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Amlodipin Winthrop®

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Amlodipin Winthrop® Preise ab 23,90 €
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Bluthochdruck Behandlung mit Amlodipin Winthrop®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Amlodipin Winthrop®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Amlodipin Winthrop® ist ein rezeptpflichtiges Arzneimittel, das zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks (Hypertonie) eingesetzt wird. Es enthält Amlodipin in den Wirkstärken 5 mg und 10 mg. Als Calciumkanalblocker bewirkt Amlodipin eine Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße. Dadurch nimmt der Widerstand in den Gefäßen ab und der Blutdruck kann gesenkt werden.

Das Arzneimittel wird als Tablette angeboten. Welche Wirkstärke angewendet wird und wie lange die Therapie erfolgt, legt der behandelnde Arzt entsprechend der individuellen Situation des Patienten fest.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
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2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
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Wie wirkt Amlodipin?

Amlodipin zählt zu den Calciumkanalblockern der Dihydropyridin-Gruppe. Durch die Blockade des Calciumeinstroms in die glatte Gefäßmuskulatur bewirkt der Wirkstoff eine Entspannung und Erweiterung der arteriellen Blutgefäße. Dadurch nimmt der periphere Gefäßwiderstand ab, was zu einer Senkung des Blutdrucks führt.

Dosierung von Amlodipin Winthrop®

Zu Beginn der Behandlung werden üblicherweise 5 mg Amlodipin einmal pro Tag eingenommen. Abhängig vom individuellen Therapiebedarf kann die Dosierung auf einmal täglich 10 mg Amlodipin gesteigert werden.

Bei einer versehentlichen Einnahme von mehr Tabletten als vorgesehen sollte unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen und eine medizinische Überwachung sichergestellt werden.

Falls eine Dosis ausgelassen wurde, wird diese nicht nachgeholt. Die nächste Einnahme erfolgt zum regulären Zeitpunkt in der vorgesehenen Dosierung. Zum Ausgleich einer vergessenen Tablette darf keinesfalls die doppelte Menge eingenommen werden.

Wie lange die Behandlung fortgeführt werden soll, entscheidet der behandelnde Arzt. Ein eigenmächtiges Absetzen vor dem empfohlenen Zeitpunkt kann dazu führen, dass die Beschwerden erneut auftreten. Daher sollte Amlodipin regelmäßig entsprechend der ärztlichen Anweisung eingenommen werden. Es empfiehlt sich außerdem, rechtzeitig für einen ausreichenden Tablettenvorrat zu sorgen und nicht erst nach vollständigem Verbrauch des Arzneimittels den Arzt aufzusuchen.

Anwendung von Amlodipin Winthrop®

Die Tablette lässt sich teilen. Ihre Einnahme ist nicht an Mahlzeiten gebunden und kann unabhängig vom Essen oder Trinken erfolgen. Für eine regelmäßige Anwendung sollte das Arzneimittel möglichst jeden Tag zur selben Uhrzeit mit einem Glas Wasser geschluckt werden.

Nebenwirkungen von Amlodipin Winthrop®

Nebenwirkungen können während der Anwendung dieses Arzneimittels auftreten, müssen jedoch nicht bei allen behandelten Personen in Erscheinung treten.

Einige Symptome können auf eine ernsthafte unerwünschte Reaktion hindeuten und müssen umgehend ärztlich beurteilt werden. Hierzu zählen plötzlich einsetzende Atemprobleme, Kurzatmigkeit, pfeifende Atemgeräusche oder Brustschmerzen sowie Schwellungen an Augenlidern, Gesicht, Lippen, Zunge oder im Rachen. Sofortige medizinische Hilfe ist ebenfalls bei schweren allergischen Hautreaktionen, möglichen Zeichen eines Herzinfarkts, ungewöhnlichen Veränderungen des Herzrhythmus oder ausgeprägten Bauchschmerzen erforderlich, die bis in den Rücken ausstrahlen und mit einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse zusammenhängen können.

