend oder zu stark ist, sollten Sie Ihren Arzt darüber informieren.

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, sollten Sie nicht die doppelte Menge einnehmen, um die versäumte Anwendung nachzuholen.

Anwendung von Allopurinol-ratiopharm®

Die Tabletten sollten im Anschluss an eine Mahlzeit unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden. Für eine gleichbleibende Anwendung wird empfohlen, das Arzneimittel möglichst jeden Tag zum gleichen Zeitpunkt einzunehmen. Bei einer Tagesdosis von mehr als 300 mg Allopurinol oder bei auftretenden Magen-Darm-Beschwerden sollte die verordnete Gesamtmenge auf mehrere Einzelgaben verteilt werden.

Während der Behandlung ist auf eine ausreichende und regelmäßige Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Nebenwirkungen von Allopurinol-ratiopharm®

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Präparat Nebenwirkungen hervorrufen, die jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten. Bei bestehenden Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Ampicillin- oder Amoxicillin-haltigen Arzneimitteln kann die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten unerwünschter Wirkungen erhöht sein.

Selten:

  • Hautveränderungen wie Juckreiz, Ausschläge, Knötchenbildung, Schuppenbildung oder kleinere Einblutungen in die Haut;
  • Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, insbesondere Übelkeit und Erbrechen;
  • erhöhte Thyreotropinspiegel;
  • vorübergehende Gichtanfälle zu Beginn der Behandlung.

Häufig:

  • Fieber, Schüttelfrost sowie grippeähnliche Symptome mit Kopf- und Muskelschmerzen;
  • ausgeprägte Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautrötungen, Schmerzen sowie Veränderungen bestimmter Blut- und Leberwerte;
  • Gefäßentzündungen, die verschiedene Organe, darunter Leber, Nieren oder das Nervensystem, betreffen können;
  • Leberfunktionsstörungen mit erhöhten Leberwerten bis hin zu entzündlichen oder schweren Leberschäden;
  • Durchfall;
  • Veränderungen des Blutbildes durch eine verminderte oder erhöhte Anzahl bestimmter Blutzellen;
  • schwere Störungen der Knochenmarkfunktion, insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.

Gelegentlich:

  • schwere Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom oder die toxische epidermale Nekrolyse;
  • allergische Reaktionen mit Schwellungen im Gesichts- oder Halsbereich bis hin zum anaphylaktischen Schock;
  • aseptische Meningitis mit Beschwerden wie Nackensteifigkeit, Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und Bewusstseinstrübung;
  • lichenoide Hautausschläge mit juckenden, rötlich-violetten Hautveränderungen;
  • Erkrankungen des Lymphsystems;
  • Entzündungen der Gallenwege und Xanthinablagerungen in den Harnwegen;
  • Blutungen im Verdauungstrakt;
  • allgemeine Beschwerden wie Erschöpfung, Schwächegefühl oder Unwohlsein;
  • neurologische Beschwerden wie Schläfrigkeit, Schwindel, Empfindungsstörungen, Gleichgewichtsprobleme oder Schädigungen peripherer Nerven;
  • Veränderungen der Mundschleimhaut, Entzündungen im Halsbereich oder Furunkulose;
  • Beeinträchtigungen des Sehvermögens, Veränderungen der Netzhaut oder eine Trübung der Augenlinse;
  • verlangsamter Herzschlag, erhöhter Blutdruck oder Ödeme;
  • Stoffwechselveränderungen wie erhöhte Blutfettwerte, Diabetes mellitus oder erhöhte Harnstoffwerte;
  • Beschwerden des Bewegungsapparats wie Muskelschmerzen, Lähmungserscheinungen oder andere muskuläre Beschwerden;
  • Veränderungen des Harnsystems, darunter Blut im Urin oder blutiges Erbrechen;
  • Störungen der sexuellen Funktion, eine verminderte Fruchtbarkeit oder eine Vergrößerung des Brustgewebes bei Männern.

Bei Hautreaktionen sollte die Behandlung umgehend beendet und sofort ein Arzt aufgesucht werden. Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen können lebensbedrohlich sein und erfordern eine unverzügliche medizinische Behandlung. Setzen Sie die Therapie nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt fort.

Wenn Sie Nebenwirkungen feststellen, informieren Sie Ihren Arzt. Dies gilt auch für Beschwerden, die in dieser Übersicht nicht ausdrücklich aufgeführt sind.

Verträglichkeit von Allopurinol-ratiopharm® mit anderen Arzneimitteln

Wie bei vielen anderen Arzneimitteln können auch bei der Anwendung von Allopurinol Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie derzeit andere Medikamente einnehmen, vor Kurzem angewendet haben oder die Einnahme weiterer Präparate beabsichtigen.

