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Amlodipin - 1 A Pharma®

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Bluthochdruck Behandlung mit Amlodipin - 1 A Pharma®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Amlodipin - 1 A Pharma®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Amlodipin - 1 A Pharma® ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung einer arteriellen Hypertonie. Es enthält den Wirkstoff Amlodipin in den Wirkstärken 5 mg und 10 mg. Amlodipin gehört zu den Calciumkanalblockern und entspannt die Gefäßmuskulatur. Infolgedessen erweitern sich die Blutgefäße, der Widerstand im Gefäßsystem nimmt ab und der erhöhte Blutdruck wird gesenkt.

Das Präparat wird als Tablette angewendet. Die passende Dosierung und die erforderliche Behandlungsdauer bestimmt der behandelnde Arzt individuell.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
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2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
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Wie wirkt Amlodipin?

Amlodipin ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Dihydropyridin-Calciumkanalblocker. Seine Wirkung beruht auf einer verminderten Calciumaufnahme in die glatten Muskelzellen der Gefäße. In der Folge lässt die Spannung der arteriellen Gefäßwände nach, sodass sich die Arterien erweitern. Dies reduziert den peripheren Gefäßwiderstand und führt zu einer Blutdrucksenkung.

Dosierung von Amlodipin - 1 A Pharma®

Als übliche Anfangsdosierung werden 5 mg Amlodipin einmal täglich angewendet. Je nach Behandlungsverlauf kann die Tagesdosis auf 10 mg Amlodipin erhöht werden, die ebenfalls einmal täglich eingenommen wird.

Bei einer Einnahme von mehr Tabletten als verordnet ist umgehend medizinische Betreuung erforderlich. In diesem Fall sollte unverzüglich eine ärztliche Überwachung erfolgen.

Wurde die tägliche Einnahme einmal vergessen, sollte die versäumte Dosis ausgelassen werden. Die nächste Tablette wird anschließend zum gewohnten Zeitpunkt in der regulären Dosierung eingenommen. Die Einnahme der doppelten Menge als Ersatz für eine vergessene Dosis ist nicht vorgesehen.

Der Arzt legt fest, über welchen Zeitraum Amlodipin angewendet werden soll. Wird die Therapie ohne ärztliche Anweisung vorzeitig beendet, können die zuvor behandelten Beschwerden wieder auftreten. Eine kontinuierliche und regelmäßige Einnahme ist daher wichtig. Zudem sollte rechtzeitig vor Verbrauch der vorhandenen Tabletten ärztlich für die Fortsetzung der Behandlung gesorgt werden.

Anwendung von Amlodipin - 1 A Pharma®

Die Tablette kann geteilt werden. Die Anwendung des Arzneimittels ist nicht von den Mahlzeiten abhängig und kann sowohl mit als auch ohne Nahrung erfolgen. Es sollte einmal täglich möglichst zur gleichen Uhrzeit mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

Nebenwirkungen von Amlodipin - 1 A Pharma®

Unter der Anwendung dieses Arzneimittels können Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder behandelten Person beobachtet werden.

Einzelne Beschwerden können auf eine ernste unerwünschte Reaktion hinweisen und müssen unverzüglich medizinisch abgeklärt werden. Dazu zählen plötzlich einsetzende Kurzatmigkeit, erschwertes oder pfeifendes Atmen, Schmerzen im Brustkorb sowie Schwellungen im Bereich der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens. Auch schwere allergische Hautreaktionen, Symptome eines möglichen Herzinfarkts, ungewöhnliche Veränderungen des Herzrhythmus oder ausgeprägte Bauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken, wie sie bei einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse auftreten können, erfordern sofortige ärztliche Hilfe.

Häufig:

  • Ödeme und andere Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, besonders im Knöchelbereich;
  • Benommenheit, Schwindel und Kopfschmerzen, insbesondere zu Beginn der Arzneimitteltherapie;
  • Veränderungen des Sehvermögens, darunter Doppelbilder;
  • fühlbares Herzklopfen sowie vorübergehende Hautrötung mit Wärmeempfindung;
  • Übelkeit, Schmerzen im Bauchraum, Durchfall, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden oder veränderte Stuhlentleerung;
  • krampfartige Beschwerden der Muskulatur;
  • Abgeschlagenheit und allgemeine Kraftlosigkeit.

