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Vareniclin-ratiopharm®

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Vareniclin-ratiopharm® Preise ab 135,90 €
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Raucherentwöhnung Behandlung mit Vareniclin-ratiopharm®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Vareniclin-ratiopharm®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Vareniclin-ratiopharm® ist ein Arzneimittel zur Unterstützung der Raucherentwöhnung. Es enthält den Wirkstoff Vareniclin und ist als Filmtabletten in den Dosierungen 0,5 mg + 1 mg (Starterpackung) sowie 1 mg erhältlich. Der Wirkstoff wirkt als partieller Agonist an den α4β2-nikotinischen Acetylcholinrezeptoren im Gehirn. Dadurch werden Entzugssymptome und das Verlangen nach Nikotin reduziert, während gleichzeitig die belohnende Wirkung des Rauchens abgeschwächt wird.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Vareniclin?

Vareniclin wirkt als partieller Agonist an den α4β2-nikotinischen Acetylcholinrezeptoren im Gehirn. Es stimuliert diese Rezeptoren teilweise und blockiert gleichzeitig die Bindung von Nikotin. Dadurch werden Entzugssymptome und das Verlangen nach Zigaretten reduziert, während die belohnende Wirkung des Rauchens abgeschwächt wird. Dies unterstützt die Raucherentwöhnung und erleichtert den dauerhaften Verzicht auf Nikotin.

Dosierung und Anwendung von Vareniclin-ratiopharm®

Eine erfolgreiche Raucherentwöhnung setzt in erster Linie die eigene Motivation voraus. Eine ärztliche oder pharmazeutische Beratung kann den Ausstieg zusätzlich unterstützen und Ihnen hilfreiche Informationen sowie Strategien für einen langfristigen Rauchstopp vermitteln.

Vor Beginn der Behandlung sollten Sie einen Termin festlegen, an dem Sie vollständig mit dem Rauchen aufhören. Dieser liegt idealerweise zwischen dem 8. und 14. Behandlungstag. Falls dies nicht möglich ist, kann der Rauchstopp auch innerhalb der ersten fünf Behandlungswochen geplant werden. Es empfiehlt sich, dieses Datum gut sichtbar zu notieren.

Vareniclin-ratiopharm® ist als Filmtabletten zu 0,5 mg und 1 mg erhältlich. Die Behandlung beginnt mit der niedrigeren Dosierung und wird anschließend schrittweise auf die Standarddosis gesteigert.

Empfohlener Dosierungsplan:

  • Tag 1–3: 0,5 mg einmal täglich.
  • Tag 4–7: 0,5 mg zweimal täglich, jeweils morgens und abends möglichst zur gleichen Uhrzeit.
  • Tag 8–14: 1 mg zweimal täglich, morgens und abends.
  • Ab Tag 15 bis zum Ende der 12. Behandlungswoche: 1 mg zweimal täglich, möglichst in gleichmäßigen Zeitabständen.

Wenn Sie nach Abschluss der ersten 12 Wochen erfolgreich rauchfrei sind, kann Ihr Arzt zur Stabilisierung des Behandlungserfolgs eine weitere Therapie über 12 Wochen mit 1 mg zweimal täglich empfehlen.

Falls Sie das Rauchen nicht sofort vollständig aufgeben möchten oder können, besteht die Möglichkeit, den Zigarettenkonsum während der ersten zwölf Behandlungswochen schrittweise zu reduzieren. Das Ziel sollte sein, spätestens am Ende dieses Zeitraums vollständig auf das Rauchen zu verzichten. Anschließend wird die Behandlung in der Regel weitere zwölf Wochen fortgeführt, sodass sich eine Gesamtdauer von 24 Wochen ergibt.

Sollten ausgeprägte Nebenwirkungen auftreten, kann Ihr Arzt die Dosierung vorübergehend oder dauerhaft auf 0,5 mg zweimal täglich reduzieren. Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann ebenfalls eine Dosisanpassung erforderlich sein. Informieren Sie Ihren Arzt daher vor Behandlungsbeginn über bestehende Nierenerkrankungen.

Falls versehentlich mehr Tabletten eingenommen wurden als verordnet, sollten Sie unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen oder die nächstgelegene Notaufnahme aufsuchen. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung möglichst mit, damit die eingenommene Menge nachvollzogen werden kann.

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie den Fehler bemerken. Liegen jedoch nur noch etwa drei bis vier Stunden bis zur nächsten planmäßigen Dosis, sollte die ausgelassene Tablette nicht mehr eingenommen werden. Eine doppelte Dosis zum Ausgleich einer vergessenen Einnahme darf nicht angewendet werden.

