Coupon Coupon Coupon

Tim®-Ophtal®

Abbildung ähnlich. Lieferumfang gemäß Auswahl.

Tim®-Ophtal® Preise ab 34,90 €
Inklusive KOSTENLOSER Lieferung

Produkt & Dosierung:

Packungsgröße:

Rezept per Online-Fragebogen

Deutsche Medikamente

Versandkostenfrei in 24-48h

Schneller und diskreter Service

*Gesamtkosten werden bei Ablehnung der Anfrage zu 100% zurückerstattet!

Rezept per Online-Fragebogen

Deutsche Medikamente

Versandkostenfrei in 24-48h

Schneller und diskreter Service

Glaukom Behandlung mit Tim®-Ophtal®

Die Arzneimittelinformationen beziehen sich auf das Medikament Tim®-Ophtal®. Falls diese Marke nicht verfügbar ist, liefert die Versandapotheke ein gleichwertiges Produkt mit dem gleichen Wirkstoff und Dosierung.

Tim®-Ophtal® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Senkung des erhöhten Augeninnendrucks bei Patienten mit Glaukom oder okulärer Hypertension. Das Präparat enthält den Wirkstoff Timolol in Konzentrationen von 0,10 % (1 mg/ml), 0,25 % (2,5 mg/ml) und 0,50 % (5 mg/ml). Timolol gehört zur Gruppe der nichtselektiven Betablocker und vermindert die Bildung des Kammerwassers im Auge. Dadurch wird der Augeninnendruck gesenkt und das Risiko einer fortschreitenden Schädigung des Sehnervs reduziert.

Das Arzneimittel ist in Form von Augentropfen zur lokalen Anwendung am Auge erhältlich. Die Dosierung, Anwendungshäufigkeit und Dauer der Behandlung werden vom behandelnden Augenarzt unter Berücksichtigung des Augeninnendrucks, des Krankheitsverlaufs und des individuellen Ansprechens auf die Therapie festgelegt.

So funktioniert es – in 3 einfachen Schritten

1
Fragebogen ausfüllen
2
Rezeptausstellung durch Arzt
3
Diskreter und schneller Versand

Wie wirkt Timolol?

Timolol gehört zur pharmakologischen Gruppe der nichtselektiven Betablocker und wirkt als Antagonist an β1- und β2-adrenergen Rezeptoren. Durch die Blockierung dieser Rezeptoren wird die biologische Wirkung körpereigener Katecholamine gehemmt. Bei der Anwendung am Auge beeinflusst Timolol insbesondere die β-adrenergen Rezeptoren des Ziliarkörpers und führt dadurch zu einer verminderten Sekretion des Kammerwassers.

Infolge der reduzierten Flüssigkeitsbildung nimmt der Druck im Augeninneren ab. Der therapeutische Effekt von Timolol beruht somit primär auf der Einschränkung der Kammerwasserproduktion, während der Abfluss der Augenflüssigkeit nicht wesentlich beeinflusst wird. Die Absenkung des Augeninnendrucks kann bei Patienten mit Glaukom dazu beitragen, das Fortschreiten einer Schädigung des Sehnervs zu begrenzen und das Risiko weiterer glaukomatöser Veränderungen zu vermindern.

Dosierung von Tim®-Ophtal®

Zu Beginn der Therapie wird das Arzneimittel üblicherweise zweimal täglich mit jeweils einem Tropfen in das betroffene Auge eingeträufelt. Sobald der Augeninnendruck bei regelmäßigen augenärztlichen Kontrolluntersuchungen den angestrebten Wert erreicht hat, kann der behandelnde Arzt die Anwendung auf einen Tropfen einmal täglich reduzieren.

Die Behandlung mit diesen Augentropfen ist normalerweise langfristig angelegt. Sowohl eine Anpassung der verordneten Dosierung als auch eine vorübergehende Unterbrechung der Therapie dürfen ausschließlich nach ärztlicher Anweisung erfolgen.

Sollte versehentlich eine größere Tropfenmenge als vorgeschrieben angewendet oder das Präparat unbeabsichtigt verschluckt worden sein, muss umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Falls Sie eine Anwendung vergessen haben, dürfen Sie die versäumte Dosis keinesfalls durch eine doppelte Menge ersetzen. Führen Sie die Behandlung entsprechend der vorgesehenen Dosierungsanleitung fort.

