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Furosemid - 1 A Pharma®

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Bluthochdruck Behandlung mit Furosemid - 1 A Pharma®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Furosemid - 1 A Pharma®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Furosemid - 1 A Pharma® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen, die mit einer Flüssigkeitsansammlung im Körper oder einem erhöhten Blutdruck verbunden sind. Das Präparat enthält den Wirkstoff Furosemid, der die Ausscheidung von Natrium, Chlorid und Wasser über die Nieren steigert. Dadurch kann das Arzneimittel das Blutvolumen verringern, die Belastung des Herz-Kreislauf-Systems reduzieren und zur Senkung des Blutdrucks beitragen.

Das Präparat ist in Form von Tabletten erhältlich. Die geeignete Dosierung und die Dauer der Behandlung werden vom behandelnden Arzt entsprechend der individuellen klinischen Situation festgelegt.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
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3
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Wie wirkt Furosemid?

Furosemid ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Schleifendiuretika. Er fördert die Ausscheidung von Wasser und Elektrolyten über die Nieren und erhöht dadurch die Urinproduktion. Auf diese Weise kann eine übermäßige Flüssigkeitsansammlung im Gewebe reduziert werden. Gleichzeitig trägt die verminderte Flüssigkeitsmenge im Körper zur Senkung des Blutdrucks bei.

Dosierung von Furosemid - 1 A Pharma®

Die Dosierung von Furosemid wird individuell festgelegt und richtet sich in erster Linie nach dem Behandlungsergebnis. Grundsätzlich sollte immer die niedrigste Dosis gewählt werden, mit der sich der gewünschte therapeutische Effekt erreichen lässt.

Bei Ödemen infolge von Herz- oder Lebererkrankungen beträgt die übliche Anfangsdosis für Erwachsene 40 mg Furosemid (1 Tablette). Bleibt die harntreibende Wirkung aus, kann die Einzeldosis nach 6 Stunden auf 80 mg erhöht werden. Ist die Flüssigkeitsausscheidung weiterhin unzureichend, kann die Dosis nach weiteren 6 Stunden auf 160 mg gesteigert werden. In besonderen Fällen und unter sorgfältiger ärztlicher Überwachung können auch höhere Anfangsdosen von mehr als 200 mg erforderlich sein. Die übliche Erhaltungsdosis liegt bei 40 bis 80 mg täglich. Der durch die verstärkte Harnausscheidung bedingte Gewichtsverlust sollte 1 kg pro Tag nicht überschreiten.

Bei Flüssigkeitseinlagerungen infolge von Nierenerkrankungen beginnt die Behandlung in der Regel ebenfalls mit 40 mg Furosemid einmal täglich am Morgen. Falls die Harnausscheidung nicht ausreichend ist, kann die Dosis schrittweise auf 80 mg und anschließend auf 160 mg erhöht werden. In Ausnahmefällen können unter engmaschiger medizinischer Kontrolle auch Dosierungen von mehr als 200 mg notwendig sein. Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 40 bis 80 mg pro Tag. Bei einem nephrotischen Syndrom ist aufgrund des erhöhten Risikos für Nebenwirkungen eine besonders vorsichtige Dosierung erforderlich.

Bei Ödemen infolge von Verbrennungen liegt die Tagesdosis gewöhnlich zwischen 40 und 100 mg Furosemid. Bei eingeschränkter Nierenfunktion können in Ausnahmefällen bis zu 240 mg erforderlich sein. Vor Beginn der Behandlung sollte ein bestehender Flüssigkeitsmangel innerhalb der Blutgefäße ausgeglichen werden.

Zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks werden üblicherweise 40 mg Furosemid einmal täglich angewendet. Das Arzneimittel kann sowohl allein als auch in Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Medikamenten eingesetzt werden.

Die Dauer der Behandlung wird vom behandelnden Arzt festgelegt und richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung sowie deren Schweregrad.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung sollte unverzüglich ein Arzt verständigt werden. Die weiteren Maßnahmen werden entsprechend dem Ausmaß der Überdosierung und dem klinischen Zustand des Patienten festgelegt.

Wurde eine Einnahme vergessen, sollte die Behandlung mit der verordneten Dosierung fortgesetzt werden. Die versäumte Dosis darf nicht durch die Einnahme einer doppelten Menge ausgeglichen werden.

Die Behandlung sollte nicht eigenständig unterbrochen oder vorzeitig beendet werden. Ein Absetzen ohne ärztliche Anweisung kann den Behandlungserfolg beeinträchtigen.

Anwendung von Furosemid - 1 A Pharma®

Die Tabletten sollten morgens auf nüchternen Magen eingenommen und mit ausreichend Flüssigkeit, beispielsweise einem Glas Wasser, unzerkaut geschluckt werden.

Die Tablette kann bei Bedarf in gleiche Teile geteilt werden.

Wichtige Informationen zur Einnahme von Furosemid - 1 A Pharma®

Das Arzneimittel sollte, sofern keine abweichenden ärztlichen Anweisungen vorliegen, vor dem Essen eingenommen werden. Während der Behandlung ist eine übermäßige UV-Exposition zu vermeiden. Da das Präparat die Reaktionsfähigkeit beeinflussen kann, ist beim Führen von Fahrzeugen sowie beim Umgang mit Maschinen besondere Vorsicht geboten.

