Behandlung von Akne

Akne: Ein umfassender Leitfaden für Betroffene und Angehörige. Entdecken Sie die verschiedenen Facetten dieser häufigen Hauterkrankung, von den grundlegenden Ursachen bis hin zu den spezifischen Unterschieden zwischen Aknearten wie Akne Vulgaris und Akne Inversa. Verstehen Sie den Einfluss von Genetik, Hormonen und Ernährung auf die Entwicklung von Akne. Erfahren Sie über die neuesten Behandlungsmethoden, sowohl medikamentöse als auch alternative Ansätze, und erhalten Sie praktische Tipps für den Alltag. Wir beleuchten auch die psychosozialen Auswirkungen von Akne und bieten wertvolle Ratschläge und Unterstützung für Betroffene und deren Angehörige.

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Akne
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  • Aknemycin Plus®: Eine topische Lösung, die Erythromycin und Tretinoin enthält, um Akne durch antibakterielle Wirkung und Förderung der Hauterneuerung zu behandeln.
  • Differin® Creme/Gel: Ein topisches Retinoid (Adapalen), das zur Behandlung von Akne eingesetzt wird, indem es die Zellbildung normalisiert und Entzündungen reduziert.
  • Duac Akne Gel®: Kombiniert Clindamycin und Benzoylperoxid, um Akne wirksam zu behandeln, indem es antibakterielle Eigenschaften bietet und Hautunreinheiten reduziert.
  • Epiduo® Gel: Eine Kombination aus Adapalen und Benzoylperoxid, die sowohl entzündungshemmende als auch antibakterielle Effekte zur Behandlung von Akne bietet.
  • Skid (Minocyclin)®: Ein orales Antibiotikum, das zur Behandlung von Akne verwendet wird, indem es das Wachstum von Bakterien hemmt und entzündliche Prozesse in der Haut reduziert.

Es ist wichtig, dass Sie vor der Behandlung eine umfassende Untersuchung Ihrer Beschwerden durchführen lassen. Die Ärzte bei SofortArzt sind dafür qualifizierte Ansprechpartner.

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Fragen & Antworten

Während Akne in vielen Fällen erfolgreich behandelt werden kann, ist es wichtig zu verstehen, dass es sich um eine chronische Hauterkrankung handelt, die wiederkehren kann. Die Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu kontrollieren und Ausbrüche zu minimieren.

Nein, Akne ist nicht ansteckend und kann nicht durch Hautkontakt oder auf andere Weise von einer Person zur anderen übertragen werden.

Es gibt keine spezifischen Lebensmittel, die Akne "verursachen", aber bestimmte Nahrungsmittel können bei manchen Menschen Akneausbrüche verschlimmern. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für die allgemeine Hautgesundheit.

Ja, das Ausdrücken von Pickeln kann zu weiteren Entzündungen, Infektionen und sogar Narbenbildung führen. Es ist immer am besten, Pickel von einem Hautpflegeprofi behandeln zu lassen.

Während Sonnenlicht kurzfristig eine Verbesserung bewirken kann, kann zu viel Sonnenexposition die Haut schädigen und langfristig Akne verschlimmern. Sonnenschutz ist wichtig, besonders wenn man Akne-Medikamente verwendet, die die Haut lichtempfindlicher machen können.

Einige natürliche Heilmittel können mild und sicher sein, aber es ist wichtig, dass sie korrekt angewendet werden und keine irritierenden Inhaltsstoffe enthalten. Bevor Sie neue Behandlungen ausprobieren, sollten Sie einen Dermatologen konsultieren.

Akne ist am häufigsten in der Pubertät, kann aber in jedem Alter auftreten, einschließlich im Erwachsenenalter. Jugendliche sind am stärksten betroffen, aber Akne ist nicht auf eine bestimmte Altersgruppe beschränkt.

Ja, Stress und emotionale Belastungen können hormonelle Veränderungen im Körper hervorrufen, die Akneausbrüche auslösen oder verschlimmern können. Stressmanagement und emotionales Wohlbefinden sind daher wichtige Aspekte bei der Behandlung von Akne.