Häufig:

  • Ödeme durch Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, unter anderem an den Knöcheln;
  • Benommenheit, Schläfrigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen, besonders zu Therapiebeginn;
  • Beeinträchtigungen des Sehvermögens, darunter Doppeltsehen;
  • wahrnehmbares Herzklopfen und vorübergehende Hautrötung mit Wärmeempfindung;
  • Übelkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Verstopfung oder veränderte Stuhlgewohnheiten;
  • Krämpfe der Muskulatur;
  • Erschöpfung und Schwäche.

Selten:

  • Depressionen, wechselnde Stimmungslage, Angstzustände, Schlaflosigkeit oder Verwirrtheit;
  • Tremor, verändertes Geschmacksempfinden, vorübergehende Bewusstlosigkeit, Kribbelempfindungen sowie eine verminderte Wahrnehmung von Berührungs- oder Schmerzreizen;
  • Geräusche oder Klingeln in den Ohren;
  • erniedrigter Blutdruck;
  • Husten, Niesen oder eine laufende Nase infolge einer Entzündung der Nasenschleimhaut;
  • Erbrechen und Trockenheit im Mund;
  • Haarverlust, Veränderungen der Hautfarbe, rötliche Hautflecken, Juckreiz und verstärkte Schweißbildung;
  • Beschwerden der Gelenke und Muskeln sowie Rückenschmerzen;
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen, häufigeres Wasserlassen oder verstärkter nächtlicher Harndrang;
  • Erektionsprobleme oder eine Vergrößerung der Brustdrüsen beim Mann;
  • Schmerzen und allgemeines Unwohlsein;
  • Veränderungen des Körpergewichts in Form einer Zu- oder Abnahme.

Sonstiges:

  • Abnahme der Anzahl weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen mit möglicher Neigung zu Blutungen oder ungewöhnlichen Blutergüssen;
  • Anstieg des Blutzuckers;
  • verstärkte Muskelspannung sowie Erkrankungen der Nerven, die sich durch Muskelschwäche, Kribbeln oder eine herabgesetzte Berührungsempfindlichkeit äußern können;
  • Entzündungen der Blutgefäße, die mit Hautveränderungen oder Ausschlag verbunden sein können;
  • Gastritis, gegebenenfalls begleitet von einem aufgeblähten Bauch, sowie Zahnfleischschwellungen;
  • Störungen der Leberfunktion, Leberentzündung, Gelbfärbung der Haut oder erhöhte Werte der Leberenzyme;
  • gesteigerte Lichtempfindlichkeit der Haut;
  • motorische Störungen mit Zittern, steifer Körperhaltung, verlangsamten Bewegungsabläufen, maskenähnlicher Mimik sowie schlurfendem oder unsicherem Gang;
  • schwerwiegende Hautreaktionen mit großflächigem Ausschlag, Nesselsucht, starker Rötung, ausgeprägtem Juckreiz, Blasen, Hautablösungen oder Schwellungen und einer möglichen Beteiligung der Schleimhäute, darunter Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse.

Bei stark ausgeprägten, anhaltenden oder zunehmenden Nebenwirkungen sollte ein Arzt konsultiert werden. Dies gilt ebenso für Beschwerden und unerwünschte Reaktionen, die in dieser Übersicht nicht genannt sind.

Verträglichkeit von Amlodipin Winthrop® mit anderen Arzneimitteln

Amlodipin kann mit verschiedenen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten. Dabei kann sowohl die Wirkung von Amlodipin verändert werden als auch Amlodipin die Wirkung anderer Präparate beeinflussen. Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker deshalb mit, welche Arzneimittel Sie aktuell anwenden, in letzter Zeit angewendet haben oder demnächst anwenden möchten.

Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit folgenden Arzneimitteln sind mögliche Wechselwirkungen besonders zu berücksichtigen:

  • Ketoconazol und Itraconazol zur Behandlung von Pilzerkrankungen;
  • Ritonavir, Indinavir und Nelfinavir aus der Gruppe der Proteasehemmer zur Behandlung einer HIV-Infektion;
  • Rifampicin, Erythromycin und Clarithromycin als Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen;
  • Präparate mit Johanniskraut (Hypericum perforatum);
  • Verapamil und Diltiazem zur Behandlung bestimmter Herz-Kreislauf-Erkrankungen;
  • Dantrolen, das als Infusionslösung bei schweren Störungen der Körpertemperatur angewendet wird;
  • Tacrolimus, Sirolimus, Temsirolimus und Everolimus zur Regulierung der körpereigenen Immunreaktion, beispielsweise nach einer Organtransplantation;
  • Simvastatin zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte;
  • Ciclosporin als immunsuppressiv wirkendes Arzneimittel.