Selten:

  • depressive Beschwerden, wechselnde Stimmung, Ängstlichkeit, Schlafstörungen oder Verwirrungszustände;
  • Tremor, beeinträchtigtes Geschmacksempfinden, vorübergehender Bewusstseinsverlust, Kribbeln sowie eine abgeschwächte Wahrnehmung von Berührungs- oder Schmerzreizen;
  • Ohrgeräusche beziehungsweise Tinnitus;
  • Absenkung des Blutdrucks;
  • Husten sowie entzündungsbedingte Nasenbeschwerden mit Niesen oder laufender Nase;
  • Erbrechen und verminderter Speichelfluss mit trockenem Mund;
  • Haarverlust, Veränderungen der Hautfärbung, rötliche Flecken, Juckreiz oder vermehrte Schweißproduktion;
  • Schmerzen der Muskulatur, Gelenke oder des Rückens;
  • Beschwerden beim Wasserlassen, gesteigerte Häufigkeit der Blasenentleerung oder vermehrter nächtlicher Harndrang;
  • Beeinträchtigung der Erektionsfähigkeit oder Vergrößerung der männlichen Brustdrüsen;
  • unspezifische Schmerzen und allgemeines Unwohlsein;
  • Veränderungen des Körpergewichts nach oben oder unten.

Sonstiges:

  • reduzierte Zahl weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen, möglicherweise erkennbar an ungewöhnlichen Blutergüssen oder einer verstärkten Blutungsneigung;
  • erhöhte Blutzuckerwerte;
  • gesteigerte Spannung der Muskulatur oder neurologische Beschwerden mit Schwäche, Kribbeln oder eingeschränktem Berührungsempfinden;
  • entzündliche Prozesse an den Blutgefäßen, teilweise begleitet von Hautausschlägen;
  • Entzündung der Magenschleimhaut, gegebenenfalls zusammen mit einem aufgeblähten Bauch, sowie Schwellungen des Zahnfleisches;
  • eingeschränkte Leberfunktion, Hepatitis, Gelbfärbung der Haut oder erhöhte Konzentrationen von Leberenzymen;
  • gesteigerte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Licht;
  • Beeinträchtigungen der Motorik mit Zittern, steifer Körperhaltung, verlangsamten Bewegungen, maskenähnlicher Mimik oder einem schlurfenden und instabilen Gangbild;
  • schwerwiegende Reaktionen der Haut mit starkem Ausschlag, Nesselsucht, ausgeprägter Rötung oder Juckreiz, Blasen, Hautablösungen oder Schwellungen und möglicher Beteiligung der Schleimhäute, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse.

Bei stark ausgeprägten, länger anhaltenden oder zunehmenden Nebenwirkungen ist ärztlicher Rat einzuholen. Dies gilt auch für Beschwerden und unerwünschte Wirkungen, die in dieser Übersicht nicht aufgeführt sind.

Verträglichkeit von Amlodipin - 1 A Pharma® mit anderen Arzneimitteln

Zwischen Amlodipin und verschiedenen anderen Arzneimitteln können Wechselwirkungen bestehen. Dabei können bestimmte Wirkstoffe die Wirkung von Amlodipin verstärken oder abschwächen, während Amlodipin umgekehrt die Wirkung anderer Medikamente verändern kann. Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker deshalb mit, welche Arzneimittel Sie gegenwärtig verwenden, in letzter Zeit verwendet haben oder zukünftig einnehmen möchten.

