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Monoprost®

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Glaukom Behandlung mit Monoprost®

Monoprost® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Senkung des erhöhten Augeninnendrucks bei Patienten mit Offenwinkelglaukom oder okulärer Hypertension. Das Präparat enthält den Wirkstoff Latanoprost in einer Konzentration von 0,05 mg/ml.

Das Arzneimittel ist als Augentropfen in Einzeldosispipetten erhältlich und wird direkt in das betroffene Auge eingeträufelt. Die Dosierung und Dauer der Behandlung werden vom behandelnden Augenarzt unter Berücksichtigung des Augeninnendrucks, des Krankheitsverlaufs und des individuellen Ansprechens auf die Therapie festgelegt.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Latanoprost?

Latanoprost ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Prostaglandin-F2α-Analoga. Er wirkt als selektiver Agonist an Prostaglandin-FP-Rezeptoren und fördert den Abfluss des Kammerwassers aus dem Auge, insbesondere über den uveoskleralen Abflussweg. Dadurch wird der Augeninnendruck gesenkt.

Die drucksenkende Wirkung beruht hauptsächlich auf einer Verbesserung des Kammerwasserabflusses und nicht auf einer Verringerung seiner Produktion. Durch die Senkung des Augeninnendrucks kann Latanoprost dazu beitragen, das Risiko einer fortschreitenden Schädigung des Sehnervs bei Glaukom zu reduzieren.

Dosierung von Monoprost®

Die empfohlene Dosierung für Erwachsene, einschließlich älterer Patienten, beträgt einen Tropfen pro Tag in jedes behandlungsbedürftige Auge. Vorzugsweise sollte die Anwendung in den Abendstunden stattfinden, um eine möglichst gleichmäßige Behandlung zu gewährleisten.

Die Augentropfen dürfen nicht öfter als einmal innerhalb von 24 Stunden angewendet werden, da eine häufigere Verabreichung die drucksenkende Wirkung des Arzneimittels abschwächen kann. Halten Sie sich während der gesamten Behandlungsdauer an die vorgeschriebenen Anwendungshinweise beziehungsweise an die individuellen Anweisungen Ihres Arztes. Setzen Sie die Therapie so lange fort, bis der behandelnde Arzt eine Beendigung empfiehlt. Bei Unklarheiten zur Dosierung oder richtigen Anwendung sollten Sie ärztlichen Rat oder die Unterstützung von medizinischem Fachpersonal einholen.

Werden zusätzlich weitere Augenpräparate in Tropfenform verwendet, muss zwischen den einzelnen Anwendungen ein zeitlicher Abstand von mindestens fünf Minuten eingehalten werden.

Gelangen versehentlich mehr Tropfen als vorgesehen in das Auge, können vorübergehend leichte Reizerscheinungen auftreten. Dazu gehören verstärkter Tränenfluss und eine Rötung der Augen. In der Regel bilden sich diese Beschwerden innerhalb kurzer Zeit selbstständig zurück. Falls die Symptome anhalten oder Unsicherheit besteht, sollte ein Arzt konsultiert werden. Falls das Arzneimittel unbeabsichtigt verschluckt wurde, ist möglichst umgehend ärztlicher Rat einzuholen.

Wurde eine Anwendung ausgelassen, setzen Sie die Behandlung zum nächsten regulär vorgesehenen Zeitpunkt mit der üblichen Dosierung fort. Die versäumte Gabe darf nicht durch eine zusätzliche oder doppelte Tropfenmenge ausgeglichen werden. Sollten Fragen zum weiteren Vorgehen bestehen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Ein eigenständiges Absetzen der Augentropfen sollte vermieden werden. Besprechen Sie eine geplante Unterbrechung oder vollständige Beendigung der Therapie stets im Voraus mit Ihrem behandelnden Arzt.

Anwendung von Monoprost®

Vor dem Eintropfen des Arzneimittels müssen Kontaktlinsen aus den Augen entfernt werden. Nach der Verabreichung ist eine Wartezeit von mindestens 15 Minuten einzuhalten, bevor die Kontaktlinsen erneut eingesetzt werden dürfen.

Das Arzneimittel ist in Einzeldosisbehältnissen erhältlich, die jeweils eine für die unmittelbare Anwendung vorgesehene Menge der Augentropfen enthalten. Nach dem Öffnen muss die Lösung unverzüglich in das betroffene Auge beziehungsweise in beide behandlungsbedürftigen Augen eingebracht werden. Da die Sterilität des Inhalts nach dem Anbrechen nicht mehr gewährleistet ist, darf ein geöffnetes Behältnis nicht für spätere Anwendungen aufbewahrt werden. Für jede erneute Verabreichung ist ein frisches Einzeldosisbehältnis zu verwenden.

