Coupon Coupon Coupon

Zovirax®

Abbildung ähnlich. Lieferumfang gemäß Auswahl.

Zovirax® (Lippenherpes) Preise ab 49,90 €
Inklusive KOSTENLOSER Lieferung

Produkt & Dosierung:

Packungsgröße:

Rezept per Online-Fragebogen

Deutsche Medikamente

Versandkostenfrei in 24-48h

Schneller und diskreter Service

*Gesamtkosten werden bei Ablehnung der Anfrage zu 100% zurückerstattet!

Rezept per Online-Fragebogen

Deutsche Medikamente

Versandkostenfrei in 24-48h

Schneller und diskreter Service

Lippenherpes Behandlung mit Zovirax® (Lippenherpes)

Zovirax® ist ein verschreibungspflichtiges antivirales Arzneimittel, das zur Behandlung von Infektionen durch Herpes-simplex-Viren, insbesondere von Lippenherpes, eingesetzt wird. Das Präparat enthält Aciclovir in einer Wirkstoffstärke von 200 mg pro 5 ml. Aciclovir wirkt gezielt auf den Vermehrungsprozess der Herpesviren ein. Der Wirkstoff hemmt die Synthese der viralen DNA und erschwert dadurch die Bildung neuer Viruspartikel in bereits infizierten Zellen.

Zovirax® ist als Suspension zur oralen Einnahme erhältlich. Die erforderliche Dosis, die Anzahl der täglichen Einnahmen sowie die Dauer der Therapie werden vom Arzt abhängig von Art und Verlauf der Infektion sowie den individuellen Behandlungsbedürfnissen des Patienten festgelegt.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Aciclovir?

Aciclovir gehört zur Gruppe der antiviralen Nukleosidanaloga und entfaltet seine Wirkung vor allem gegenüber Herpes-simplex-Viren vom Typ 1 (HSV-1) und Typ 2 (HSV-2). In mit Herpesviren infizierten Zellen wird der Wirkstoff zunächst durch ein virales Enzym aktiviert und anschließend in mehreren Schritten in seine wirksame Form, Aciclovir-Triphosphat, umgewandelt.

Die aktive Verbindung greift gezielt in die Bildung des viralen Erbguts ein. Aciclovir-Triphosphat hemmt die virale DNA-Polymerase, die für die Synthese neuer Virus-DNA benötigt wird. Darüber hinaus kann es in die entstehende virale DNA eingebaut werden und dort den weiteren Aufbau der DNA-Kette unterbrechen. Dies führt zu einer Hemmung der Vermehrung der Herpesviren.

Durch die reduzierte Virusreplikation kann die Ausbreitung der Infektion innerhalb des betroffenen Gewebes begrenzt werden. Dies kann den Heilungsverlauf vorhandener Hautveränderungen unterstützen und dazu beitragen, die Dauer sowie die Ausprägung der mit der Infektion verbundenen Beschwerden zu verringern.

Dosierung von Zovirax®

Die übliche Einzeldosis beträgt 200 mg Aciclovir, entsprechend 5 ml Suspension, und wird fünfmal täglich eingenommen. Zwischen den einzelnen Anwendungen sollte tagsüber ein Abstand von etwa vier Stunden eingehalten werden. Die reguläre Behandlungsdauer beträgt fünf Tage. Abhängig von der individuellen Situation kann der Arzt das Dosierungsschema anpassen, insbesondere bei eingeschränkter Immunfunktion, bei älteren Patienten oder bei einer verminderten Nierenfunktion. Für ältere Menschen und Patienten mit Nierenfunktionsstörungen ist während der Behandlung eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme besonders wichtig.

Wurde versehentlich eine größere Menge der Suspension eingenommen als vorgesehen, sollte ärztlicher oder pharmazeutischer Rat eingeholt werden. Wird eine Einnahme vergessen, darf die versäumte Dosis nicht durch die doppelte Menge ersetzt werden.

Die verordnete Therapiedauer sollte auch dann eingehalten werden, wenn die Beschwerden bereits nachgelassen haben. Ein vorzeitiger Abbruch kann den Behandlungserfolg beeinträchtigen. Die Einnahme sollte daher nicht ohne vorherige Rücksprache mit dem behandelnden Arzt beendet werden.

Anwendung von Zovirax®

Vor jeder Einnahme sollte die Suspension sorgfältig geschüttelt werden, damit sich der Inhalt gleichmäßig verteilt. Zur präzisen Dosierung liegt der Packung ein Messlöffel mit zwei unterschiedlichen Größen bei. Die größere Seite dient zum Abmessen von 5 ml Suspension, entsprechend 200 mg Aciclovir. Mit der kleineren Seite können 2,5 ml abgemessen werden, was einer Wirkstoffmenge von 100 mg Aciclovir entspricht.