Während der Anwendung von Amlodipin sollte auf Grapefruits sowie Grapefruitsaft verzichtet werden. Der Verzehr kann den Amlodipinspiegel im Blut erhöhen und dadurch zu einer nicht vorhersehbaren Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung führen.

Wenn Amlodipin zusammen mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln angewendet wird, kann deren kombinierte Wirkung eine stärkere Absenkung des Blutdrucks bewirken.

Informieren Sie Ihren Arzt über alle Arzneimittel und sonstigen Präparate, die Sie gegenwärtig verwenden, vor Kurzem verwendet haben oder zukünftig verwenden möchten.

Kontraindikationen für Amlodipin Winthrop®

Eine Einnahme dieses Arzneimittels ist ausgeschlossen, wenn eine Allergie gegen Amlodipin, einen der weiteren Bestandteile des Präparates oder andere Wirkstoffe aus der Gruppe der Calciumantagonisten bekannt ist. Hinweise auf eine solche Überempfindlichkeit können unter anderem Juckreiz, gerötete Haut oder Schwierigkeiten beim Atmen sein.

Das Arzneimittel darf außerdem nicht eingenommen werden, wenn der Blutdruck deutlich zu niedrig ist (Hypotonie). Gleiches gilt bei einer schweren Verengung im Ausflussbereich der linken Herzkammer, beispielsweise infolge einer Aortenstenose, sowie bei einem kardiogenen Schock, bei dem die Pumpleistung des Herzens nicht ausreicht, um den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Auch eine nach einem Herzinfarkt bestehende Herzinsuffizienz stellt eine Gegenanzeige für die Anwendung dar.

Schwangerschaft und Stillzeit

Frauen, die schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder planen beziehungsweise stillen, sollten die Anwendung des Arzneimittels vorab mit ihrem Arzt besprechen.

Lagerung von Amlodipin Winthrop®

Zur ordnungsgemäßen Aufbewahrung ist das Präparat in der Originalpackung bei einer Temperatur von höchstens 25 °C zu lagern. Dadurch wird das Arzneimittel vor Licht und Feuchtigkeit geschützt. Es muss an einem Ort aufbewahrt werden, der für Kinder weder zugänglich noch einsehbar ist. Sobald das auf der Verpackung ausgewiesene Verfalldatum überschritten wurde, darf das Präparat nicht mehr verwendet werden.

Behandlungsoptionen für Amlodipin Winthrop®

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Verpassen Sie keine wichtigen Informationen! Die Aktualität dieser Packungsbeilage kann nicht garantiert werden. Sichern Sie sich die neueste Version in der Medikamentenverpackung!

Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 13.08.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 09.06.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Nein. Amlodipin Winthrop® kann sowohl zu einer Mahlzeit als auch unabhängig davon eingenommen werden. Die Nahrungsaufnahme beeinflusst die Aufnahme von Amlodipin nicht in klinisch relevantem Ausmaß.

Wurde eine Einnahme versäumt, sollte die fehlende Dosis nicht nachträglich durch eine doppelte Menge ersetzt werden. Die Behandlung wird mit der nächsten vorgesehenen Dosis zum gewohnten Zeitpunkt fortgesetzt.

Ja. Schwindel kann als Nebenwirkung der Behandlung auftreten, insbesondere zu Therapiebeginn oder im Zusammenhang mit einer Dosisanpassung. Bei entsprechenden Beschwerden kann die Verkehrstüchtigkeit sowie die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen eingeschränkt sein.

Eine Anwendung während der Schwangerschaft sollte nur nach vorheriger ärztlicher Beurteilung erfolgen, bei der der mögliche Nutzen und die potenziellen Risiken berücksichtigt werden. Auch in der Stillzeit ist vor der Einnahme eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erforderlich.

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