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Rizatriptan Heumann®

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Rizatriptan Heumann® Preise ab 29,90 €
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Migräne Behandlung mit Rizatriptan Heumann®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Rizatriptan Heumann®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Rizatriptan Heumann® ist ein rezeptpflichtiges Arzneimittel zur Akuttherapie von Migräneattacken, unabhängig davon, ob diese mit oder ohne Aura auftreten. Als Wirkstoff enthält das Präparat Rizatriptan in den Wirkstärken 5 mg und 10 mg. Rizatriptan zählt zu den Triptanen und wirkt an spezifischen Serotoninrezeptoren. Dadurch können migränebedingt erweiterte Blutgefäße im Gehirn verengt und an der Schmerzentstehung beteiligte Prozesse gehemmt werden. Dies kann sowohl die Kopfschmerzen als auch Begleiterscheinungen wie Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit reduzieren.

Rizatriptan Heumann® steht als Tablette und als Schmelztablette zur Verfügung. Welche Wirkstärke geeignet ist und ob bei erneut auftretenden Beschwerden eine weitere Dosis eingenommen werden kann, wird unter Berücksichtigung der individuellen Behandlungssituation ärztlich festgelegt.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
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Rezeptausstellung durch Arzt
3
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Wie wirkt Rizatriptan?

Rizatriptan entfaltet seine Wirkung durch eine gezielte Bindung an die Serotoninrezeptoren 5-HT1B und 5-HT1D, an denen es als Agonist wirkt. Die Aktivierung dieser Rezeptoren führt dazu, dass sich migränebedingt erweiterte Blutgefäße innerhalb des Schädels zusammenziehen. Zusätzlich wird an den Endigungen des Trigeminusnervs die Ausschüttung von Neuropeptiden vermindert, die an Schmerz- und Entzündungsprozessen beteiligt sind. Dadurch kann die Übertragung der für eine Migräneattacke typischen Schmerzimpulse reduziert werden.

Dosierung von Rizatriptan Heumann®

Rizatriptan wird zur Behandlung einer bereits auftretenden Migräneattacke eingesetzt. Die Einnahme sollte möglichst zeitnah nach Einsetzen der Kopfschmerzen erfolgen. Eine vorbeugende Anwendung zur Verhinderung zukünftiger Migräneanfälle ist nicht vorgesehen. Dosierung und Anwendung richten sich nach den ärztlichen Vorgaben. Bei Fragen zur korrekten Einnahme sollte der behandelnde Arzt konsultiert werden.

Als reguläre Einzeldosis werden 10 mg Rizatriptan angewendet. Bei einer verminderten Nieren- oder Leberfunktion ist üblicherweise eine Dosisanpassung auf 5 mg erforderlich. Patienten, die gleichzeitig Propranolol erhalten, nehmen ebenfalls eine reduzierte Einzeldosis von 5 mg Rizatriptan ein. Dabei ist zwischen Propranolol und Rizatriptan ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei Stunden einzuhalten. Während eines Zeitraums von 24 Stunden dürfen insgesamt höchstens zwei Einzeldosen angewendet werden.

Falls die Kopfschmerzen nach einer zunächst wirksamen Behandlung innerhalb von 24 Stunden erneut auftreten, ist eine weitere Dosis möglich. Voraussetzung hierfür ist ein Mindestabstand von zwei Stunden zur vorherigen Einnahme.

Bleibt nach der ersten Dosis eine Besserung innerhalb von zwei Stunden aus, soll dieselbe Migräneattacke nicht mit einer zusätzlichen Dosis Rizatriptan weiterbehandelt werden. Bei einem später auftretenden neuen Anfall kann das Arzneimittel erneut angewendet werden. Die Begrenzung auf maximal zwei Einzeldosen innerhalb von 24 Stunden ist stets einzuhalten und gilt unabhängig von der verwendeten Wirkstärke oder Darreichungsform als Tablette beziehungsweise Schmelztablette. Verschlimmern sich die Migränebeschwerden, ist eine ärztliche Beurteilung angezeigt.

Bei einer versehentlichen Überschreitung der vorgesehenen Dosis muss umgehend medizinische Hilfe aufgesucht werden. Die Packung des eingenommenen Arzneimittels sollte zur medizinischen Abklärung mitgebracht werden.