Nebenwirkungen von Furosemid - 1 A Pharma®

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Präparat Nebenwirkungen verursachen. Diese treten jedoch nicht bei allen Patienten auf. Sollten Nebenwirkungen plötzlich auftreten oder sich deutlich verschlimmern, ist umgehend ein Arzt zu informieren. Einige unerwünschte Wirkungen können schwerwiegend oder potenziell lebensbedrohlich sein.

Selten:

  • Veränderungen des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts, darunter ein Mangel an Natrium, Kalium, Kalzium oder Magnesium sowie ein vermindertes Blutvolumen;
  • Erhöhung bestimmter Laborwerte, beispielsweise von Kreatinin, Harnstoff, Cholesterin, Triglyzeriden oder Harnsäure;
  • Verstärkte Harnausscheidung und vermehrtes Urinvolumen;
  • Blutdruckabfall, insbesondere nach dem Wechsel vom Liegen in eine aufrechte Position;
  • Hämokonzentration infolge eines ausgeprägten Flüssigkeitsverlusts;
  • Gichtanfälle;
  • Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit oder Auftreten eines bisher unentdeckten Diabetes mellitus;
  • Symptome eines Elektrolytungleichgewichts wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Schläfrigkeit, Muskelkrämpfe, Schwäche, Verwirrtheit oder verstärktes Durstgefühl;
  • Beschwerden infolge eines Kaliummangels, darunter Muskelschwäche, Kribbeln, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen oder in schweren Fällen Darmfunktionsstörungen;
  • Leberbedingte Störungen der Gehirnfunktion bei Patienten mit einer schweren Lebererkrankung.

Häufig:

  • Verminderung bestimmter Blutzellen, einschließlich Blutplättchen, weißer Blutkörperchen oder roter Blutkörperchen;
  • Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock;
  • Entzündungen der Blutgefäße;
  • Nierenentzündungen;
  • Fieber;
  • Akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse;
  • Störungen des Galleabflusses und Veränderungen der Leberwerte;
  • Eosinophilie oder Agranulozytose mit erhöhter Infektanfälligkeit.

Gelegentlich:

  • Hörstörungen, Ohrgeräusche oder vorübergehender beziehungsweise dauerhafter Hörverlust;
  • Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall;
  • Schwindel, Kopfschmerzen, Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit;
  • Haut- und Schleimhautreaktionen wie Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschläge, Blasenbildung oder eine erhöhte Lichtempfindlichkeit;
  • Schwere Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom oder die toxische epidermale Nekrolyse;
  • Kribbeln, Taubheitsgefühle oder brennende Empfindungen in den Gliedmaßen;
  • Thrombosen, insbesondere bei älteren Patienten;
  • Verschlechterung oder Auslösung eines systemischen Lupus erythematodes;
  • Stoffwechselstörungen wie metabolische Alkalose oder das Pseudo-Bartter-Syndrom;
  • Muskelschädigungen (Rhabdomyolyse), vor allem bei ausgeprägtem Kaliummangel;
  • Harnabflussstörungen bis hin zum Harnverhalt sowie Nierensteine oder Nierenversagen;
  • Erhöhtes Risiko eines persistierenden Ductus arteriosus bei Frühgeborenen.

Über die Fortführung oder den Abbruch der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt. Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf das Arzneimittel nicht erneut eingenommen werden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Beschwerden, die nicht ausdrücklich aufgeführt sind.

Verträglichkeit von Furosemid - 1 A Pharma® mit anderen Arzneimitteln

Dieses Arzneimittel kann mit zahlreichen Wirkstoffen wechselwirken. Dadurch kann sowohl die Wirkung von Furosemid als auch die Wirkung anderer Arzneimittel verändert werden.

Arzneimittel, die die Wirkung von Furosemid beeinflussen können:

  • Glukokortikoide, Carbenoxolon und Abführmittel können den Kaliumverlust verstärken und das Risiko eines Kaliummangels erhöhen.
  • Nichtsteroidale Antirheumatika wie Indometacin oder Acetylsalicylsäure können die harntreibende Wirkung abschwächen und unter bestimmten Umständen das Risiko einer akuten Nierenschädigung erhöhen.
  • Probenecid, Methotrexat und andere Wirkstoffe, die über die Nieren ausgeschieden werden, können die Wirksamkeit des Präparats verringern.
  • Phenytoin kann die Wirkung von Furosemid abschwächen.
  • Sucralfat kann die Aufnahme des Wirkstoffs im Darm reduzieren. Zwischen der Einnahme beider Arzneimittel sollte daher ein Abstand von mindestens zwei Stunden eingehalten werden.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Aliskiren zur Behandlung von Bluthochdruck anwenden.