Beenden Sie die Behandlung nicht eigenständig. Studien zeigen, dass die Erfolgschancen für einen dauerhaften Rauchstopp steigen, wenn die empfohlene Dosierung konsequent eingehalten und die Therapie vollständig abgeschlossen wird. Nach dem Absetzen kann das Risiko eines Rückfalls vorübergehend erhöht sein. Außerdem können vorübergehend verstärktes Rauchverlangen, Reizbarkeit oder Schlafstörungen auftreten. In einigen Fällen empfiehlt der Arzt, die Dosis zum Ende der Behandlung schrittweise zu reduzieren.

Die Filmtabletten sind ausschließlich zur oralen Anwendung vorgesehen und dürfen nicht geteilt werden. Sie sollten im Ganzen mit ausreichend Wasser eingenommen werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen und ist sowohl auf nüchternen Magen als auch zusammen mit einer Mahlzeit möglich.

Nebenwirkungen von Vareniclin-ratiopharm®

Wie jedes Arzneimittel kann auch Vareniclin-ratiopharm® unerwünschte Wirkungen verursachen, die jedoch nicht bei allen Behandelten auftreten.

Unabhängig davon, ob der Rauchstopp mit oder ohne medikamentöse Unterstützung erfolgt, können typische Entzugssymptome auftreten. Hierzu zählen unter anderem depressive Verstimmung, Reizbarkeit, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, verlangsamter Herzschlag sowie eine Zunahme des Appetits oder des Körpergewichts.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Mundtrockenheit oder Völlegefühl;
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Schlafstörungen und ungewöhnliche Träume;
  • Entzündungen der oberen Atemwege, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Husten oder Atemnot;
  • Appetitsteigerung oder verminderter Appetit sowie Gewichtszunahme;
  • Geschmacksveränderungen;
  • Hautausschlag oder Juckreiz;
  • Muskel-, Gelenk- oder Rückenschmerzen;
  • Brustschmerzen, Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Krampfanfälle, Schlaganfall oder Herzinfarkt;
  • Halluzinationen, Psychosen, Aggressivität, ausgeprägte Verhaltensänderungen oder Suizidgedanken;
  • Schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen im Gesichts-, Mund- oder Halsbereich (Angioödem);
  • Schwerwiegende Hautreaktionen wie Erythema multiforme oder Stevens-Johnson-Syndrom;
  • Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris oder ausgeprägtes Herzklopfen;
  • Sehstörungen, Lichtempfindlichkeit oder Pupillenerweiterung;
  • Schlafwandeln, Sprach- oder Koordinationsstörungen;
  • Diabetes mellitus oder deutlich erhöhte Blutzuckerwerte.

Weitere mögliche Nebenwirkungen:

  • Pilz- oder Virusinfektionen;
  • Angstzustände, Panikgefühle, Stimmungsschwankungen, Konzentrations- oder Denkstörungen;
  • Zittern, verminderte Berührungsempfindlichkeit oder Antriebslosigkeit;
  • Bindehautentzündung, Augenschmerzen oder Ohrgeräusche;
  • Erhöhter Blutdruck, Hitzewallungen oder beschleunigter Herzschlag;
  • Verstopfte Nase, Heiserkeit, Halsschmerzen, allergischer Schnupfen, vermehrte Schleimbildung oder laufende Nase;
  • Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, Aufstoßen, Zahn- oder Zahnfleischbeschwerden sowie Blut im Stuhl;
  • Akne, Hautrötung, verstärktes Schwitzen oder nächtliche Schweißausbrüche;
  • Muskelkrämpfe, Schmerzen der Brustwand oder Gelenksteifigkeit;
  • Häufiges oder nächtliches Wasserlassen, erhöhte Urinmenge oder Glukose im Urin;
  • Verstärkte Menstruationsblutung, vaginaler Ausfluss oder Veränderungen der Sexualfunktion;
  • Fieber, grippeähnliche Beschwerden, Durstgefühl, Kältegefühl oder allgemeine Schwäche.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Nebenwirkungen auftreten oder Sie Beschwerden bemerken, die in dieser Auflistung nicht erwähnt sind.

Verträglichkeit von mit Vareniclin-ratiopharm® anderen Arzneimitteln

Während einer Raucherentwöhnung können sich – unabhängig davon, ob sie mit Vareniclin-ratiopharm® oder ohne medikamentöse Unterstützung erfolgt – die Wirkungen anderer Arzneimittel verändern. Deshalb kann es erforderlich sein, deren Dosierung anzupassen. Dies betrifft insbesondere Medikamente, deren Wirkung durch das Rauchen oder den Rauchstopp beeinflusst wird.