Anwendung von Rizatriptan Heumann®

Wird das Arzneimittel als normale Tablette angewendet, ist diese vollständig und ohne sie zu zerkauen mit genügend Flüssigkeit einzunehmen. Ein Zerteilen der Tablette ist nicht vorgesehen.

Die Schmelztablette stellt eine weitere verfügbare Darreichungsform dar und zerfällt nach dem Einlegen in den Mund. Zur Entnahme aus der Blisterpackung wird die Folie mit trockenen Händen behutsam abgezogen. Die Schmelztablette ist ebenfalls nicht teilbar. Sie wird anschließend auf die Zunge gelegt und löst sich dort innerhalb kurzer Zeit auf, sodass sie mit dem Speichel geschluckt werden kann. Eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr ist bei dieser Einnahmeform nicht notwendig. Dies kann hilfreich sein, wenn kein Getränk zur Hand ist oder wenn das Schlucken einer Tablette zusammen mit Flüssigkeit mit Übelkeit oder Erbrechen verbunden sein kann. Ergänzende Informationen zur Anwendung finden sich in der Packungsbeilage.

Nebenwirkungen von Rizatriptan Heumann®

Wie bei sämtlichen Arzneimitteln ist auch bei diesem Präparat das Auftreten unerwünschter Wirkungen möglich. Nicht jeder Patient ist davon betroffen. In klinischen Studien mit Erwachsenen gehörten vor allem Schwindel, Schläfrigkeit, allgemeine Schwäche und Müdigkeit zu den besonders häufig beobachteten Reaktionen.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Empfindungsstörungen wie Kribbeln oder Taubheit, Kopfschmerzen, herabgesetzte Berührungsempfindlichkeit der Haut, verminderte Aufmerksamkeit und Schlaflosigkeit;
  • spürbares Herzklopfen oder subjektiv wahrgenommene Unregelmäßigkeiten des Herzschlags;
  • kurzfristiges Hitzeempfinden mit begleitender Rötung der Haut;
  • Reizungen und Beschwerden im Rachenbereich;
  • Übelkeit, Erbrechen, Trockenheit im Mund, Durchfall und Verdauungsstörungen;
  • Schwereempfinden in bestimmten Körperregionen, Nackenbeschwerden und Steifigkeitsgefühl;
  • Schmerzen im Bauchraum oder im Bereich des Brustkorbs.

Seltene Nebenwirkungen:

  • verändertes Geschmacksempfinden oder unangenehmer Geschmack im Mund;
  • Beeinträchtigungen der Bewegungskoordination, Drehschwindel, unscharfes Sehen, Zittern oder vorübergehender Verlust des Bewusstseins;
  • Orientierungslosigkeit und nervöse Unruhe;
  • erhöhter Blutdruck, ausgeprägtes Durstgefühl, Hitzewallungen und verstärkte Schweißbildung;
  • Hautausschlag, Nesselsucht sowie Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen;
  • Kurzatmigkeit oder Atemgeräusche mit pfeifendem Charakter;
  • erhöhte Muskelspannung, Muskelschwäche und Schmerzen der Muskulatur;
  • Abweichungen des Herzrhythmus oder der Herzfrequenz, beschleunigter Herzschlag sowie Veränderungen im Elektrokardiogramm;
  • Schmerzen im Gesicht;
  • verlangsamte Herzfrequenz;
  • allergische Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich plötzlich einsetzender schwerer anaphylaktischer Reaktionen;
  • Schlaganfall, insbesondere bei Menschen mit bereits vorhandenen Risikofaktoren für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Andere Nebenwirkungen:

  • Herzinfarkt oder eine eingeschränkte arterielle Blutversorgung des Herzens, insbesondere bei bestehenden kardiovaskulären Risikofaktoren;
  • Serotoninsyndrom mit möglichen Anzeichen wie deutlich erhöhter Körpertemperatur, instabilem Blutdruck, gestörter Koordination, Unruhe, Halluzinationen oder Beeinträchtigungen des Bewusstseins bis hin zum Koma;
  • schwerwiegende Hautreaktionen mit großflächiger Ablösung der Haut, darunter eine toxische epidermale Nekrolyse, die sowohl mit als auch ohne Fieber auftreten kann;
  • Krämpfe beziehungsweise Krampfanfälle;
  • zeitweilige Verengung der Blutgefäße in Händen oder Füßen, möglicherweise verbunden mit Kälteempfinden oder Taubheit;
  • vorübergehende krampfartige Verengung der Blutgefäße des Dickdarms, die Bauchschmerzen hervorrufen kann.