Behandlung von Akne

Was ist Akne?

Definition:

Akne ist eine häufige Hauterkrankung, die durch die Verstopfung und Entzündung der Haarfollikel und Talgdrüsen entsteht. Typischerweise gekennzeichnet durch das Auftreten von Pickeln, Mitessern und Knoten, tritt Akne am häufigsten im Gesicht, am Rücken und auf der Brust auf. Sie wird vorwiegend durch hormonelle Veränderungen ausgelöst, die eine erhöhte Produktion von Talg (Hautöl) bewirken. Dieser überschüssige Talg kann sich mit abgestorbenen Hautzellen und Bakterien vermischen und die Poren verstopfen, was zu Entzündungen und Akne führt.

Unterschied zwischen verschiedenen Aknearten:

Akne Vulgaris: Die bekannteste und häufigste Form der Akne, oft einfach als "Akne" bezeichnet. Sie umfasst verschiedene Arten von Hautunreinheiten, darunter weiße Mitesser (geschlossene Komedonen), schwarze Mitesser (offene Komedonen), Papeln (kleine rote Erhebungen), Pusteln (Eiter gefüllte Pickel) und in schwereren Fällen Zysten und Knoten.

Akne Inversa (Hidradenitis suppurativa): Eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die sich durch wiederkehrende schmerzhafte Knoten und Abszesse auszeichnet, vor allem in Bereichen, wo Haut auf Haut trifft, wie Achseln und Leistenbereich. Diese Form der Akne ist weniger bekannt und kann oft schwerwiegendere soziale und psychologische Auswirkungen haben.

Statistiken und Fakten:

  • Akne ist eine der häufigsten Hauterkrankungen weltweit. Schätzungen zufolge leiden bis zu 85% der jungen Erwachsenen in irgendeiner Form an Akne.
  • Während Akne meist in der Pubertät beginnt, kann sie auch im Erwachsenenalter auftreten oder weiterbestehen, insbesondere bei Frauen.
  • Genetische Faktoren spielen eine bedeutende Rolle. Wenn beide Elternteile in ihrer Jugend Akne hatten, steigt das Risiko für ihre Kinder, ebenfalls Akne zu entwickeln.
  • Akne kann nicht nur zu physischen Narben führen, sondern wirkt sich auch signifikant auf das Selbstwertgefühl und die psychische Gesundheit aus, was zu Depressionen und Angstzuständen führen kann.
  • Die wirtschaftlichen Kosten von Akne-Behandlungen und damit verbundenen Gesundheitsdienstleistungen sind beträchtlich, was die sozioökonomische Bedeutung dieser Erkrankung unterstreicht.

Die Komplexität von Akne, sowohl in ihren verschiedenen Formen als auch in ihren Auswirkungen, macht sie zu einem wichtigen Thema in der Dermatologie und im allgemeinen Gesundheitswesen. Eine angemessene Behandlung und Aufklärung kann dazu beitragen, die Lebensqualität der Betroffenen erheblich zu verbessern.

Ursachen und Risikofaktoren

Hormonelle Ursachen:

Hormonelle Veränderungen sind eine der Hauptursachen für Akne. Sie tritt besonders häufig in der Pubertät auf, wenn die erhöhte Produktion von Androgenen (männlichen Geschlechtshormonen, die sowohl bei Männern als auch bei Frauen vorhanden sind) zu einer gesteigerten Talgproduktion führt. Bei Frauen können auch Menstruationszyklus, Schwangerschaft, Menopause und bestimmte Erkrankungen wie das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) hormonelle Akneausbrüche verursachen. Hormonelle Therapien, einschließlich bestimmter Verhütungsmittel, können ebenfalls Akne beeinflussen.