Wechselwirkungen können insbesondere mit folgenden Arzneimitteln auftreten:

  • Probenecid kann die Ausscheidung von Allopurinol verändern, während Allopurinol gleichzeitig die Ausscheidung von Probenecid verzögern kann.
  • Arzneimittel, die die Ausscheidung von Harnsäure fördern, beispielsweise Probenecid, Benzbromaron, Sulfinpyrazon oder hoch dosierte Salicylate, können die Konzentration von Allopurinol verringern und seine Wirkung abschwächen.
  • Die Kombination mit Mercaptopurin oder Azathioprin sollte möglichst vermieden werden. Ist eine gemeinsame Anwendung unvermeidbar, muss die Dosierung dieser Wirkstoffe angepasst werden, da das Risiko schwerwiegender Blutbildveränderungen steigen kann.
  • Unter einer gleichzeitigen Behandlung mit Ampicillin oder Amoxicillin können allergische Hautreaktionen häufiger auftreten.
  • Die gleichzeitige Anwendung von Captopril kann insbesondere bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz das Risiko für Hautreaktionen erhöhen.
  • Cumarinhaltige Antikoagulanzien können in ihrer Wirkung verstärkt werden. Deshalb sollten die Gerinnungswerte regelmäßig kontrolliert werden.
  • Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann sich die Wirkung von Chlorpropamid verlängern, sodass gegebenenfalls eine Anpassung der Dosierung erforderlich ist.
  • Allopurinol kann den Abbau von Theophyllin verlangsamen. Daher sollte insbesondere zu Beginn der Therapie und nach einer Dosiserhöhung die Konzentration des Wirkstoffs im Blut überwacht werden.
  • Bei der gleichzeitigen Anwendung bestimmter Zytostatika, darunter Cyclophosphamid, Doxorubicin, Bleomycin, Procarbazin oder Alkylhalogenide, können Veränderungen des Blutbildes häufiger auftreten. Regelmäßige Blutuntersuchungen sind daher empfehlenswert.
  • Allopurinol kann die Verweildauer von Vidarabin im Organismus verlängern und dadurch das Risiko für unerwünschte Wirkungen erhöhen.
  • Die gleichzeitige Anwendung mit Ciclosporin kann zu einem Anstieg der Wirkstoffkonzentration im Blut und damit zu einem erhöhten Risiko für Nebenwirkungen führen.
  • Der Wirkstoff kann den Stoffwechsel von Phenytoin beeinflussen. Die klinische Bedeutung dieser Wechselwirkung sollte individuell beurteilt werden.
  • Bei einer Kombination mit Didanosin kann die Konzentration dieses Arzneimittels im Blut ansteigen. Deshalb ist eine sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
  • Aluminiumhydroxid kann die Wirksamkeit von Allopurinol herabsetzen. Zwischen der Einnahme beider Präparate sollte daher ein zeitlicher Abstand von mindestens drei Stunden eingehalten werden.

Informieren Sie Ihren Arzt über sämtliche Arzneimittel, die Sie einnehmen oder anwenden. Dadurch können mögliche Wechselwirkungen rechtzeitig erkannt und die Behandlung bei Bedarf angepasst werden.

Kontraindikationen für Allopurinol-ratiopharm®

Das Präparat darf nicht angewendet werden, wenn eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Allopurinol oder einen der enthaltenen Hilfsstoffe besteht. Bei Vorliegen einer allergischen Reaktion auf einen der Bestandteile ist die Einnahme des Arzneimittels kontraindiziert.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sprechen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind, stillen, den Verdacht auf eine Schwangerschaft haben oder eine Schwangerschaft planen. Die Entscheidung über die Behandlung sollte in diesen Situationen gemeinsam mit dem behandelnden Arzt getroffen werden.

Lagerung von Allopurinol-ratiopharm®

Das Arzneimittel sollte zur sachgerechten Aufbewahrung in der Originalverpackung bei Temperaturen bis 25 °C gelagert werden. Dadurch bleibt es vor Feuchtigkeit und direkter Lichteinwirkung geschützt. Bewahren Sie das Präparat stets außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern auf. Nach dem auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatum darf das Arzneimittel nicht mehr angewendet werden.

Behandlungsoptionen für Allopurinol-ratiopharm®

Nehmen Sie an unserer Online-Beratung teil, um ein Rezept für entsprechende Medikamente zu bekommen, die Ihnen versandkostenfrei innerhalb von 1-2 Tagen zugestellt werden.

  • Rezeptausstellung durch einen Online-Fragebogen
  • Auswahl an Markenmedikamenten und deutschen Generika
  • Schneller und vertraulicher Service
  • Zugang zu medizinischen Fragen
Sie bezahlen Ihr Medikament + Behandlungsgebühr 39,90 €

Verpassen Sie keine wichtigen Informationen! Die Aktualität dieser Packungsbeilage kann nicht garantiert werden. Sichern Sie sich die neueste Version in der Medikamentenverpackung!

Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
Doctor photo
Letzte Aktualisierung am 19.08.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 15.06.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Nein. Die Behandlung sollte nicht eigenständig beendet werden. Auch bei einer deutlichen Besserung der Symptome kann der Harnsäurespiegel erneut ansteigen. Änderungen der Therapie sollten daher immer mit dem Arzt abgestimmt werden.

Ja. In den ersten Wochen der Behandlung kann es vorübergehend zu einer Zunahme von Gichtanfällen kommen. Dabei handelt es sich um eine bekannte Reaktion zu Beginn der Therapie.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren und kann dazu beitragen, die Bildung von Harnsteinen zu vermeiden.

Der Konsum von Alkohol sollte während der Behandlung möglichst reduziert werden. Alkohol kann den Harnsäurespiegel erhöhen und dadurch die Wirksamkeit des Arzneimittels beeinträchtigen.

Während der Schwangerschaft sollte das Arzneimittel nur nach einer sorgfältigen ärztlichen Beurteilung angewendet werden. Da Allopurinol in die Muttermilch übergeht, sollte die Anwendung während der Stillzeit vorab mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Live Chat [email protected] WhatsApp Chat