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Azithromycin AbZ®

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Azithromycin AbZ® (Reisedurchfall) Preise ab 20,90 €
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Reisedurchfall (Diarrhoe) Behandlung mit Azithromycin AbZ®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Azithromycin AbZ®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Azithromycin AbZ® kann zur antibiotischen Behandlung bestimmter Formen von bakteriell bedingtem Reisedurchfall ärztlich verordnet werden. Dieses verschreibungspflichtige Arzneimittel enthält 500 mg Azithromycin pro Filmtablette und wird ausschließlich bei entsprechender medizinischer Indikation angewendet. Die konkrete Anwendung des Präparats wird individuell anhand der klinischen Situation festgelegt. Der behandelnde Arzt bestimmt die erforderliche Dosierung, die Einnahmeintervalle sowie die Dauer der Antibiotikatherapie.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

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Wie wirkt Azithromycin?

Die antibakterielle Aktivität von Azithromycin beruht auf einer gezielten Beeinflussung der bakteriellen Proteinbiosynthese. Als Makrolid-Antibiotikum lagert sich der Wirkstoff an die ribosomale 50S-Untereinheit an und stört die Verlängerung der während der Proteinsynthese gebildeten Eiweißketten. Daraus ergibt sich eine überwiegend bakteriostatische Wirkung.

Bei azithromycinempfindlichen Bakterien, die als Auslöser einer Reisediarrhö infrage kommen, wird auf diese Weise die Herstellung essenzieller Proteine eingeschränkt. Dies hemmt die weitere Vermehrung der Erreger. Das Ausmaß der antibakteriellen Wirkung wird durch die jeweilige Empfindlichkeit der Bakterien bestimmt und kann durch vorhandene Resistenzmechanismen vermindert werden.

Dosierung von Azithromycin AbZ®

Die vorgesehene Dosierung liegt bei 500 mg Azithromycin pro Tag, entsprechend einer Tablette als einmalige Tagesgabe. Die antibiotische Therapie erstreckt sich über einen Zeitraum von 1 bis 3 Tagen. Zeigt sich innerhalb von 36 Stunden trotz der Behandlung keine Verbesserung der Beschwerden, ist das Antibiotikum abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.

Die Anwendung von Azithromycin ist auf schwere Durchfallverläufe beschränkt, bei denen sowohl Fieber als auch Blut im Stuhl auftreten.

Bei einer unbeabsichtigten Einnahme einer zu hohen Azithromycin-Dosis können unerwünschte Beschwerden oder ein allgemeines Unwohlsein auftreten. Suchen Sie in einer solchen Situation unverzüglich ärztliche Unterstützung, entweder durch Kontaktaufnahme mit Ihrem Arzt oder durch direkte Vorstellung in der Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses.

Anwendung von Azithromycin AbZ®

Die Anwendung des Arzneimittels erfolgt durch Einnahme über den Mund. Die Tablette kann bei Bedarf geteilt werden, sollte jedoch ohne Zerkauen mit einer geringen Menge Wasser geschluckt werden. Ein bestimmter Abstand zu den Mahlzeiten ist nicht erforderlich. Die Einnahme kurz vor dem Essen kann sich positiv auf die Verträglichkeit im Magen auswirken.

Auf Alkohol sollte während der Anwendung des Präparats verzichtet werden, da dessen Konsum das Auftreten unerwünschter Arzneimittelwirkungen begünstigen kann.

Nebenwirkungen von Azithromycin AbZ®

Die Anwendung dieses Arzneimittels kann mit verschiedenen unerwünschten Wirkungen verbunden sein. Welche Nebenwirkungen auftreten und wie häufig sie beobachtet werden, kann individuell unterschiedlich ausfallen. Dabei entwickelt nicht jeder Patient während der Behandlung entsprechende Beschwerden.