Genetische Faktoren:

Die Veranlagung zu Akne kann vererbt werden. Wenn ein direktes Familienmitglied, insbesondere ein Elternteil, in der Jugend unter schwerer Akne gelitten hat, erhöht sich das Risiko, ebenfalls Akne zu entwickeln. Wissenschaftler haben bestimmte Gene identifiziert, die mit der Neigung zu Akne in Verbindung stehen könnten, was die Bedeutung der Genetik in der Entwicklung dieser Hauterkrankung unterstreicht.

Lifestyle und Ernährung:

Obwohl Akne nicht direkt durch schmutzige Haut oder bestimmte Lebensmittel verursacht wird, können Lifestyle-Faktoren wie Stress und Ernährungsgewohnheiten Akneausbrüche beeinflussen oder verschlimmern. Stress kann Hormone wie Cortisol erhöhen, was wiederum die Talgproduktion steigern kann. Hinsichtlich der Ernährung zeigen einige Studien, dass Lebensmittel mit hohem glykämischen Index (wie Weißbrot und zuckerhaltige Snacks) und Milchprodukte bei einigen Menschen Akne verschlimmern können. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann zur allgemeinen Hautgesundheit beitragen.

Diagnose und Symptome

Selbstbeobachtung und Identifizierung verschiedener Aknetypen:

Akne kann verschiedene Formen annehmen, von leichten Mitessern bis hin zu schweren zystischen Ausbrüchen. Die Selbstbeobachtung hilft dabei, die Art der Akne (wie Mitesser, weiße Köpfe, Papeln, Pusteln oder Zysten) zu erkennen und zu verstehen, welche Faktoren möglicherweise Ausbrüche verursachen oder verschlimmern. Dies kann auch bei der Entscheidung helfen, wann professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden sollte.

Wann sollte man einen Dermatologen aufsuchen?

Ein Besuch beim Dermatologen ist ratsam, wenn:

  • Die Akne schwerwiegend ist oder sich schnell verschlechtert.
  • Over-the-counter (OTC) Produkte keine Besserung bringen.
  • Die Akne Narbenbildung verursacht oder das Selbstwertgefühl beeinträchtigt.
  • Es Anzeichen von Infektionen oder sehr schmerzhafte Läsionen gibt.

Diagnosemethoden:

Die Diagnose von Akne erfolgt hauptsächlich durch eine visuelle Untersuchung der Haut. Der Dermatologe kann den Typ und die Schwere der Akne bestimmen und nach Anzeichen von Narbenbildung suchen. In einigen Fällen können zusätzliche Tests angeordnet werden, um andere Hauterkrankungen auszuschließen oder um zugrunde liegende hormonelle Ungleichgewichte zu identifizieren, insbesondere bei spät auftretender oder hartnäckiger Akne.

Behandlungsmöglichkeiten für Akne

Topische Medikamente (Cremes, Gele)

Topische Medikamente sind eine der häufigsten Behandlungen für Akne. Diese umfassen Cremes und Gele, die direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Sie enthalten Wirkstoffe, die dazu beitragen, die Poren zu öffnen, Entzündungen zu reduzieren und das Wachstum von Akne verursachenden Bakterien zu hemmen.

Beispiele für topische Medikamente:

  • Retinoide: Fördern die Zellerneuerung und helfen, verstopfte Poren zu öffnen.
  • Benzoylperoxid: Bekämpft Bakterien und hilft, die Haut von abgestorbenen Hautzellen zu befreien.
  • Antibakterielle Mittel: Reduzieren Bakterien auf der Haut und wirken entzündungshemmend.
  • Salicylsäure: Hilft, verstopfte Poren zu öffnen und Hautunreinheiten zu reduzieren.
  • Systemische Therapien (Antibiotika, Hormonbehandlungen)

Für schwerere Aknefälle oder wenn topische Behandlungen nicht wirksam sind, können systemische Therapien eingesetzt werden. Diese Medikamente wirken im ganzen Körper und umfassen oft Antibiotika oder Hormonbehandlungen.

