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DoxyHEXAL®

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DoxyHEXAL® (Ureaplasma) Preise ab 23,85 €
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Ureaplasma Behandlung mit DoxyHEXAL® (Ureaplasma)

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament DoxyHEXAL®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

DoxyHEXAL® ist ein verschreibungspflichtiges Antibiotikum aus der Wirkstoffklasse der Tetracycline. Es dient der Behandlung bakterieller Infektionen, unter anderem solcher, die durch empfindliche Ureaplasmen verursacht werden und eine antibiotische Therapie erfordern. Doxycyclin greift in die Eiweißbildung der Bakterien ein und hemmt auf diese Weise deren Wachstum und Vermehrung. Das Arzneimittel steht in Form von Tabletten mit jeweils 100 mg Doxycyclin zur Verfügung. Die individuelle Dosierung, die Häufigkeit der Einnahme sowie die erforderliche Therapiedauer legt der behandelnde Arzt fest.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
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2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
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Wie wirkt Doxycyclin?

Als Antibiotikum der Tetracyclin-Gruppe wirkt Doxycyclin bakteriostatisch, indem es die Eiweißproduktion in bakteriellen Zellen hemmt. Hierzu lagert sich der Wirkstoff an die ribosomale 30S-Untereinheit an und verhindert die Bindung der Aminoacyl-tRNA, wodurch die Synthese bakterieller Proteine blockiert wird.

Bei empfindlichen Ureaplasmen beeinträchtigt dieser Wirkmechanismus die Herstellung lebensnotwendiger Eiweiße und begrenzt damit das Wachstum sowie die Vermehrung der Erreger. Ob Doxycyclin wirksam ist, richtet sich nach der individuellen Empfindlichkeit der jeweiligen Bakterien gegenüber dem Antibiotikum.

Dosierung von DoxyHEXAL®

Die übliche Dosierung beträgt zweimal am Tag jeweils 100 mg Doxycyclin über einen Behandlungszeitraum von normalerweise 7 Tagen. Die Einnahme hat entsprechend der vom Arzt verordneten Dosierung und Therapiedauer zu erfolgen.

Obwohl bisher keine Vergiftungsfälle im Zusammenhang mit Doxycyclin bekannt sind, kann eine Überdosierung schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Dazu gehören mögliche Schädigungen der Leber und Nieren sowie eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Wenn Sie versehentlich eine größere Menge eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt. Die medizinische Versorgung richtet sich nach der Art und Schwere der auftretenden Beschwerden.

Haben Sie die Einnahme einer Dosis versäumt, dürfen Sie diese nicht durch eine doppelte Arzneimittelmenge ausgleichen. Nehmen Sie die Behandlung am darauffolgenden Tag mit der vorgesehenen Dosis wieder auf.

Die antibiotische Therapie muss über den gesamten ärztlich festgelegten Zeitraum fortgeführt werden, selbst wenn die Symptome bereits früher zurückgehen oder nicht mehr vorhanden sind. Beenden Sie die Einnahme nur nach ausdrücklicher ärztlicher Anweisung. Andernfalls besteht das Risiko, dass die Infektion erneut auftritt.

Etwa drei bis vier Wochen nach dem Ende der Behandlung ist eine Nachkontrolle erforderlich, um zu überprüfen, ob die Infektion noch nachweisbar ist.

Anwendung von DoxyHEXAL®

Das Präparat sollte regelmäßig morgens während des Frühstücks oder zusammen mit einer anderen Mahlzeit angewendet werden. Die Einnahme zu den Mahlzeiten kann helfen, das Auftreten von Magen-Darm-Beschwerden zu vermindern.

Zur Vorbeugung von Reizungen und Entzündungen der Speiseröhre müssen die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Sie können auch zuvor in einem Glas Wasser zerfallen gelassen werden. Achten Sie darauf, das Arzneimittel ausschließlich in aufrechter Körperhaltung, also sitzend oder stehend, einzunehmen und die Anwendung unmittelbar vor dem Zubettgehen zu vermeiden. Trinken Sie ungefähr 10 bis 15 Minuten nach der Einnahme nochmals eine reichliche Menge Flüssigkeit.

Wichtige Informationen zur Zulassung

Achten Sie darauf, sowohl zwei Stunden vor als auch zwei Stunden nach der Einnahme auf Milchprodukte zu verzichten. Das Arzneimittel kann Ihr Reaktionsvermögen beeinflussen, weshalb beim Autofahren und bei der Bedienung von Maschinen erhöhte Vorsicht erforderlich ist. Setzen Sie sich während der Behandlung keiner UV-Strahlung aus.