Bei weiteren unerwünschten Wirkungen oder ungewöhnlichen Beschwerden, auch wenn diese nicht in der vorstehenden Auflistung enthalten sind, sollte ein Arzt konsultiert werden.

Verträglichkeit von Rizatriptan Heumann® mit anderen Arzneimitteln

Bei der Anwendung von Rizatriptan sind mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu berücksichtigen. Bestimmte Wirkstoffe können die Wirkung von Rizatriptan verändern. Gleichzeitig kann Rizatriptan Einfluss auf die Wirkung anderer Medikamente nehmen.

Rizatriptan darf nicht zusammen mit folgenden Arzneimitteln eingenommen werden:

  • anderen Wirkstoffen aus der Gruppe der Triptane, darunter Sumatriptan, Naratriptan und Zolmitriptan;
  • Arzneimitteln gegen Migräne, die Ergotamin oder verwandte Wirkstoffe wie Dihydroergotamin enthalten;
  • Methysergid;
  • MAO-Hemmern, zu denen beispielsweise Moclobemid, Phenelzin, Tranylcypromin und Pargylin zählen;
  • Linezolid, da dieses Antibiotikum ebenfalls die Monoaminoxidase hemmt.

Die Anwendung von Rizatriptan ist auch dann ausgeschlossen, wenn eine Behandlung mit einem der genannten MAO-Hemmer oder mit Linezolid erst innerhalb der letzten zwei Wochen beendet wurde. Werden diese Wirkstoffe in zu engem zeitlichem Zusammenhang mit Rizatriptan angewendet, kann das Risiko für unerwünschte Reaktionen zunehmen.

Zwischen Rizatriptan und Präparaten aus der Ergotamin-Gruppe müssen vorgeschriebene Zeitabstände berücksichtigt werden. Nach einer Rizatriptan-Dosis dürfen Ergotamin, Dihydroergotamin oder Methysergid frühestens 6 Stunden später angewendet werden. Wurde zunächst ein ergotaminhaltiges oder verwandtes Arzneimittel eingenommen, muss vor der Einnahme von Rizatriptan mindestens 24 Stunden gewartet werden.

Besondere ärztliche Rücksprache ist erforderlich, wenn Sie zur Vorbeugung von Migräne mit Propranolol behandelt werden. Informieren Sie Ihren Arzt ebenfalls über die Einnahme von Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), darunter Sertralin, Escitalopram und Fluoxetin, oder der Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) wie Venlafaxin und Duloxetin.

Geben Sie Ihrem Arzt vollständig an, welche Arzneimittel Sie momentan verwenden, kürzlich verwendet haben oder deren Anwendung geplant ist. Dies betrifft verschreibungspflichtige und rezeptfreie Medikamente ebenso wie pflanzliche oder homöopathische Mittel. Weisen Sie insbesondere auf Präparate hin, die Sie üblicherweise zur Behandlung Ihrer Migräne anwenden.

Kontraindikationen für Rizatriptan Heumann®

Rizatriptan darf nicht angewendet werden, wenn eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels vorliegt. Gegen eine Einnahme sprechen ebenfalls ein mäßig bis stark erhöhter Blutdruck sowie ein leichter Bluthochdruck, der nicht behandelt wird. Hintergrund ist die gefäßverengende Wirkung des Wirkstoffs, durch die der Blutdruck zusätzlich ansteigen kann.