Ein erhöhter Augeninnendruck kann über einen längeren Zeitraum bestehen, ohne dass Betroffene spürbare Symptome wahrnehmen. Dennoch können dadurch dauerhafte Schädigungen des Auges entstehen. Die konsequente und regelmäßige Anwendung des Arzneimittels ist daher von wesentlicher Bedeutung, um das Sehvermögen zu schützen und langfristig zu erhalten.

Setzen Sie die Augentropfen nicht eigenmächtig ab und unterbrechen Sie die Therapie nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem behandelnden Augenarzt.

Anwendung von Tim®-Ophtal®

Das Arzneimittel wird direkt in den Bindehautsack des zu behandelnden Auges eingeträufelt. Neigen Sie hierfür den Kopf leicht nach hinten, richten Sie den Blick nach oben und ziehen Sie das untere Augenlid mit dem Zeigefinger behutsam vom Augapfel weg. Halten Sie die Tropfflasche senkrecht über das Auge und üben Sie vorsichtigen Druck aus, bis ein einzelner Tropfen in den unteren Bindehautsack gelangt.

Achten Sie während der Anwendung darauf, dass die Tropferspitze keinen Kontakt mit der Augenoberfläche hat. Schließen Sie nach dem Eintropfen das Auge langsam, damit sich die Lösung gleichmäßig verteilen kann. Verschließen Sie die Flasche unmittelbar nach dem Gebrauch sorgfältig.

Drücken Sie anschließend etwa zwei Minuten lang mit einem Finger sanft auf den inneren Augenwinkel in der Nähe der Nase. Durch diese Maßnahme wird der Abfluss der Tropfenlösung über den Tränenkanal vermindert und die Aufnahme des Arzneimittels in den übrigen Körper reduziert.

Falls Sie weitere Augenarzneimittel anwenden, halten Sie zwischen den einzelnen Präparaten einen zeitlichen Abstand von mindestens fünf Minuten ein.

Nach der Anwendung der Augentropfen sollten Sie für mindestens 30 Minuten auf das Tragen weicher Kontaktlinsen verzichten.

Nebenwirkungen von Tim®-Ophtal®

Wie bei jeder medikamentösen Therapie können auch durch die Anwendung dieses Arzneimittels Nebenwirkungen hervorgerufen werden. Diese müssen jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten.

Häufige Nebenwirkungen:

  • Augenreizungen, ein brennendes Gefühl oder unangenehme Trockenheit der Augen;
  • Entzündung der Bindehaut (Konjunktivitis);
  • Entzündliche Erkrankungen der Hornhaut (Keratitis);
  • Entzündungsreaktionen an den Augenlidrändern (Blepharitis);
  • Herabgesetzte Empfindlichkeit der Hornhaut gegenüber äußeren Reizen;
  • Zeitlich begrenzte Beeinträchtigungen des Sehvermögens.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Augen: Auftreten von Doppelbildern, Absinken des oberen Augenlids sowie Abhebung der Aderhaut im Anschluss an bestimmte operative Maßnahmen zur Verringerung des Augeninnendrucks.
  • Herz-Kreislauf-System: Schwerwiegende Funktionsstörungen des Herzens bis hin zum Herzstillstand sowie Schlaganfälle.
  • Hornhautveränderungen: Bei Personen mit bereits ausgeprägten Hornhautschäden können phosphathaltige Augentropfen äußerst selten zur Ablagerung von Kalzium führen. Dadurch können sich weißliche, wolkenförmige Trübungen auf der Hornhaut entwickeln.

Weitere mögliche Nebenwirkungen:

