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Febuxostat Heumann®

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Febuxostat Heumann® Preise ab 29,90 €
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Gicht Behandlung mit Febuxostat Heumann®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Febuxostat Heumann®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Febuxostat Heumann® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das zur Behandlung von Gicht bei erhöhten Harnsäurewerten eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff Febuxostat und ist in den Wirkstärken 80 mg und 120 mg verfügbar. Durch die gezielte Hemmung des Enzyms Xanthinoxidase wird die Bildung von Harnsäure im Organismus vermindert. Dies kann dazu beitragen, die Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken zu reduzieren und den Harnsäurespiegel langfristig zu stabilisieren.

Das Präparat wird in Form von Filmtabletten angeboten. Die geeignete Dosierung sowie die Dauer der Therapie werden vom behandelnden Arzt unter Berücksichtigung des individuellen Krankheitsverlaufs festgelegt.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Febuxostat?

Febuxostat ist ein Wirkstoff zur Senkung erhöhter Harnsäurewerte und gehört zur Gruppe der selektiven Xanthinoxidasehemmer. Er hemmt gezielt das Enzym Xanthinoxidase, das am Abbau von Purinen und an der Bildung von Harnsäure beteiligt ist.

Durch die Blockierung dieses Enzyms wird die Umwandlung von Hypoxanthin und Xanthin in Harnsäure eingeschränkt. Infolgedessen nimmt die Harnsäurekonzentration im Blut ab, wodurch das Risiko der Bildung und Ablagerung von Harnsäurekristallen in Gelenken und anderen Geweben reduziert werden kann.

Die therapeutische Wirkung von Febuxostat ist auf eine dauerhafte Senkung des Harnsäurespiegels ausgelegt. Der Wirkstoff wird zur Behandlung einer chronischen Hyperurikämie eingesetzt und greift gezielt in die Stoffwechselprozesse ein, die für die Entstehung und das Fortschreiten der Gicht verantwortlich sind.

Dosierung und Anwendung von Febuxostat Heumann®

Die empfohlene Dosierung beträgt in der Regel eine Tablette pro Tag. Das Arzneimittel sollte kontinuierlich eingenommen werden, auch in Phasen ohne akute Beschwerden oder während beschwerdefreier Intervalle zwischen einzelnen Gichtanfällen.

Wenn Sie versehentlich mehr Tabletten eingenommen haben als verordnet, sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses aufsuchen.

Falls Sie eine Dosis ausgelassen haben, nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie den Einnahmefehler bemerken. Liegt der Zeitpunkt der nächsten regulären Einnahme jedoch bereits kurz bevor, sollte die vergessene Dosis übersprungen werden. Eine doppelte Einnahme zum Ausgleich einer versäumten Tablette ist zu vermeiden.

Beenden Sie die Behandlung nicht eigenständig, selbst wenn sich Ihre Beschwerden gebessert haben. Ein Absetzen des Arzneimittels kann dazu führen, dass der Harnsäurespiegel erneut ansteigt. Dadurch können sich weitere Harnsäurekristalle in den Gelenken, den Nieren und den umliegenden Geweben bilden, was das Risiko neuer Gichtanfälle erhöht.

Die Filmtabletten dürfen nicht geteilt oder zerkleinert werden und sollten im Ganzen eingenommen werden. Die Anwendung kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.

Nebenwirkungen von Febuxostat Heumann®

Wie bei jedem Arzneimittel können auch bei der Anwendung dieses Präparats unerwünschte Wirkungen auftreten. In den meisten Fällen sind die Beschwerden leicht oder mäßig ausgeprägt. Vereinzelt können jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, die eine sofortige ärztliche Behandlung erforderlich machen.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Übelkeit;
  • Durchfall;
  • Kopfschmerzen;
  • Schwindelgefühle oder Benommenheit;
  • Vorübergehende Verstärkung der Gichtsymptome zu Beginn der Behandlung;
  • Erhöhte oder veränderte Leberwerte;
  • Hautausschlag und Juckreiz;
  • Schmerzen in Muskeln, Gelenken oder Armen und Beinen;
  • Atemnot;
  • Müdigkeit und Erschöpfung;
  • Ödeme durch Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Schwere allergische Reaktionen, einschließlich Anaphylaxie und Arzneimittelüberempfindlichkeit;
  • Schwerwiegende Hautreaktionen mit Blasenbildung und Ablösung von Haut und Schleimhäuten, darunter das Stevens-Johnson-Syndrom und die toxische epidermale Nekrolyse;
  • DRESS-Syndrom mit Beteiligung verschiedener Organsysteme;
  • Angioödeme mit ausgeprägten Schwellungen im Bereich des Gesichts, der Lippen, der Zunge, der Hände oder der Füße;
  • Schwere Muskelschädigungen bis hin zur Rhabdomyolyse;
  • Hepatitis, Leberversagen und andere schwerwiegende Lebererkrankungen;
  • Entzündungen der Gallenblase;
  • Nierenentzündungen mit Veränderungen der Urinproduktion;
  • Veränderungen des Blutbildes, darunter Anämie sowie eine verringerte Anzahl von roten und weißen Blutkörperchen oder Blutplättchen;
  • Schwerwiegende kardiale Komplikationen bis hin zum plötzlichen Herztod.