Beispiele für systemische Therapien:

  • Orale Antibiotika: Reduzieren Entzündungen und bekämpfen Bakterien, die Akne verursachen.
  • Hormonelle Therapien: Insbesondere bei Frauen können orale Kontrazeptiva oder Antiandrogene die Akne verbessern.
  • Isotretinoin: Ein starkes Medikament für schwere Aknefälle, das die Talgproduktion verringert.
  • Nicht-medikamentöse Behandlungen (Lichttherapie, chemisches Peeling)
  • Neben Medikamenten gibt es auch nicht-medikamentöse Behandlungsmethoden, die sich bei der Behandlung von Akne als wirksam erwiesen haben.

Beispiele für nicht-medikamentöse Behandlungen:

Lichttherapie: Verwendet blaues oder rotes Licht, um Akne-bedingte Bakterien zu bekämpfen und Entzündungen zu reduzieren.

Chemisches Peeling: Verwendet Säuren, um die oberste Hautschicht zu entfernen, was die Hauterneuerung fördert und verstopfte Poren öffnet.

Mikrodermabrasion: Eine sanfte Behandlung, die die oberste Hautschicht abträgt, um die Hauterneuerung zu fördern.

FazitDie Auswahl der geeigneten Aknebehandlung hängt von der Schwere und Art der Akne, sowie individuellen Faktoren wie Hauttyp und möglichen Nebenwirkungen ab. Es ist wichtig, die Behandlungsoptionen mit einem Dermatologen zu besprechen, um die effektivste und sicherste Methode für den Einzelnen zu finden.

Medikamente und deren Wirkung

Detaillierte Beschreibung der gängigen Medikamente gegen Akne:

  • Topische Retinoide: Diese Medikamente, wie Tretinoin und Adapalen, werden auf die Haut aufgetragen und helfen, verstopfte Poren zu öffnen. Sie fördern die Zellerneuerung und reduzieren die Bildung von Mitessern.
  • Benzoylperoxid: Bekannt für seine antibakteriellen Eigenschaften, hilft Benzoylperoxid, P. acnes-Bakterien zu bekämpfen und Hautentzündungen zu reduzieren. Es ist in verschiedenen Konzentrationen erhältlich, sowohl rezeptfrei als auch verschreibungspflichtig.
  • Antibiotika: Topische und orale Antibiotika (wie Clindamycin, Tetracycline) werden eingesetzt, um die bakterielle Komponente der Akne zu bekämpfen und Entzündungen zu reduzieren.
  • Hormonelle Behandlungen: Bei Frauen kann die Einnahme von oralen Kontrazeptiva oder Antiandrogenen wie Spironolacton helfen, hormonelle Akne zu kontrollieren.
  • Isotretinoin: Ein starkes orales Medikament, das für schwere Akneformen reserviert ist. Es reduziert die Größe der Talgdrüsen und verringert die Talgproduktion.

Wie SofortArzt Unterstützung bietet?

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Nebenwirkungen und Warnhinweise:

  • Retinoide können Hautreizungen, Trockenheit und Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht verursachen.
  • Benzoylperoxid kann ebenfalls Hautirritationen verursachen und hat eine bleichende Wirkung auf Haare und Stoffe.
  • Antibiotika können Resistenzentwicklungen und Magen-Darm-Beschwerden verursachen.
  • Hormonelle Behandlungen können Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und Blutgerinnsel mit sich bringen.
  • Isotretinoin ist mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden, einschließlich Geburtsfehlern, Leberschäden und psychischen Problemen. Eine strenge medizinische Überwachung ist erforderlich.

Unterschiede zwischen rezeptfreien und verschreibungspflichtigen Medikamenten:

Rezeptfreie Produkte wie Benzoylperoxid oder Salicylsäure sind in der Regel für mildere Akneformen geeignet. Verschreibungspflichtige Medikamente werden für schwerere Fälle oder bei Nichtansprechen auf OTC-Produkte eingesetzt und haben oft stärkere Wirkstoffe oder Konzentrationen.