  • Atemwege: Zunahme des Widerstands in den Atemwegen, krampfartige Verengung der Bronchien (Bronchospasmus) und daraus resultierende Atemprobleme. Besonders betroffen sein können Patienten mit bestehendem Asthma bronchiale oder einer erhöhten Anfälligkeit für Bronchialkrämpfe.
  • Haut und Immunsystem: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautrötungen, Ausschlägen oder Nesselsucht, verstärkter Haarverlust (Alopezie), schuppenflechteähnliche Hauterscheinungen sowie eine mögliche Verschlimmerung einer bereits diagnostizierten Psoriasis.
  • Herz-Kreislauf-System: Verlangsamung des Herzschlags, unregelmäßige Herzfrequenz, niedriger Blutdruck, spürbares Herzklopfen, Störungen der Reizweiterleitung zwischen Herzvorhöfen und Herzkammern (AV-Block), verminderte Leistungsfähigkeit des Herzens bis zur Herzinsuffizienz, Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe (Ödeme) und Schmerzen im Brustbereich. Zusätzlich können Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, belastungsabhängige Gehbeschwerden infolge einer unzureichenden Blutversorgung (Claudicatio intermittens), Raynaud-Syndrom, kalte Hände und Füße sowie eine eingeschränkte Durchblutung des Gehirns auftreten.
  • Stoffwechsel und Hormonsystem: Abschwächung oder Überdeckung charakteristischer Anzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie). Dies betrifft insbesondere Patienten mit insulinbehandeltem Diabetes mellitus.
  • Nervensystem und psychische Gesundheit: Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, depressive Stimmungslagen, unangenehme Träume, nachlassende Gedächtnisleistung, Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit und Sensibilitätsstörungen wie Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Extremitäten. Bei einer bestehenden Myasthenia gravis ist eine Verstärkung der Muskelschwäche und weiterer krankheitstypischer Beschwerden möglich.
  • Ohren: Wahrnehmung von Geräuschen ohne äußere Schallquelle, beispielsweise Pfeifen, Brummen oder Rauschen im Ohr (Tinnitus).
  • Magen-Darm-Trakt: Übelkeitsbeschwerden, Durchfall (Diarrhö), Störungen der Verdauungsfunktion (Dyspepsie) sowie ein vermindertes Speichelaufkommen mit Mundtrockenheit.
  • Geschlechtsorgane und Sexualfunktion: Abnahme des sexuellen Verlangens (Libidoverlust) sowie Induratio penis plastica (Peyronie-Krankheit). Bei dieser Erkrankung entstehen bindegewebige Verhärtungen im Penis, die eine krankhafte Verkrümmung verursachen können.
  • Allgemeine Beschwerden: Schwindelgefühle, allgemeine Kraftlosigkeit und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit.

Nach dem Absetzen von Timolol kann die Senkung des Augeninnendrucks noch über mehrere Tage fortbestehen. Bei Patienten, die den Wirkstoff über längere Zeit angewendet haben, ist eine anhaltende druckreduzierende Wirkung in bestimmten Fällen sogar noch zwei bis vier Wochen nach Behandlungsende feststellbar.

Wird das Arzneimittel ausschließlich an einem Auge angewendet, kann der Wirkstoff unter Umständen auch eine Verringerung des Augeninnendrucks im unbehandelten Auge bewirken.

Die Behandlung mit diesem Medikament kann die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit des Reaktionsvermögens beeinflussen. Deshalb ist beim Führen von Fahrzeugen sowie bei Tätigkeiten an Maschinen besondere Vorsicht erforderlich.

Bei Auftreten von Nebenwirkungen oder anderen ungewöhnlichen Beschwerden im Verlauf der Therapie sollten Sie Ihren behandelnden Arzt kontaktieren.

Verträglichkeit von mit Tim®-Ophtal® anderen Arzneimitteln

Setzen Sie Ihren behandelnden Arzt darüber in Kenntnis, welche Arzneimittel Sie aktuell verwenden, vor Kurzem angewendet haben oder zukünftig einnehmen beziehungsweise anwenden möchten. Bei der Kombination verschiedener Medikamente kann es zu Wechselwirkungen kommen, durch die sich deren Wirksamkeit oder Verträglichkeit verändert und das Risiko für Nebenwirkungen steigt.

Besonders bei der gemeinsamen Anwendung mit den nachstehenden Arzneimitteln sollten mögliche Wechselwirkungen beachtet werden:

  • Augentropfen mit Adrenalin: Werden diese zusammen mit dem Präparat angewendet, kann eine Erweiterung der Pupillen (Mydriasis) auftreten.
  • Adrenalin- oder pilocarpinhaltige Augenpräparate: Bei einer kombinierten Behandlung kann sich die augeninnendrucksenkende Wirkung von Timolol zusätzlich erhöhen.
  • Lokal angewendete Betarezeptorenblocker: Die zeitgleiche Verwendung von zwei verschiedenen Betablockern zur Behandlung von Augenerkrankungen sollte vermieden werden.
  • Betablocker zur systemischen Behandlung: Bei gleichzeitiger Einnahme von Betarezeptorenblockern gegen arterielle Hypertonie oder Erkrankungen der Herzkranzgefäße ist eine Verstärkung der jeweiligen Arzneimittelwirkungen möglich. Davon können sowohl die Regulierung des Augeninnendrucks als auch die Funktionen des Herzens und des Gefäßsystems betroffen sein.
  • Medikamente gegen Bluthochdruck und Herzerkrankungen: In Verbindung mit Wirkstoffen wie Calciumkanalblockern, Reserpin oder Betablockern kann es zu einer verstärkten Senkung des Blutdrucks und einer ausgeprägten Verlangsamung des Pulses (Bradykardie) kommen.