Arzneimittel, deren Wirkung durch Furosemid beeinflusst werden kann:

  • Herzglykoside können bei gleichzeitigem Kalium- oder Magnesiummangel ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen verursachen.
  • Arzneimittel, die das QT-Intervall verlängern, darunter bestimmte Antiarrhythmika oder Antiallergika, können das Risiko schwerer Herzrhythmusstörungen erhöhen.
  • Hoch dosierte Salicylate können stärkere Nebenwirkungen verursachen.
  • Die nierenschädigende Wirkung bestimmter Arzneimittel, beispielsweise von Aminoglykosiden, Cephalosporinen oder Polymyxinen, kann verstärkt werden.
  • Die gleichzeitige Anwendung mit Aminoglykosiden oder anderen ototoxischen Arzneimitteln kann das Risiko von Hörschäden erhöhen.
  • Cisplatin kann in Kombination mit Furosemid sowohl die Nieren als auch das Gehör stärker beeinträchtigen.
  • Lithium kann sich im Körper anreichern, wodurch das Risiko für Herz- und Nervenschäden steigt. Eine regelmäßige Kontrolle der Lithiumspiegel ist erforderlich.
  • Andere blutdrucksenkende oder harntreibende Arzneimittel können die blutdrucksenkende Wirkung verstärken und in Einzelfällen zu einer erheblichen Verschlechterung der Nierenfunktion führen.
  • ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten sollten nur unter sorgfältiger ärztlicher Kontrolle mit Furosemid kombiniert werden.
  • Furosemid kann die Ausscheidung bestimmter Wirkstoffe, darunter Probenecid und Methotrexat, vermindern und dadurch deren Konzentration im Blut erhöhen.
  • Die Wirkung von Theophyllin und bestimmten Muskelrelaxanzien kann verstärkt werden.
  • Antidiabetika sowie blutdrucksteigernde Arzneimittel wie Epinephrin oder Norepinephrin können eine abgeschwächte Wirkung zeigen.
  • Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Risperidon sollte der Arzt den Nutzen und die möglichen Risiken sorgfältig abwägen.
  • Hohe Dosen von Furosemid können die Konzentration von Schilddrüsenhormonen beeinflussen. Deshalb kann eine regelmäßige Kontrolle der entsprechenden Laborwerte erforderlich sein.

Weitere Wechselwirkungen:

  • Die Kombination mit Ciclosporin A kann das Risiko für Gicht und entzündliche Gelenkerkrankungen erhöhen.
  • Bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für Nierenschäden kann die Anwendung von Röntgenkontrastmitteln während einer Behandlung mit Furosemid die Nierenfunktion zusätzlich beeinträchtigen.
  • Die gleichzeitige Anwendung von Chloralhydrat sollte vermieden werden, da es zu Beschwerden wie Hitzegefühl, starkem Schwitzen, Übelkeit, Unruhe, Blutdruckanstieg oder Herzrasen kommen kann.
  • Der Verzehr größerer Mengen Lakritze kann den Kaliumverlust verstärken und dadurch das Risiko für einen Kaliummangel erhöhen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, vor Kurzem eingenommen oder angewendet haben oder die Einnahme weiterer Präparate planen.

Kontraindikationen für Furosemid - 1 A Pharma®

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Furosemid, Sulfonamide oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparats besteht. Die Einnahme ist außerdem bei Nierenversagen mit ausbleibender Harnproduktion, sofern diese nicht auf eine Behandlung mit Furosemid anspricht, kontraindiziert. Weitere Gegenanzeigen sind Leberversagen mit Bewusstseinsstörungen, ausgeprägte Kalium- oder Natriummangelzustände sowie ein deutlich vermindertes Blutvolumen oder eine starke Dehydratation.

Schwangerschaft und Stillzeit

Bei einer Schwangerschaft sollte die Anwendung ausschließlich nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Frauenarzt erfolgen. Während der Stillzeit darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Lagerung von Furosemid - 1 A Pharma®

Das Arzneimittel sollte in der Originalverpackung bei Temperaturen bis 25 °C gelagert werden, um es vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen. Bewahren Sie das Präparat an einem Ort auf, der für Kinder unzugänglich und nicht einsehbar ist. Verwenden Sie das Arzneimittel nach Ablauf des angegebenen Verfallsdatums nicht mehr.

Behandlungsoptionen für Furosemid - 1 A Pharma®

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 14.08.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 10.06.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Nach der Einnahme setzt die harntreibende Wirkung in der Regel innerhalb einer Stunde ein. Die genaue Wirkungsdauer kann individuell unterschiedlich sein.

Eine vergessene Dosis sollte nicht durch die Einnahme einer doppelten Menge ausgeglichen werden. Die weitere Einnahme sollte entsprechend dem verordneten Behandlungsschema erfolgen.

Während der Schwangerschaft sollte das Arzneimittel nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Nein. Während der Stillzeit darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Ja. Insbesondere zu Beginn der Behandlung, nach einer Dosiserhöhung.

Während der Behandlung mit Furosemid - 1 A Pharma® wird der Konsum von Alkohol nicht empfohlen. Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol und Furosemid kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärken und das Risiko für Nebenwirkungen wie Schwindel, Schwäche und Konzentrationsstörungen erhöhen.

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