Alternativmedizin und ergänzende Ansätze

Natürliche Heilmittel und ihre Wirksamkeit bei Akne:

  • Teebaumöl: Bekannt für seine entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Studien zeigen, dass Teebaumöl helfen kann, die Schwere der Akne zu reduzieren.
  • Aloe Vera: Wird oft wegen seiner beruhigenden und heilenden Eigenschaften verwendet, besonders bei entzündeter oder gereizter Haut.
  • Grüner Tee: Topisch angewendetes grüner Tee-Extrakt kann helfen, Entzündungen zu reduzieren und die Talgproduktion zu kontrollieren.

Ernährungsumstellung und Akne:

Eine ausgewogene Ernährung, reich an Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren und wenig verarbeiteten Lebensmitteln, kann sich positiv auf die Haut auswirken. Der Verzehr von Lebensmitteln mit niedrigem glykämischen Index und die Reduzierung der Milch- und Zuckeraufnahme kann bei einigen Personen zu einer Verbesserung der Akne führen.

Lebensstiländerungen und Stressmanagement:

  • Regelmäßige körperliche Aktivität und ausreichender Schlaf tragen zur allgemeinen Gesundheit und zum Wohlbefinden bei, was sich auch positiv auf die Haut auswirken kann.
  • Stressmanagement-Techniken wie Meditation, Yoga und tiefes Atmen können helfen, Stress-induzierte Akne zu verringern.
  • Gute Hautpflegegewohnheiten, wie sanfte Reinigung und Verwendung nicht-komedogener Hautpflegeprodukte, unterstützen die Hautgesundheit.

Leben mit Akne

Psychosoziale Auswirkungen von Akne:

Akne kann erhebliche psychosoziale Auswirkungen haben, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, einer Altersgruppe, in der das Selbstbild und soziale Beziehungen besonders wichtig sind. Die Erkrankung kann zu geringem Selbstwertgefühl, sozialer Isolation, Angstzuständen und in schweren Fällen zu Depressionen führen. Die Sichtbarkeit der Symptome auf der Haut kann für Betroffene peinlich sein und zu Gefühlen der Scham oder Frustration führen. Es ist daher entscheidend, Akne nicht nur als kosmetisches Problem zu sehen, sondern auch die psychologischen Aspekte zu berücksichtigen.

Langfristiges Management und Prävention:

Langfristiges Management von Akne beinhaltet eine Kombination aus angemessener Hautpflege, medizinischer Behandlung und Lebensstiländerungen. Eine regelmäßige, sanfte Hautreinigung und die Verwendung von Produkten, die speziell für akneanfällige Haut entwickelt wurden, können helfen, Ausbrüche zu minimieren. Medikamentöse Therapien sollten, falls erforderlich, unter Anleitung eines Dermatologen fortgesetzt werden. Präventive Maßnahmen umfassen auch eine gesunde Ernährung, Stressbewältigung und Vermeidung von Akne-auslösenden Faktoren.

Expertenwissen und Ressourcen

Im Jahr 2021 wurden bei einer Konferenz wichtige Erkenntnisse über neue Medikamente und Forschungen in der Akne-Behandlung vorgestellt. Besondere Aufmerksamkeit erhielten dabei:

  • Der Einsatz von Metformin zur Behandlung von PCOS-bedingter Akne. Mehrere Studien zeigten positive Ergebnisse bei der Behandlung mit Metformin, sowohl allein als auch in Kombination mit traditionellen Aknemedikamenten.
  • Spironolacton, ein Medikament, das in Studien kein erhöhtes Brustkrebsrisiko zeigte und nicht mit hormonellen Therapien interagiert.
  • Neue Medikamente wie topisches Minocyclin-Schaum, das bei entzündlicher Akne wirkt, und Clascoterone, ein topischer Androgenblocker.
  • Trifaroten-Creme, ein neuer vierter Generation Retinoid, der für das Gesicht und den Rumpf zugelassen ist und weniger Hautirritationen verursacht.
  • Innovative Kombinationsbehandlungen wie eine Kombination aus Tretinoin und Benzoylperoxid, die in neuer Formulierung beide Wirkstoffe stabil hält und so eine effektivere Behandlung ermöglicht.