Schwerwiegende Nebenwirkungen:

  • Schwere allergische Sofortreaktionen (Anaphylaxie): Plötzlich einsetzende Atemnot, hörbares Pfeifen beim Atmen, Schwellungen an Gesicht, Lippen oder Augenlidern sowie ausgedehnte Hautrötungen, Ausschläge oder intensiver Juckreiz können auf eine gefährliche Überempfindlichkeitsreaktion hinweisen.
  • Ernsthafte Störungen des Herzrhythmus: Ein unvermittelt auftretender, stark beschleunigter oder unregelmäßiger Herzschlag kann Ausdruck einer schweren Herzrhythmusstörung sein, darunter auch einer ventrikulären Tachykardie vom Typ Torsade de pointes.
  • Schwere Erkrankungen der Leber: Eine auffällige Dunkelfärbung des Urins, erhebliche Appetitminderung oder Gelbfärbung von Haut und Augenweiß können auf eine ausgeprägte Leberschädigung hinweisen, beispielsweise auf eine Lebernekrose oder ein Leberversagen.
  • Antibiotika-assoziierte Entzündung des Dickdarms (Colitis): Starke Durchfälle in Verbindung mit krampfartigen Bauchschmerzen, erhöhter Temperatur oder blutigen Stuhlbeimengungen können Anzeichen einer schwerwiegenden Darmentzündung sein.
  • Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse: Zu den möglichen ersten Symptomen zählen flache, rötliche Hautflecken mit runder oder zielscheibenähnlicher Form. Im Verlauf können sich Blasen, großflächige Hautablösungen sowie schmerzhafte Schleimhautgeschwüre entwickeln, beispielsweise in Mund und Rachen, an Nase, Augen oder Geschlechtsorganen. Mitunter treten bereits vor den Hautveränderungen Fieber und grippeähnliche Beschwerden auf.
  • DRESS-Syndrom (Arzneimittelreaktion mit ausgeprägter Überempfindlichkeit): Diese schwere immunologisch bedingte Reaktion kann durch weit verbreitete Hautausschläge, hohes Fieber und eine Schwellung der Lymphknoten gekennzeichnet sein.
  • Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP): Hierbei handelt es sich um eine ausgeprägte Hautreaktion mit großflächigen Rötungen, schuppenden Hautarealen und zahlreichen kleinen Erhebungen beziehungsweise Pusteln. Begleitend kann Fieber auftreten. Die Beschwerden zeigen sich gewöhnlich in einer frühen Phase der Arzneimittelanwendung.

Die genannten Reaktionen treten entweder selten auf oder ihre Häufigkeit kann anhand der verfügbaren Informationen nicht zuverlässig eingeschätzt werden. Da sie mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden sein können, ist bei entsprechenden Symptomen unverzügliches Handeln erforderlich. Setzen Sie das Präparat ab und suchen Sie sofort medizinische Hilfe auf.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Diarrhö (Durchfall);
  • Kopfschmerzbeschwerden;
  • Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen im Magenbereich;
  • Auffälligkeiten im Differenzialblutbild mit reduzierter Lymphozytenzahl und erhöhten Konzentrationen von Eosinophilen, Basophilen, Monozyten oder Neutrophilen;
  • Abnahme des Bikarbonatwertes im Blut.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Verstärkte innere Unruhe mit ausgeprägter psychomotorischer Erregbarkeit;
  • Beeinträchtigungen der Lebertätigkeit, die sich unter anderem durch eine Gelbfärbung der Haut oder der Skleren äußern können;
  • Erhöhte Reaktionsempfindlichkeit der Haut auf Sonnenlicht (Photosensibilisierung).