Nebenwirkungen von DoxyHEXAL®

Wie häufig Nebenwirkungen auftreten und wie stark sie ausgeprägt sind, kann individuell unterschiedlich sein. Zu den möglichen Einflussfaktoren zählen die Höhe der verordneten Dosis, die Anwendungsdauer und die persönliche Reaktion auf den Wirkstoff.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Beschwerden des Verdauungstrakts, insbesondere Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen;
  • Irritationen der Speiseröhre sowie Schluckstörungen, vor allem bei Einnahme mit einer zu geringen Flüssigkeitsmenge;
  • verstärkte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnen- und UV-Licht (Photosensibilität);
  • Hautausschläge und allergische Reaktionen leichter Ausprägung.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Auffällige Ergebnisse bei Untersuchungen der Leberfunktion;
  • Veränderungen einzelner Blutbestandteile und des Blutbildes;
  • ausgeprägte allergische Reaktionen;
  • zusätzliche Infektionen, insbesondere durch Pilze, die infolge einer Veränderung der natürlichen Mikroflora begünstigt werden können.

Bei schwerwiegenden oder länger bestehenden Beschwerden ist eine ärztliche Beurteilung notwendig. Auf Grundlage der festgestellten Symptome kann gegebenenfalls eine Änderung der Therapie erforderlich werden.

Verträglichkeit von mit DoxyHEXAL® anderen Arzneimitteln

Unterrichten Sie Ihren Arzt über alle Arzneimittel, die Sie gegenwärtig einnehmen oder anwenden, kürzlich verwendet haben oder deren Anwendung Sie planen. Zwischen Doxycyclin und anderen Wirkstoffen können Wechselwirkungen entstehen, durch die entweder die Wirkung des Antibiotikums oder die Wirksamkeit der gleichzeitig verabreichten Medikamente verändert wird.

Bei einer gemeinsamen Anwendung mit den nachstehenden Arzneimitteln sind mögliche Wechselwirkungen besonders zu berücksichtigen:

  • Schlafmittel, Arzneimittel gegen Epilepsie und weitere Antibiotika: Bestimmte Wirkstoffe aus diesen Gruppen können die Wirkung von Doxycyclin beeinflussen. Umgekehrt kann Doxycyclin die Wirkung einzelner dieser Präparate verändern.
  • Blutzuckersenkende Medikamente, Migränepräparate, Methotrexat und Ciclosporin: Die Kombination mit Doxycyclin kann zu Wechselwirkungen führen. Dies betrifft unter anderem Migränemittel, die Wirkstoffe aus der Gruppe der Mutterkornalkaloide enthalten.
  • Mineralstoffhaltige Arzneimittel und Antazida: Präparate mit Aluminium, Calcium, Magnesium, Wismutsalzen oder Eisen können die Aufnahme von Doxycyclin verringern. Dasselbe gilt für bestimmte cholesterinsenkende Wirkstoffe wie Colestyramin und Colestipol. Doxycyclin sollte deshalb mindestens zwei Stunden vor diesen Arzneimitteln eingenommen werden.
  • Blutgerinnungshemmende Mittel: Bei Patienten, die Doxycyclin zusammen mit Warfarin oder Phenprocoumon erhalten, kann die Prothrombinzeit verlängert sein. Da Doxycyclin die Prothrombinaktivität vermindern und dadurch die gerinnungshemmende Wirkung verstärken kann, sind ärztliche Kontrollen und gegebenenfalls eine Reduzierung der Antikoagulanzien-Dosis erforderlich.
  • Arzneimittel mit potenziell nierenschädigender Wirkung: Doxycyclin darf nicht gleichzeitig mit anderen Wirkstoffen eingesetzt werden, die eine Schädigung der Nieren verursachen können. Bei einer Narkose unter Verwendung von Methoxyfluran oder vergleichbaren Substanzen besteht während der Doxycyclin-Therapie die Gefahr eines Nierenversagens.
  • Isotretinoin: Eine Behandlung mit Doxycyclin darf nicht unmittelbar vor, während oder kurz nach einer Aknetherapie mit Isotretinoin erfolgen. Beide Wirkstoffe können in seltenen Fällen einen Anstieg des intrakraniellen Drucks (Pseudotumor cerebri) hervorrufen. Nach Beendigung der Behandlung bildet sich diese Veränderung üblicherweise von selbst zurück.
  • Digoxin und entsprechende Wirkstoffderivate: Bei gleichzeitiger Verabreichung besteht die Möglichkeit, dass es zu einer Überdosierung von Digoxin kommt.
  • Theophyllin: Die gemeinsame Anwendung mit diesem Arzneimittel zur Behandlung von Asthma kann das Auftreten gastrointestinaler Nebenwirkungen begünstigen.

Bei regelmäßigem oder missbräuchlichem Alkoholkonsum kann sich der Abbau von Doxycyclin beschleunigen. Infolgedessen kann die Konzentration des Wirkstoffs im Organismus abnehmen, wodurch die antibakterielle Wirksamkeit möglicherweise vermindert wird.