Die abgemessene Suspension wird direkt und ohne vorherige Verdünnung eingenommen. Für die korrekte Bestimmung der ärztlich verordneten Menge sollte die beiliegende Messhilfe verwendet werden. Alternativ kann eine geeignete Dosierhilfe zum Einsatz kommen, sofern diese vom Arzt oder Apotheker empfohlen wurde. Ältere Patienten und Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten während der Anwendung besonders darauf achten, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Nebenwirkungen von Zovirax®

Bei der Anwendung dieses Arzneimittels können unerwünschte Wirkungen auftreten. Diese müssen jedoch nicht bei allen Patienten vorkommen.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Beschwerden des Magen-Darm-Trakts wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen;
  • Hautreaktionen wie Juckreiz und Ausschlag, darunter auch eine gesteigerte Empfindlichkeit gegenüber Licht sowie Hautreaktionen nach Sonneneinwirkung;
  • Abgeschlagenheit und erhöhte Körpertemperatur;
  • Kopfschmerzen und Schwindelgefühl.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Nesselsucht (Urtikaria);
  • verstärkter, großflächig auftretender Haarausfall;
  • schwerwiegende allergische Reaktionen bis hin zur Anaphylaxie;
  • Atemnot;
  • Schwellungen im Bereich von Lippen, Gesicht, Hals oder Rachen, die mit Atemproblemen verbunden sein können (Quincke-Ödem);
  • entzündliche Erkrankungen der Leber (Hepatitis) sowie Gelbsucht;
  • Schmerzen im unteren Rücken, die im Zusammenhang mit einer eingeschränkten Nierenfunktion auftreten können;
  • akutes Nierenversagen mit deutlicher Verschlechterung der Nierenleistung und möglicherweise stark reduzierter oder vollständig fehlender Urinausscheidung.

Laboruntersuchungen können vorübergehende Veränderungen bestimmter Blutwerte zeigen. Dazu gehören erhöhte Konzentrationen von Bilirubin und Leberenzymen sowie erhöhte Harnstoff- und Kreatininwerte. In sehr seltenen Fällen können Veränderungen des Blutbildes auftreten, darunter eine verminderte Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie), weißer Blutkörperchen (Leukopenie) oder Blutplättchen (Thrombozytopenie).

Weitere Nebenwirkungen:

Nebenwirkungen, die das Nervensystem betreffen, treten vorwiegend bei älteren Patienten sowie bei Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion auf. Üblicherweise gehen diese Beschwerden nach dem Absetzen des Arzneimittels oder nach einer Verringerung der Dosis wieder zurück.

  • starke innere oder körperliche Unruhe und Erregtheit;
  • Verwirrtheitszustände;
  • Zittern;
  • Gangunsicherheit und Beeinträchtigungen der Bewegungskoordination (Ataxie);
  • verlangsamte, undeutliche oder erschwerte Sprache (Dysarthrie);
  • ungeordnete oder sprunghafte Gedanken sowie Wahnvorstellungen;
  • Krampfanfälle;
  • ausgeprägte Schläfrigkeit;
  • Störungen der Gehirnfunktion (Enzephalopathie);
  • Verlust des Bewusstseins.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn während der Behandlung Nebenwirkungen auftreten. Dies gilt ebenfalls für unerwünschte Beschwerden oder Reaktionen, die in dieser Übersicht nicht genannt werden.

Verträglichkeit von Zovirax® mit anderen Arzneimitteln

Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit bestimmten anderen Arzneimitteln können relevante Wechselwirkungen auftreten.Teilen Sie Ihrem behandelnden Arzt insbesondere mit, wenn Sie eines der folgenden Medikamente einnehmen oder anwenden:

  • Arzneimittel, die Auswirkungen auf die Nierenfunktion haben können, darunter Probenecid zur Behandlung von Gicht oder Cimetidin bei Beschwerden und Erkrankungen im Zusammenhang mit der Magensäure;
  • Mycophenolat-Mofetil, das zur Vorbeugung von Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen eingesetzt wird;
  • Theophyllin, das bei bestimmten Erkrankungen der Atemwege angewendet wird.

Informieren Sie Ihren Arzt außerdem vollständig über alle anderen Arzneimittel, die Sie aktuell einnehmen oder anwenden, in letzter Zeit verwendet haben oder deren Anwendung Sie beabsichtigen. Dies gilt ebenfalls für Medikamente, die ohne ärztliche Verschreibung erhältlich sind.