Weitere mögliche Nebenwirkungen:

  • Veränderungen des Appetits sowie eine Zu- oder Abnahme des Körpergewichts;
  • Erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte;
  • Vermindertes sexuelles Verlangen;
  • Schlafstörungen, Schläfrigkeit oder depressive Verstimmungen;
  • Kribbeln, Taubheitsgefühle und andere Störungen der Sensibilität;
  • Veränderungen des Geschmacks- oder Geruchsempfindens;
  • Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen oder erhöhte Blutdruckwerte;
  • Hitzewallungen und Gesichtsrötungen;
  • Husten, Schnupfen, Bronchitis sowie Infektionen der Atemwege;
  • Bauchschmerzen, Blähungen, Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Verstopfung oder Erbrechen;
  • Mundtrockenheit und Geschwüre der Mundschleimhaut;
  • Vermehrtes Schwitzen und nächtliche Schweißausbrüche;
  • Haarausfall, Hautrötungen, Nesselsucht, Ekzeme, Psoriasis und weitere Hautveränderungen;
  • Muskelkrämpfe, Rückenschmerzen, Muskelverspannungen und Gelenksteifigkeit;
  • Nierensteine, Infektionen der Harnwege oder vermehrter Harndrang;
  • Schmerzen oder Druckgefühl im Brustbereich;
  • Gallensteine;
  • Veränderungen der Schilddrüsenfunktion;
  • Verschwommenes Sehen und andere Sehstörungen;
  • Ohrgeräusche;
  • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse;
  • Veränderungen der Laborwerte von Blut und Urin;
  • Blutergüsse;
  • Allgemeines Krankheitsgefühl.

Informieren Sie Ihren Arzt über alle auftretenden Nebenwirkungen. Dies gilt auch für Beschwerden, die in dieser Übersicht nicht ausdrücklich aufgeführt sind.

Verträglichkeit von Febuxostat Heumann® mit anderen Arzneimitteln

Vor Beginn der Behandlung sollten Sie Ihren Arzt darüber informieren, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, vor Kurzem angewendet haben oder die Anwendung weiterer Präparate planen. Dies betrifft auch Medikamente, die ohne ärztliche Verordnung erhältlich sind.

Besondere Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Anwendung der folgenden Wirkstoffe erforderlich, da sie die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen und das Risiko von Wechselwirkungen erhöhen können:

  • Mercaptopurin zur Behandlung bestimmter Krebserkrankungen;
  • Azathioprin zur Unterdrückung des Immunsystems;
  • Theophyllin zur Behandlung von Asthma.

Informieren Sie Ihren Arzt umfassend über alle Arzneimittel, die Sie derzeit anwenden. Dadurch können mögliche Wechselwirkungen frühzeitig erkannt und die Therapie bei Bedarf angepasst werden.

Kontraindikationen für Febuxostat Heumann®

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn eine Allergie gegen Febuxostat oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparats besteht.

Schwangerschaft und Stillzeit

Falls Sie schwanger sind, stillen, eine Schwangerschaft vermuten oder einen Kinderwunsch haben, sollten Sie vor Beginn der Behandlung Ihren Arzt um Rat fragen. Die Anwendung des Arzneimittels während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte ausschließlich nach ärztlicher Rücksprache erfolgen.

Lagerung von Febuxostat Heumann®

Für eine sachgerechte Aufbewahrung sollte das Arzneimittel bei Temperaturen bis maximal 25 °C in der Originalverpackung gelagert werden. Dadurch wird das Präparat vor Feuchtigkeit und direkter Lichteinwirkung geschützt. Achten Sie darauf, dass Kinder keinen Zugriff auf das Arzneimittel haben. Nach Ablauf des angegebenen Verfallsdatums darf das Präparat nicht mehr angewendet werden.

Behandlungsoptionen für Febuxostat Heumann®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 21.08.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 17.06.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Nein. Die Behandlung mit Febuxostat sollte nicht während eines akuten Gichtschubs eingeleitet werden. Der behandelnde Arzt legt fest, wann der richtige Zeitpunkt für den Therapiebeginn erreicht ist.

In der Regel wird die Therapie mit einer Dosis von 80 mg einmal täglich begonnen. Falls die Harnsäurewerte nicht ausreichend gesenkt werden, kann der Arzt die Tagesdosis auf 120 mg erhöhen.

Nein. Auch bei einer deutlichen Besserung der Symptome sollte die Behandlung nicht eigenständig beendet werden. Ein vorzeitiger Therapieabbruch kann zu einem erneuten Anstieg des Harnsäurespiegels führen.

Es wird empfohlen, den Alkoholkonsum während der Behandlung so weit wie möglich zu reduzieren. Alkohol kann den Harnsäurespiegel beeinflussen und dadurch das Risiko weiterer Gichtanfälle erhöhen.

Bei einigen Patienten können Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel, Schläfrigkeit oder Sehstörungen auftreten. Wenn diese Beschwerden auftreten, sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Anwendung nur nach einer sorgfältigen ärztlichen Beurteilung erfolgen. Vor Beginn der Behandlung ist eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich.

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