Weitere Nebenwirkungen:

  • Mykotische Infektionen, insbesondere durch Candida-Pilze verursachte Erkrankungen der Mundhöhle oder des Vaginalbereichs;
  • Infektionen und Entzündungsprozesse verschiedener Organsysteme, beispielsweise Pneumonie, bakterielle Racheninfektionen, Gastroenteritis, Atemwegserkrankungen, Entzündungen der Nasenschleimhaut oder vaginale Infektionen;
  • Abweichungen der Leukozytenwerte, darunter Leukopenie, Neutropenie und Eosinophilie;
  • Zunahme oder Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytose bzw. Thrombozytopenie). Eine reduzierte Thrombozytenzahl kann das Entstehen von Blutergüssen und Blutungen begünstigen;
  • Verminderung des Hämatokrits;
  • Hämolytische Anämie infolge eines gesteigerten Abbaus roter Blutzellen, die beispielsweise mit ungewöhnlicher Blässe und Müdigkeit einhergehen kann;
  • Psychische Veränderungen wie Nervosität, Ängste, Schlafprobleme sowie vermehrte Schläfrigkeit;
  • Gleichgewichtsstörungen mit Schwindel oder Drehschwindel (Vertigo) sowie kurzfristige Ohnmacht (Synkope);
  • Beeinträchtigungen des Bewusstseins und der Wahrnehmung, einschließlich Verwirrtheit, Delirium, Halluzinationen und aggressiven Verhaltensweisen;
  • Auftreten von Krampfanfällen;
  • Sensibilitätsveränderungen mit Kribbelgefühlen, Taubheit oder eingeschränkter Wahrnehmung von Berührung, Schmerz und Temperatur;
  • Veränderungen des Geschmacks- und Geruchsempfindens, einschließlich vollständigem Verlust der Geschmackswahrnehmung (Ageusie), Geruchsverlust (Anosmie) oder veränderter Geruchswahrnehmung (Parosmie);
  • Subjektiv empfundene ungewöhnliche Hyperaktivität;
  • Deutlich wahrnehmbares Herzklopfen (Palpitationen);
  • Veränderungen der elektrischen Erregungsleitung des Herzens, insbesondere eine im EKG feststellbare QT-Intervall-Verlängerung;
  • Erniedrigte Blutdruckwerte sowie anfallsartige Wärmeempfindungen (Hitzewallungen);
  • Zeitweise auftretendes pfeifendes Atemgeräusch und Blutungen aus der Nase;
  • Obstipation, vermehrte Darmgasbildung und Beschwerden bei der Verdauung (Dyspepsie);
  • Entzündliche Reizung der Magenschleimhaut (Gastritis);
  • Schwierigkeiten beim Schlucken (Dysphagie), Aufblähung des Bauches und Trockenheitsgefühl im Mund;
  • Verstärktes Aufstoßen, schmerzhafte Stellen an der Mundschleimhaut und übermäßiger Speichelfluss;
  • Auffällige Veränderungen der Zungenfärbung;
  • Reduziertes Appetitempfinden;
  • Entzündung des Pankreas (Pankreatitis), die starke abdominale Schmerzen mit möglicher Ausstrahlung in die Rückenregion hervorrufen kann;
  • Dermatologische Beschwerden wie Hautausschläge unterschiedlicher Art, Juckreiz, Quaddelbildung (Urtikaria) und Dermatitis;
  • Ausgeprägte Hauttrockenheit sowie übermäßige Schweißabsonderung (Hyperhidrose);
  • Überempfindlichkeitsbedingte Gewebeschwellungen (Angioödeme), insbesondere an Gesicht, Händen oder Füßen;
  • Schmerzempfindungen in der Muskulatur sowie im Rücken- und Nackenbereich;
  • Schwellungen und Schmerzen an Gelenken, unter anderem bei degenerativen Gelenkerkrankungen wie Osteoarthritis;
  • Deutlicher Kraftverlust der Muskulatur, einschließlich myasthenischer Symptome im Zusammenhang mit Myasthenia gravis;
  • Einschränkungen oder Veränderungen der Sehfunktion;
  • Verschiedene Erkrankungen und funktionelle Störungen der Ohren;
  • Hörbeeinträchtigungen bis zum vollständigen Hörverlust sowie Ohrensausen oder andere Ohrgeräusche (Tinnitus);
  • Schmerzhafte Miktion (Dysurie) und Beschwerden im Bereich der Nieren;
  • Entzündliche Schädigungen des Nierengewebes, einschließlich interstitieller Nephritis, sowie eine Verschlechterung der Nierenfunktion bis zur Niereninsuffizienz;
  • Außerhalb der regulären Menstruation auftretende Blutungen (Metrorrhagie);
  • Erkrankungen und funktionelle Veränderungen der Hoden;
  • Ödembildung durch vermehrte Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe, besonders im Gesicht, an den Fußgelenken und Füßen;
  • Allgemeiner Kräfteverlust, ausgeprägte Abgeschlagenheit, Krankheitsgefühl und erhöhte Körpertemperatur;
  • Schmerzen im Bereich des Brustkorbs sowie unspezifische Schmerzen an anderen Körperstellen;
  • Veränderungen laborchemischer Untersuchungsergebnisse, beispielsweise abweichende Blutbild- oder Leberfunktionswerte;
  • Komplikationen, die nach diagnostischen oder therapeutischen medizinischen Eingriffen auftreten können.