Kontraindikationen für Zovirax®

Die Suspension darf nicht angewendet werden, wenn eine Allergie oder Überempfindlichkeit gegen Aciclovir, Valaciclovir oder einen der sonstigen Inhaltsstoffe des Präparats bekannt ist.

Schwangerschaft und Stillzeit

Bei einer Anwendung während der Schwangerschaft ist besondere Vorsicht geboten. Wenn Sie schwanger sind, vermuten schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie vor der Einnahme des Arzneimittels Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Aciclovir kann in die Muttermilch übergehen. Daher sollte während der Behandlung mit der Suspension auf das Stillen verzichtet werden. Wenn Sie stillen oder das Stillen planen, sollten Sie die Anwendung des Arzneimittels vorab mit Ihrem Arzt besprechen.

Lagerung von Zovirax®

Bewahren Sie das Arzneimittel bei einer Temperatur von höchstens 25 °C auf. Zum Schutz vor Feuchtigkeit und Lichteinwirkung sollte das Präparat stets in seiner Originalverpackung aufbewahrt werden. Lagern Sie es außerdem an einem Ort, der für Kinder nicht zugänglich ist. Verwenden Sie das Arzneimittel ausschließlich innerhalb der auf der Packung angegebenen Haltbarkeitsfrist. Sobald das dort genannte Verfalldatum überschritten ist, darf das Präparat nicht mehr angewendet werden.

Behandlungsoptionen für Zovirax® (Lippenherpes)

Nehmen Sie an unserer Online-Beratung teil, um ein Rezept für entsprechende Medikamente zu bekommen, die Ihnen versandkostenfrei innerhalb von 1-2 Tagen zugestellt werden.

  • Rezeptausstellung durch einen Online-Fragebogen
  • Auswahl an Markenmedikamenten und deutschen Generika
  • Schneller und vertraulicher Service
  • Zugang zu medizinischen Fragen
Sie bezahlen Ihr Medikament + Behandlungsgebühr 39,90 €

Verpassen Sie keine wichtigen Informationen! Die Aktualität dieser Packungsbeilage kann nicht garantiert werden. Sichern Sie sich die neueste Version in der Medikamentenverpackung!

Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
Doctor photo
Letzte Aktualisierung am 12.10.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 08.08.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Nein. Aciclovir kann Herpes-simplex-Viren nicht vollständig aus dem Körper entfernen. Nach einer Infektion verbleiben die Viren in einem inaktiven Zustand im Organismus und können später erneut aktiviert werden. Die Behandlung mit Zovirax® zielt darauf ab, die Virusvermehrung zu hemmen und die Beschwerden eines akuten Lippenherpes-Ausbruchs zu reduzieren.

Die Therapie sollte möglichst früh einsetzen. Bei wiederkehrendem Lippenherpes empfiehlt sich der Behandlungsbeginn bereits bei typischen ersten Anzeichen wie Kribbeln, Juckreiz, Spannungsgefühl oder Brennen im Bereich der Lippen. Die Anwendung kann auch unmittelbar nach dem Auftreten der ersten Herpesbläschen begonnen werden.

Die ärztlich festgelegte Behandlungsdauer sollte eingehalten werden. Auch wenn Bläschen und andere Beschwerden bereits früher zurückgehen, sollte die Therapie nicht eigenständig verkürzt oder beendet werden. Änderungen der Behandlungsdauer sollten mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.

Ja. Zovirax® kann die Vermehrung der Herpesviren hemmen, verhindert eine Übertragung jedoch nicht vollständig. Vor allem bei vorhandenen Bläschen, nässenden Stellen oder anderen aktiven Hautveränderungen besteht weiterhin die Möglichkeit, das Virus auf andere Personen zu übertragen.

Während eines aktiven Ausbruchs sollte ein direkter Kontakt der betroffenen Lippenregion mit anderen Personen möglichst vermieden werden. Insbesondere Küssen sowie das gemeinsame Benutzen von Gegenständen, die mit den Lippen in Berührung kommen, können eine Übertragung begünstigen. Nach dem Berühren der betroffenen Hautstellen sollten die Hände sorgfältig gewaschen werden.

Während der Schwangerschaft sollte Zovirax® nur nach ärztlicher Beurteilung angewendet werden. Da Aciclovir in die Muttermilch übergehen kann, sollte auch in der Stillzeit vor Beginn der Behandlung ärztlicher Rat eingeholt werden.

Live Chat [email protected] WhatsApp Chat