Bei folgenden Arzneimitteln sollte eine gleichzeitige Anwendung besonders berücksichtigt werden:

  • Ketoconazol und Itraconazol, Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen;
  • Ritonavir, Indinavir und Nelfinavir, Proteasehemmer zur Behandlung von HIV-Infektionen;
  • Rifampicin, Erythromycin und Clarithromycin, Antibiotika zur Behandlung bakterieller Infektionen;
  • pflanzliche Präparate mit Johanniskraut (Hypericum perforatum);
  • Verapamil und Diltiazem, die bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt werden;
  • Dantrolen zur intravenösen Behandlung schwerwiegender Störungen der Körpertemperatur;
  • Tacrolimus, Sirolimus, Temsirolimus und Everolimus, die die Immunreaktion beeinflussen und unter anderem nach Organtransplantationen eingesetzt werden;
  • Simvastatin zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte;
  • Ciclosporin zur Dämpfung der Immunabwehr.

Während der Einnahme von Amlodipin sollten weder Grapefruits verzehrt noch Grapefruitsaft getrunken werden. Bestandteile der Grapefruit können die Menge von Amlodipin im Blut erhöhen. Infolgedessen kann die blutdrucksenkende Wirkung stärker und nicht vorhersehbar ausfallen.

Bei einer Kombination von Amlodipin mit weiteren blutdrucksenkenden Arzneimitteln können sich die jeweiligen Wirkungen gegenseitig verstärken und zu einer stärkeren Absenkung des Blutdrucks führen.

Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente und sonstigen Präparate, die Sie derzeit einnehmen oder anwenden, vor Kurzem verwendet haben oder in Zukunft verwenden möchten.

Kontraindikationen für Amlodipin - 1 A Pharma®

Das Arzneimittel ist nicht anzuwenden, wenn eine allergische Reaktion auf Amlodipin, einen der übrigen Inhaltsstoffe oder andere Arzneimittel aus der Gruppe der Calciumantagonisten bekannt ist. Mögliche Anzeichen einer solchen Reaktion sind unter anderem Juckreiz, Rötungen der Haut oder Atembeschwerden.

Von einer Behandlung ist außerdem bei einem deutlich zu niedrigen Blutdruck (Hypotonie) abzusehen. Das Präparat darf ebenso nicht eingenommen werden, wenn der Blutfluss aus der linken Herzkammer stark behindert ist, beispielsweise durch eine Aortenstenose. Bei einem kardiogenen Schock, bei dem das Herz keine ausreichende Blutversorgung des Körpers gewährleisten kann, ist die Anwendung ebenfalls ausgeschlossen. Dies gilt auch bei einer Herzschwäche, die infolge eines Herzinfarkts besteht.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder planen, sollten Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Dies gilt ebenfalls, wenn Sie stillen.

Lagerung von Amlodipin - 1 A Pharma®

Für die korrekte Aufbewahrung ist das Arzneimittel bei höchstens 25 °C in der Originalpackung zu lagern. Die Verpackung schützt den Inhalt vor Feuchtigkeit und direkter Lichteinwirkung. Das Präparat ist stets so aufzubewahren, dass es für Kinder weder erreichbar noch sichtbar ist. Nach Überschreiten des auf der Packung vermerkten Verfalldatums darf es nicht mehr angewendet werden.

Behandlungsoptionen für Amlodipin - 1 A Pharma®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 13.08.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 09.06.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Nein. Amlodipin - 1 A Pharma® kann unabhängig davon eingenommen werden, ob zuvor gegessen wurde oder nicht. Die Aufnahme des Wirkstoffs Amlodipin wird durch Nahrungsmittel nicht wesentlich beeinflusst.

Eine ausgelassene Dosis wird nicht nachgeholt. Stattdessen sollte die nächste Tablette zur regulären Einnahmezeit genommen und der gewohnte Behandlungsplan fortgeführt werden. Die Einnahme der doppelten Menge ist zu vermeiden.

Schwindel gehört zu den möglichen Begleiterscheinungen einer Behandlung mit Amlodipin - 1 A Pharma®. Er kann vor allem zu Beginn der Therapie oder nach einer Dosisänderung auftreten. Solange entsprechende Beschwerden bestehen, kann die sichere Teilnahme am Straßenverkehr oder das Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein.

Bei einer Schwangerschaft ist vor der Anwendung eine individuelle ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich. Stillende Frauen sollten ebenfalls mit ihrem Arzt klären, ob und unter welchen Voraussetzungen die Behandlung mit Amlodipin fortgeführt oder begonnen werden kann.

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