Das Arzneimittel ist zudem nicht für Patienten geeignet, bei denen eine Erkrankung des Herzens besteht oder in der Vergangenheit diagnostiziert wurde. Hierzu zählen insbesondere ein früherer Herzinfarkt, Angina pectoris oder andere Anzeichen, die auf eine Herzerkrankung hindeuten. Eine Anwendung ist auch nach einem Schlaganfall oder einer früheren transitorischen ischämischen Attacke (TIA) ausgeschlossen. Gleiches gilt bei Erkrankungen der peripheren Arterien, die mit einer Verengung oder einem Verschluss von Blutgefäßen verbunden sind. Bei schwerwiegenden Leberfunktionsstörungen oder deutlich eingeschränkter Nierenfunktion darf Rizatriptan ebenfalls nicht eingenommen werden.

Bestimmte Arzneimittelkombinationen schließen eine Behandlung mit Rizatriptan aus. Dazu gehören MAO-Hemmer wie Moclobemid, Phenelzin, Tranylcypromin und Pargylin sowie das Antibiotikum Linezolid. Auch nach Beendigung einer solchen Therapie darf Rizatriptan erst angewendet werden, wenn seit der letzten Einnahme mindestens zwei Wochen vergangen sind. Ebenso ist eine gleichzeitige Behandlung mit Ergotamin oder Dihydroergotamin nicht zulässig. Wird Methysergid zur Vorbeugung von Migräne eingesetzt, darf Rizatriptan ebenfalls nicht eingenommen werden. Das Gleiche gilt für die parallele Anwendung anderer Triptane, beispielsweise Sumatriptan, Naratriptan oder Zolmitriptan.

Schwangerschaft und Stillzeit

Bei bestehender oder vermuteter Schwangerschaft sowie bei Kinderwunsch sollte vor der Einnahme des Arzneimittels der behandelnde Arzt konsultiert werden. Auch stillende Patientinnen sollten die Anwendung zuvor ärztlich abklären.

Nach der Einnahme von Rizatriptan sollte für die folgenden 24 Stunden auf das Stillen verzichtet werden.

Lagerung von Rizatriptan Heumann®

Lagern Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung, damit ein ausreichender Schutz vor Feuchtigkeit und Licht gewährleistet bleibt. Die Aufbewahrungstemperatur sollte maximal 25 °C betragen. Das Präparat muss an einem Ort aufbewahrt werden, den Kinder weder sehen noch erreichen können. Nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum ist eine weitere Anwendung nicht zulässig.

Behandlungsoptionen für Rizatriptan Heumann®

Nehmen Sie an unserer Online-Beratung teil, um ein Rezept für entsprechende Medikamente zu bekommen, die Ihnen versandkostenfrei innerhalb von 1-2 Tagen zugestellt werden.

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Verpassen Sie keine wichtigen Informationen! Die Aktualität dieser Packungsbeilage kann nicht garantiert werden. Sichern Sie sich die neueste Version in der Medikamentenverpackung!

Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 11.08.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 07.06.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Rizatriptan Heumann® wird vorzugsweise eingenommen, sobald die Kopfschmerzen einer Migräneattacke einsetzen. Auch wenn die Attacke bereits weiter fortgeschritten ist, kann das Arzneimittel noch angewendet werden und wirksam sein.

Nein. Rizatriptan Heumann® dient ausschließlich der Behandlung akuter Migräneanfälle. Für eine vorbeugende Therapie zur Reduzierung oder Verhinderung zukünftiger Attacken ist das Präparat nicht vorgesehen.

Schwangere Patientinnen sollten Rizatriptan Heumann® nur nach Rücksprache und individueller Beurteilung durch einen Arzt anwenden. Auch bei einer geplanten Schwangerschaft sollte der behandelnde Arzt vor Beginn der Anwendung darüber informiert werden.

Vor einer Einnahme während der Stillzeit sollte die Behandlung ärztlich abgeklärt werden. Zur Verringerung der Rizatriptan-Menge, der ein gestilltes Kind ausgesetzt sein könnte, kann eine zeitweise Stillpause nach der Anwendung empfohlen werden.

Schwindel und Schläfrigkeit können sowohl im Zusammenhang mit der Migräneattacke als auch unter der Behandlung mit Rizatriptan auftreten. Solange solche Symptome bestehen, sollte nicht aktiv am Straßenverkehr teilgenommen und auf das Bedienen von Maschinen verzichtet werden.

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