Teilen Sie Ihrem behandelnden Arzt sämtliche gesundheitlichen Auffälligkeiten mit, die Sie während der Einnahme des Präparats feststellen. Dies schließt auch mögliche Nebenwirkungen ein, die in der vorstehenden Übersicht nicht beschrieben werden. Bei Verdacht auf eine schwerwiegende Arzneimittelreaktion muss umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Verträglichkeit von mit Azithromycin AbZ® anderen Arzneimitteln

Bei einer Behandlung mit Azithromycin ist zu berücksichtigen, dass der Wirkstoff mit verschiedenen anderen Medikamenten in Wechselwirkung treten kann. Solche Wechselwirkungen können die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Arzneimittelwirkungen steigern. Deshalb sollte vor der Verordnung überprüft werden, ob bereits angewendete Präparate mit der geplanten Antibiotikatherapie vereinbar sind.

Insbesondere bei der gleichzeitigen Verwendung von Azithromycin und den nachstehend genannten Arzneimitteln ist eine ärztliche Beurteilung notwendig:

  • Cholesterinsenkende Medikamente (Statine): Vor allem Atorvastatin und andere Substanzen dieser Arzneimittelgruppe, die erhöhte Cholesterinkonzentrationen im Blut senken und zur Vorbeugung schwerwiegender Herz-Kreislauf-Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall eingesetzt werden;
  • Immunsuppressive Wirkstoffe: Dazu gehört Ciclosporin, das nach einer Organtransplantation die Aktivität des Immunsystems vermindert und dadurch einer Abstoßung des transplantierten Organs entgegenwirkt;
  • Colchicin: Ein Arzneistoff, der insbesondere zur Therapie von Gicht und damit verbundenen Beschwerden verordnet wird;
  • Gerinnungshemmende Medikamente (Antikoagulanzien): Beispielsweise Dabigatran, Warfarin und ähnliche Präparate, die das Risiko der Entstehung von Blutgerinnseln reduzieren oder zur Behandlung bereits bestehender Thrombosen dienen;
  • Herzwirksame Präparate: Insbesondere Digoxin, das bei ausgewählten Erkrankungen des Herzens therapeutisch eingesetzt wird.

Eine zusätzliche Überprüfung ist bei Arzneimitteln erforderlich, die das QT-Intervall im Elektrokardiogramm verlängern können. Dazu zählen folgende Wirkstoffe und Arzneimittelgruppen:

  • Antiarrhythmische Medikamente: Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Sotalol, die zur medikamentösen Kontrolle von Herzrhythmusstörungen verwendet werden;
  • Antipsychotisch wirksame Arzneimittel: Pimozid, das bei bestimmten psychiatrischen Erkrankungen Anwendung findet;
  • Antidepressive Präparate: Citalopram;
  • Fluorchinolon-Antibiotika: Moxifloxacin und Levofloxacin;
  • Arzneimittel zur Unterstützung der Magen-Darm-Beweglichkeit: Cisaprid;
  • Sonstige Wirkstoffe: Hydroxychloroquin und Chloroquin, die unter anderem zur Behandlung ausgewählter infektiöser Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen verordnet werden.