Mögliche Beispiele sind:

  • Theophyllin zur Behandlung bestimmter Atemwegserkrankungen,
  • Warfarin zur Hemmung der Blutgerinnung,
  • Insulin zur Therapie des Diabetes mellitus.

Patienten mit einer ausgeprägten Nierenfunktionsstörung sollten Vareniclin-ratiopharm® nicht gleichzeitig mit Cimetidin anwenden, da diese Kombination zu erhöhten Wirkstoffkonzentrationen von Vareniclin im Blut führen kann.

Die gleichzeitige Anwendung mit weiteren Arzneimitteln zur Unterstützung des Rauchstopps sollte nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen.

Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

  • Die Tabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
  • Bei einigen Patienten wurde während der Behandlung über eine verstärkte Wirkung von Alkohol berichtet. Ob Vareniclin diesen Effekt tatsächlich verursacht, ist bisher jedoch nicht eindeutig nachgewiesen.

Informieren Sie Ihren Arzt stets über alle Arzneimittel, die Sie derzeit anwenden, vor Kurzem eingenommen haben oder künftig einzunehmen beabsichtigen. Dadurch können mögliche Wechselwirkungen frühzeitig erkannt und gegebenenfalls Anpassungen der Behandlung vorgenommen werden.

Kontraindikationen für Vareniclin-ratiopharm®

Vareniclin-ratiopharm® darf nicht angewendet werden, wenn bei Ihnen eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Vareniclin oder einen der weiteren Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist.

Schwangerschaft und Stillzeit

Eine Behandlung mit Vareniclin wird während der Schwangerschaft im Allgemeinen nicht empfohlen. Sie sollte nur erfolgen, wenn der behandelnde Arzt nach einer sorgfältigen individuellen Nutzen-Risiko-Bewertung zu dem Schluss kommt, dass der erwartete therapeutische Nutzen die möglichen Risiken überwiegt. Dies gilt auch, wenn eine Schwangerschaft geplant ist oder der Verdacht auf eine bestehende Schwangerschaft besteht. Vor Beginn der Therapie sollte daher immer ärztlicher oder pharmazeutischer Rat eingeholt werden.

Vareniclin und seine Abbauprodukte können in die Muttermilch übergehen. Stillende Frauen sollten die Behandlung deshalb ausschließlich nach Rücksprache mit ihrem Arzt beginnen. Gemeinsam kann entschieden werden, ob das Stillen unterbrochen oder eine andere geeignete Behandlungsoption gewählt werden sollte.

Lagerung von Vareniclin-ratiopharm®

Lagern Sie Vareniclin-ratiopharm® in der ungeöffneten Originalverpackung bei Raumtemperatur, damit die Filmtabletten vor Feuchtigkeit geschützt bleiben. Verwenden Sie das Arzneimittel nicht mehr nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatums. Das Präparat sollte grundsätzlich an einem Ort aufbewahrt werden, der für Kinder weder sichtbar noch zugänglich ist.

Behandlungsoptionen für Vareniclin-ratiopharm®

Nehmen Sie an unserer Online-Beratung teil, um ein Rezept für entsprechende Medikamente zu bekommen, die Ihnen versandkostenfrei innerhalb von 1-2 Tagen zugestellt werden.

  • Rezeptausstellung durch einen Online-Fragebogen
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  • Schneller und vertraulicher Service
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Verpassen Sie keine wichtigen Informationen! Die Aktualität dieser Packungsbeilage kann nicht garantiert werden. Sichern Sie sich die neueste Version in der Medikamentenverpackung!

Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 30.07.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 26.05.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Die Therapie beginnt in der Regel ein bis zwei Wochen vor dem geplanten Rauchstopp. Alternativ kann der Rauchstopp auch innerhalb der ersten Behandlungswochen erfolgen.

Ja. Bis zum festgelegten Rauchstopp kann zunächst weiter geraucht werden. Anschließend sollte vollständig auf das Rauchen verzichtet werden.

Bei einigen Patienten kann sich die Wirkung von Alkohol unter Vareniclin verändern. Deshalb sollte Alkohol nur mit Vorsicht konsumiert werden.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung in der Regel nicht empfohlen. Über die Behandlung entscheidet der Arzt nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung.

Das Arzneimittel kann Schwindel, Müdigkeit oder Schläfrigkeit verursachen. Bis die individuelle Reaktion bekannt ist, sollte auf das Führen von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen verzichtet werden.

Das Arzneimittel kann Entzugssymptome deutlich lindern, sie jedoch nicht in jedem Fall vollständig beseitigen.

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