Für die pädiatrische Aknebehandlung wurden zudem neue Therapeutika und pädiatrische Daten vorgestellt. Dazu gehören Trifaroten-Creme und Tazaroten, die für Patienten ab 9 Jahren zugelassen sind, sowie Minocyclin 4% Schaum, der für nicht-noduläre mittelschwere bis schwere Akne ab 9 Jahren genehmigt ist.

Ein wichtiger Aspekt der Aknebehandlung ist die Kombination von medizinischer Pflege und prozeduralen Behandlungen. Neue Studien befassen sich mit energiebasierten Behandlungen für aktive Akne und Narben, einschließlich blauem Licht und gepulstem Farbstofflaser (PDL), obwohl hier noch doppelblinde, placebokontrollierte Studien fehlen.

Unterstützung und Beratung

Die Bereitstellung von Ressourcen und Unterstützung ist ein entscheidender Aspekt der Aknetherapie. Beratungsstellen und Therapieangebote sind in vielen Gemeinden und über Gesundheitsdienstleister verfügbar. Zudem gibt es eine Vielzahl von online-Selbsthilfegruppen und Foren, die es Betroffenen ermöglichen, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Diese Plattformen bieten oft wertvolle Informationen und Ratschläge von Experten sowie die Gelegenheit, Erfahrungen mit anderen zu teilen, die ähnliche Herausforderungen bewältigen.

Die genauen Kontaktinformationen für direkte Hilfe variieren je nach Region, aber viele Länder bieten nationale Gesundheitsdienste und lokale Hautpflegekliniken, die Beratung und Behandlungsmöglichkeiten anbieten. Es ist wichtig, bei Bedarf professionelle medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich nicht nur auf Selbstbehandlung zu verlassen.

In Deutschland gibt es mehrere Ressourcen und Foren, die Menschen mit Akne inversa Unterstützung und Informationen bieten:

mullewupp e. V.: Dies ist ein Selbsthilfeverein, der sich dafür einsetzt, Akne inversa bekannter zu machen und über die Erkrankung aufzuklären. Der Verein unterstützt Betroffene im Leben mit der Erkrankung und bietet Erfahrungsaustausch, unter anderem in einer Facebook-Gruppe. Weitere Informationen finden Sie auf www.mullewupp.org.

Netzwerk Autoimmunerkrankter e. V. (NIK): Das NIK ist eine Patienteninitiative, die Betroffene und Angehörige ganzheitlich und krankheitsübergreifend begleitet. Das Netzwerk ist auch eine Anlaufstelle für Menschen mit Akne inversa und bietet Information, Aufklärung und Veranstaltungen. Mehr erfahren Sie auf www.nik-ev.de.

NAKOS - Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen: NAKOS bietet einen Überblick über Selbsthilfegruppen in Deutschland und ist eine gute Anlaufstelle, um eine passende Gruppe zu finden. Informationen zu Selbsthilfegruppen finden Sie auf www.nakos.de.

Acne inversa Selbsthilfe Bundesweit: Diese Organisation bietet Unterstützung und Informationen für Menschen mit Akne inversa. Sie können die Organisation unter betterplace kontaktieren.

Akne Inversa Selbsthilfeforum: Dieses Forum bietet eine Plattform für Betroffene, Angehörige und Freunde, um sich auszutauschen und Unterstützung zu erhalten. Das Forum finden Sie unter https://akneinversa.forumieren.de/.

Diese Ressourcen bieten umfassende Unterstützung, von der Teilnahme an Selbsthilfegruppen bis hin zu spezifischen Informationen über Akne inversa und deren Behandlungsmöglichkeiten. Sie sind wertvolle Anlaufstellen für Betroffene und deren Angehörige, um Erfahrungen auszutauschen, Informationen zu erhalten und sich gegenseitig zu unterstützen.

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