Darüber hinaus kann Doxycyclin die Resultate bestimmter Urintests verfälschen. Informieren Sie Ihren Arzt daher vor der Durchführung entsprechender Laboruntersuchungen darüber, dass Sie dieses Antibiotikum einnehmen.

Halten Sie vor der zusätzlichen Einnahme anderer Arzneimittel oder einer Änderung Ihrer bisherigen Medikation Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt, um mögliche Wechselwirkungen abzuklären.

Kontraindikationen für DoxyHEXAL®

Die Einnahme dieses Arzneimittels ist bei einer bekannten allergischen Reaktion auf Doxycyclin, andere Wirkstoffe aus der Gruppe der Tetracycline oder einen der übrigen Inhaltsstoffe nicht zulässig. Das Präparat darf außerdem nicht bei schweren Störungen der Leberfunktion oder während einer gleichzeitigen Aknetherapie mit Isotretinoin verwendet werden. Auch in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ist die Anwendung ausgeschlossen.

Doxycyclin sollte bei Kindern unter 8 Jahren grundsätzlich nicht eingesetzt werden. Eine Anwendung während der Zahnentwicklung, einschließlich der Schwangerschaft, des Säuglingsalters und der ersten acht Lebensjahre, kann dauerhafte gelblich-graue bis bräunliche Zahnverfärbungen verursachen oder die Entwicklung der Zähne beeinträchtigen. In medizinisch begründeten Ausnahmefällen, etwa bei schwerwiegenden oder lebensbedrohlichen Infektionen, kann der Arzt nach individueller Abwägung entscheiden, dass der Nutzen der Behandlung die bestehenden Risiken übersteigt, und Doxycyclin auch für Kinder unter 8 Jahren verschreiben.

Schwangerschaft und Stillzeit

Vor der Einnahme dieses Arzneimittels sollten Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten lassen, wenn Sie schwanger sind, stillen, eine Schwangerschaft nicht ausschließen können oder beabsichtigen, schwanger zu werden.

Lagerung von DoxyHEXAL®

Das Arzneimittel ist bei einer Temperatur von nicht mehr als 25 °C zu lagern. Lassen Sie es bis zum Gebrauch in der Originalverpackung, damit es vor Licht und Feuchtigkeit geschützt bleibt. Bewahren Sie das Präparat an einem Ort auf, der für Kinder weder einsehbar noch zugänglich ist. Ist das auf der Verpackung angegebene Verfalldatum überschritten, darf das Arzneimittel nicht mehr angewendet werden.

Behandlungsoptionen für DoxyHEXAL® (Ureaplasma)

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Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 02.10.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 29.07.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Eine erste Linderung der Symptome ist unter Umständen schon nach wenigen Behandlungstagen möglich. Wann eine spürbare Besserung eintritt, hängt sowohl von der jeweiligen Krankheitsursache als auch vom persönlichen Ansprechen auf die Behandlung ab. Bei unveränderten oder zunehmenden Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Auch bei einem frühzeitigen Rückgang der Symptome muss Doxycyclin bis zum Ende der ärztlich verordneten Therapiedauer eingenommen werden. Beenden oder verkürzen Sie die Behandlung nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Die Einnahme von Doxycyclin kann eine erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlen verursachen. Vermeiden Sie deshalb während des Behandlungszeitraums starke Sonneneinstrahlung sowie Aufenthalte im Solarium. Achten Sie außerdem auf einen ausreichenden Sonnenschutz.

Während der Antibiotikatherapie sollte möglichst vollständig auf alkoholische Getränke verzichtet werden. Ein häufiger oder übermäßiger Alkoholkonsum kann die Wirksamkeit des Arzneimittels verändern und das Auftreten unerwünschter Wirkungen begünstigen.

Von einer Anwendung in der Schwangerschaft und Stillperiode wird normalerweise abgeraten. Sollte eine Behandlung medizinisch erforderlich erscheinen, entscheidet der behandelnde Arzt nach individueller Prüfung des erwarteten Nutzens und der möglichen Risiken. Teilen Sie ihm vor der ersten Einnahme mit, ob Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft beabsichtigen oder Ihr Kind stillen.

Eine Mitbehandlung des Sexualpartners ist nicht grundsätzlich erforderlich. Der Arzt beurteilt anhand der individuellen Situation, ob weitere Untersuchungen oder eine antibiotische Therapie angezeigt sind. Ein alleiniger Ureaplasma-Nachweis bei einem Partner stellt keine automatische Behandlungsindikation für beide dar. Bei der Entscheidung werden insbesondere bestehende Symptome und mögliche zusätzliche sexuell übertragbare Infektionen berücksichtigt.

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