Für die Beurteilung möglicher Arzneimittelwechselwirkungen sind auch Präparate von Bedeutung, deren Einnahme oder Anwendung erst vor kurzer Zeit beendet wurde. Geben Sie Ihrem Arzt deshalb einen vollständigen Überblick über Ihre derzeitige und kürzlich erfolgte medikamentöse Behandlung.

Kontraindikationen für Tim®-Ophtal®

Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn Sie allergisch auf Timololmaleat oder einen der übrigen Inhaltsstoffe des Präparats reagieren.

Eine Anwendung ist zudem bei bestimmten Erkrankungen der Atemwege kontraindiziert. Dazu gehören eine übermäßige Empfindlichkeit der Bronchien gegenüber verschiedenen Reizen (bronchiale Hyperreagibilität), ein bestehendes oder früher aufgetretenes Asthma bronchiale sowie chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen, die mit einer langfristigen Einschränkung der Lungenfunktion verbunden sein können.

Auch bei bestimmten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ist die Behandlung ausgeschlossen. Dies betrifft Patienten mit einer verlangsamten Herzfrequenz (Bradykardie), einer gestörten Erregungsleitung zwischen den Herzvorhöfen und Herzkammern (AV-Block zweiten oder dritten Grades), einer medikamentös nicht ausreichend behandelten Herzinsuffizienz oder einem kardiogenen Schock, bei dem das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen kann.

Zu den weiteren Gegenanzeigen zählen schwere allergische Entzündungen der Nasenschleimhaut (allergische Rhinitis) sowie Störungen der Nährstoffversorgung der Hornhaut, die deren Struktur und Funktionsfähigkeit beeinträchtigen können.

Bei Patienten, die vorwiegend nachts einen erhöhten Augeninnendruck aufweisen, ist eine Behandlung mit Timolol-haltigen Augentropfen nicht geeignet.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind, stillen, eine Schwangerschaft nicht ausschließen können oder eine Schwangerschaft beabsichtigen, ist vor der Anwendung dieses Arzneimittels eine Rücksprache mit Ihrem Arzt notwendig. Dieser wird Ihre individuelle gesundheitliche Situation bewerten und entscheiden, ob eine Behandlung mit dem Präparat infrage kommt.

Lagerung von Tim®-Ophtal®

Für die sachgerechte Aufbewahrung des Arzneimittels darf eine Temperatur von 25 °C nicht überschritten werden. Bewahren Sie das Präparat bis zur Anwendung in der Originalverpackung auf, um es vor Feuchtigkeit und Licht zu schützen. Stellen Sie sicher, dass das Medikament außerhalb der Reichweite und des Sichtfelds von Kindern gelagert wird. Nach Ablauf der auf der Packung ausgewiesenen Haltbarkeitsfrist darf das Arzneimittel nicht mehr angewendet werden.

Behandlungsoptionen für Tim®-Ophtal®

Nehmen Sie an unserer Online-Beratung teil, um ein Rezept für entsprechende Medikamente zu bekommen, die Ihnen versandkostenfrei innerhalb von 1-2 Tagen zugestellt werden.

  • Rezeptausstellung durch einen Online-Fragebogen
  • Auswahl an Markenmedikamenten und deutschen Generika
  • Schneller und vertraulicher Service
  • Zugang zu medizinischen Fragen
Sie bezahlen Ihr Medikament + Behandlungsgebühr 29,90 €

Verpassen Sie keine wichtigen Informationen! Die Aktualität dieser Packungsbeilage kann nicht garantiert werden. Sichern Sie sich die neueste Version in der Medikamentenverpackung!

Mina Makar

Allgemeinmediziner

Mina ist Allgemeinmediziner mit langjähriger Erfahrung. Seinen Abschluss machte er 2008 in Medizin und Chirurgie. Er ist ausgebildeter Notfallarzt am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm, Schweden. Mina stellt sicher, dass der medizinische Inhalt auf SofortArzt immer auf dem aktuellsten Forschungsstand ist.
Doctor photo
Letzte Aktualisierung am 26.10.2026 | Nächste geplante Überprüfung am 22.08.2027
Registrierungsnummer No. 198404118799
Live Chat [email protected] WhatsApp Chat