Reinigen Sie zunächst gründlich Ihre Hände und nehmen Sie anschließend eine bequeme sitzende oder stehende Position ein. Öffnen Sie den Beutel mit den Einzeldosisbehältnissen und vermerken Sie das Öffnungsdatum auf der Verpackung.

Trennen Sie anschließend ein einzelnes Behältnis vorsichtig vom zusammenhängenden Streifen ab. Um es zu öffnen, drehen Sie den oberen Verschlussteil ab. Achten Sie dabei darauf, dass die Tropferspitze weder mit Ihren Fingern noch mit anderen Oberflächen in Berührung kommt.

Ziehen Sie mit einem Finger das untere Augenlid des zu behandelnden Auges behutsam nach unten. Halten Sie die Öffnung des Einzeldosisbehältnisses in geringem Abstand über das Auge, ohne die Augenoberfläche oder das Augenlid mit der Tropferspitze zu berühren.

Üben Sie nun leichten Druck auf das Behältnis aus, bis genau ein Tropfen der Lösung in das Auge gelangt. Lassen Sie danach das untere Augenlid wieder los und schließen Sie das Auge.

Legen Sie anschließend einen Finger auf den inneren Augenwinkel unmittelbar neben der Nase und halten Sie dort etwa eine Minute lang einen sanften Druck aufrecht. Das Auge sollte währenddessen geschlossen bleiben.

Falls Ihr Arzt die Anwendung an beiden Augen angeordnet hat, führen Sie dieselben Schritte anschließend am zweiten Auge durch. Die Flüssigkeitsmenge eines Einzeldosisbehältnisses reicht für die Behandlung beider Augen aus.

Entsorgen Sie das verwendete Behältnis unmittelbar nach Abschluss der Anwendung, auch wenn sich noch Restlösung darin befindet. Eine erneute Verwendung ist ausgeschlossen, da nach dem Öffnen keine ausreichende Sterilität mehr sichergestellt werden kann. Bei jeder weiteren Anwendung muss deshalb ein neues, ungeöffnetes Einzeldosisbehältnis verwendet werden.

Nebenwirkungen von Monoprost®

Wie bei anderen Arzneimitteln können auch während der Behandlung mit diesem Präparat unerwünschte Wirkungen auftreten. Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Häufigkeit und Ausprägung. Nicht jeder Patient entwickelt während der Anwendung entsprechende Beschwerden.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Zunahme des braunen Pigments Melanin in der Iris; nach Beendigung der Behandlung schreitet die Veränderung der Augenfarbe in der Regel nicht weiter fort.
  • Rötung der Augen;
  • Reizerscheinungen mit Brennen, Juckreiz, Stechen, einem sandartigen Gefühl oder dem Eindruck eines Fremdkörpers im Auge;
  • Veränderungen der Wimpern und feinen Haare rund um das behandelte Auge, einschließlich einer stärkeren Pigmentierung, zunehmender Länge, Dicke und Anzahl. Diese Veränderungen wurden besonders häufig bei Patienten japanischer Herkunft beobachtet;
  • Entzündungen oder Reizungen der Augenoberfläche;
  • Entzündung der Lidränder (Blepharitis);
  • Schmerzen im Bereich des Auges;
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit (Photophobie);
  • Entzündung der Bindehaut (Konjunktivitis).

Seltene Nebenwirkungen:

  • Entzündung der Regenbogenhaut (Iritis);
  • Schwellungen, Juckreiz oder ausgeprägte Reizungen der Augenoberfläche;
  • Flüssigkeitsbedingte Schwellungen des Gewebes rund um die Augen (periorbitale Ödeme);
  • Veränderungen der Wimpernwachstumsrichtung, einschließlich nach innen gerichteter Wimpern oder der Ausbildung einer zusätzlichen Wimpernreihe;
  • Entstehung einer flüssigkeitsgefüllten Zyste innerhalb der Iris (Iriszyste);
  • Hautveränderungen an den Augenlidern sowie eine verstärkte Pigmentierung und Verdunkelung der Lidhaut;
  • Verschlechterung einer bereits bestehenden Asthmaerkrankung;
  • Intensiver Juckreiz der Haut;
  • Virusbedingte Augeninfektionen durch das Herpes-simplex-Virus (HSV).
  • Verstärkung der Angina-pectoris-Symptome bei Patienten mit Herzerkrankungen sowie strukturelle Veränderungen im Bereich der Augenlider, insbesondere eine Vertiefung der Oberlidfalte.