Teilen Sie Ihrem Arzt vor der Behandlung mit, welche Arzneimittel Sie derzeit regelmäßig oder gelegentlich verwenden, in letzter Zeit angewendet haben oder künftig einzunehmen beziehungsweise anzuwenden planen. Berücksichtigen Sie dabei ebenfalls sämtliche rezeptfrei erhältlichen Medikamente.

Kontraindikationen für Azithromycin AbZ®

Eine Behandlung mit diesem Arzneimittel ist kontraindiziert, wenn eine allergische Reaktion auf Azithromycin, Erythromycin oder andere Antibiotika aus den Wirkstoffklassen der Makrolide und Ketolide bekannt ist. Auch bei einer Unverträglichkeit gegenüber einem der übrigen Bestandteile des Präparats darf das Medikament nicht eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Bei einer bestehenden oder vermuteten Schwangerschaft, während der Stillperiode sowie bei einem geplanten Kinderwunsch ist vor der Anwendung des Arzneimittels eine ärztliche Beratung erforderlich. Der behandelnde Arzt entscheidet unter Berücksichtigung der individuellen gesundheitlichen Voraussetzungen, ob eine Therapie mit Azithromycin geeignet ist und durchgeführt werden kann.

Lagerung von Azithromycin AbZ®

Bewahren Sie das Präparat bei einer Temperatur von nicht mehr als 25 °C auf. Damit die Arzneimittelqualität vor äußeren Einflüssen wie Licht und Feuchtigkeit geschützt bleibt, sollte das Medikament bis zur Entnahme in seiner Originalverpackung aufbewahrt werden. Wählen Sie einen Lagerort, an dem das Arzneimittel für Kinder weder sichtbar noch erreichbar ist. Ist das auf der Packung vermerkte Verfallsdatum abgelaufen, darf das Präparat nicht mehr verwendet werden.

Behandlungsoptionen für Azithromycin AbZ® (Reisedurchfall)

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 08.10.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 04.08.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Nein. Da Azithromycin zu den Antibiotika gehört und ausschließlich gegen bestimmte Bakterien wirkt, ist es bei virusbedingten Durchfallerkrankungen nicht wirksam. Liegt eine virale Ursache vor, bietet die Einnahme des Präparats normalerweise keinen therapeutischen Nutzen.

Ja. Bei Reisedurchfall ist es besonders wichtig, den Verlust von Wasser und Elektrolyten auszugleichen. Hierfür eignen sich vor allem orale Rehydratationslösungen, die eine ausgewogene Kombination aus Flüssigkeit und wichtigen Salzen enthalten. Auch wenn ein Antibiotikum verordnet wurde, muss auf eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit und Elektrolyten geachtet werden.

Die Anwendung des Präparats während der Schwangerschaft oder Stillperiode sollte ausschließlich nach Rücksprache mit einem Arzt erfolgen. Dieser prüft, ob eine antibiotische Therapie medizinisch notwendig ist, und wägt den möglichen Behandlungserfolg gegen potenzielle Risiken für die Mutter und das Kind ab.

Es wird empfohlen, während der Einnahme des Medikaments keinen Alkohol zu konsumieren. Alkoholische Getränke können das körperliche Befinden zusätzlich belasten, vorhandene Magen-Darm-Symptome verstärken und bei einer Durchfallerkrankung das Risiko eines Flüssigkeitsmangels erhöhen.

Bleibt eine Besserung aus, nehmen die Beschwerden zu oder treten zusätzliche Warnzeichen wie starkes Fieber, blutiger Stuhl oder Symptome eines Flüssigkeitsmangels auf, ist eine ärztliche Abklärung erforderlich. In solchen Fällen muss gegebenenfalls überprüft werden, ob eine andere Infektionsursache vorliegt und die bisherige Behandlung angepasst werden sollte.

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