Weitere Nebenwirkungen:

  • Schwellungen der Augenlider;
  • Verminderte Befeuchtung der Augenoberfläche mit Trockenheitsgefühl;
  • Entzündliche Veränderungen oder Reizungen der Hornhaut (Keratitis);
  • Vorübergehend verschwommenes oder unscharfes Sehen;
  • Entzündung der mittleren Augenhaut (Uveitis);
  • Flüssigkeitsansammlung und Schwellung im Bereich der Makula der Netzhaut (Makulaödem);
  • Hautausschläge;
  • Beschwerden im Brustbereich, einschließlich Angina pectoris, sowie verstärkte Wahrnehmung des Herzschlags (Palpitationen);
  • Auftreten von Asthmabeschwerden oder Atemnot (Dyspnoe);
  • Kopfschmerzen und Benommenheit;
  • Schmerzen der Muskulatur und Gelenke;
  • Übelkeit und Erbrechen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn während der Behandlung Nebenwirkungen auftreten. Dies gilt auch für Beschwerden, die in dieser Übersicht nicht ausdrücklich genannt werden. Bei ausgeprägten oder anhaltenden Symptomen sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Bei plötzlich auftretender Atemnot oder starken Brustschmerzen ist unverzüglich medizinische Hilfe erforderlich.

Verträglichkeit von mit Monoprost® anderen Arzneimitteln

Während der Behandlung mit diesem Präparat sind Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten möglich, die deren Wirkung oder Verträglichkeit beeinflussen können. Informieren Sie deshalb Ihren behandelnden Arzt beziehungsweise den Arzt Ihres Kindes über sämtliche Arzneimittel, die Sie oder Ihr Kind gegenwärtig einnehmen oder anwenden beziehungsweise in letzter Zeit verwendet haben. Dies gilt ausdrücklich auch für rezeptfrei erhältliche Präparate und andere Augentropfen.

Besonders wichtig ist eine ärztliche Rücksprache, wenn Sie oder Ihr Kind Arzneimittel aus der Gruppe der Prostaglandine, Prostaglandin-Analoga oder Prostaglandin-Derivate anwenden. Der Arzt kann beurteilen, ob bei einer gleichzeitigen Behandlung mögliche Wechselwirkungen berücksichtigt werden müssen.

Kontraindikationen für Monoprost®

Bei einer bekannten Allergie oder Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Latanoprost oder einem der weiteren Inhaltsstoffe ist die Anwendung dieses Arzneimittels nicht gestattet.

Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft sowie in der Stillperiode darf dieses Präparat nicht verwendet werden. Wenn Sie bereits schwanger sind, Ihr Kind stillen, eine mögliche Schwangerschaft vermuten oder planen, schwanger zu werden, sollten Sie vor der Anwendung des Arzneimittels ärztlichen Rat einholen. Ihr behandelnder Arzt wird Ihre individuelle Situation beurteilen und Sie gegebenenfalls über geeignete Behandlungsalternativen informieren.

Lagerung von Monoprost®

Lagern Sie Monoprost® bei einer Temperatur von höchstens 25 °C. Bewahren Sie das Arzneimittel bis zur Anwendung in der Originalverpackung auf. Bewahren Sie das Präparat für Kinder unzugänglich und nicht sichtbar auf. Verwenden Sie das Arzneimittel nicht mehr nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatums.

Behandlungsoptionen für Monoprost®

Nehmen Sie an unserer Online-Beratung teil, um ein Rezept für entsprechende Medikamente zu bekommen, die Ihnen versandkostenfrei innerhalb von 1-2 Tagen zugestellt werden.

  • Rezeptausstellung durch einen Online-Fragebogen
  • Auswahl an Markenmedikamenten und deutschen Generika
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  • Zugang zu medizinischen Fragen
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Verpassen Sie keine wichtigen Informationen! Die Aktualität dieser Packungsbeilage kann nicht garantiert werden. Sichern Sie sich die neueste Version in der Medikamentenverpackung!

Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
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Letzte Aktualisierung am 15.10.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 11.08.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799

Fragen & Antworten

Die Behandlung eines Glaukoms ist in der Regel langfristig erforderlich. Monoprost® sollte regelmäßig entsprechend den Anweisungen des Augenarztes angewendet werden, auch wenn keine Beschwerden bestehen. Ein eigenständiger Abbruch der Behandlung kann dazu führen, dass der Augeninnendruck erneut ansteigt.

Nein. Monoprost® darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden. Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder stillen, sollten Sie mit Ihrem Arzt über alternative Möglichkeiten zur Kontrolle des Augeninnendrucks sprechen.

Ja. Kontaktlinsen sollten jedoch vor dem Eintropfen des Arzneimittels herausgenommen werden. Sie können etwa 30 Minuten nach der Anwendung wieder eingesetzt werden. Da Monoprost® keine Konservierungsmittel enthält, kann es für Patienten, die regelmäßig Kontaktlinsen tragen, von Vorteil sein.

Nach dem Eintropfen kann es vorübergehend zu verschwommenem Sehen kommen. Bis die Sehschärfe vollständig wiederhergestellt ist, sollten Sie kein Fahrzeug führen, keine Maschinen bedienen und keine Tätigkeiten ausüben, die eine uneingeschränkte Sehfähigkeit erfordern.

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