Behandlung von Bluthochdruck

Bluthochdruck bleibt zunächst oft unentdeckt: bei den meisten Patienten zeigt arterielle Hypertonie zu Beginn keinerlei Symptome. Die Erkrankung geht mit Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus und Schlafstörungen einher, die viele Patienten auf Müdigkeit oder Stress zurückführen. Bleibt der Bluthochdruck unbehandelt, führt das zu Schäden an den Blutgefäßen und trägt dann zur Entstehung eines Herzinfarktes, Schlaganfalls, Arteriosklerose, Herzinsuffizienz und anderen Erkrankungen bei.

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Ab wann spricht man von Bluthochdruck?

Der Blutdruck wird in zwei Zuständen gemessen:

  • Systolischer Blutdruck: Der obere Wert, wenn das Herz sich zusammenzieht.
  • Diastolischer Blutdruck. Der untere Wert, wenn das Herz nach der Kontraktion wieder erschlafft.

Bluthochdruck besteht laut Definition, wenn die Werte mindestens 140 zu 90 mmHg betragen. Ein erhöhter Blutdruck stellt eine Gefahr für den Körper dar.

Im ersten Stadium der Erkrankung schwankt der systolische Druck im Bereich von 140-159 mm Hg, der diastolische Druck bei 90-99 mm Hg. Bei Bluthochdruck 2. Grades können die Werte 179/109 mm Hg erreichen. Eine schwere Form der Störung wird diagnostiziert, wenn die Messwerte des Blutdruckmessgeräts 180/100 mm Hg überschreiten.

Der Blutdruck kann bei körperlicher Anstrengung, emotionalen Belastungen, Angst und anderen Umständen ansteigen, was keine Störung des Herz-Kreislauf-Systems bedeutet. Erst wenn der Blutdruck dauerhaft zu hoch ist, ist häufig eine Behandlung notwendig.

Es ist wichtig, dass Sie vor der Behandlung eine umfassende Untersuchung Ihrer Beschwerden durchführen lassen. Die Ärzte bei SofortArzt sind dafür qualifizierte Ansprechpartner.

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Behandlung von Bluthochdruck

Welche Ursachen kann Bluthochdruck haben?

In 90-95 % der Fälle wird eine primäre (essentielle) arterielle Hypertonie diagnostiziert. Bei den meisten Bluthochdruck-Betroffenen ist keine Ursache erkennbar. Untersuchungen zeigen jedoch, welche Risikofaktoren Bluthochdruck begünstigen:

  • Schlechte Gewohnheiten (Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum);
  • Altersbedingte Veränderungen im Herz-Kreislauf-System;
  • Diabetes mellitus;
  • Schilddrüsenerkrankungen;
  • Erkrankungen der Nieren und Nebennieren;
  • Übergewicht;
  • Genetische Veranlagung;
  • Hoher Salzkonsum;
  • Einnahme hormoneller Verhütungsmittel.

Die Veranlagung für Bluthochdruck wird bei Frauen während der Menopause festgestellt. In dieser Zeit kommt es zu stärkeren emotionalen Reaktionen, die sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken.

5% bis 10% der Patienten leiden an sekundärer Hypertonie, die meist durch Schlafapnoe, chronische Nierenerkrankungen, hormonsekretierende Tumoren und Nierenarterienstenose verursacht wird. In diesem Fall sollten Maßnahmen zur Druckkorrektur mit der Behandlung der Begleitpathologie kombiniert werden.

Symptome bei Bluthochdruck

Bei einem Teil der Betroffenen zeigen kaum eindeutige Symptome, sodass der erhöhte Gefäßdruck oft lange Zeit unbemerkt bleibt. Daher ist es wichtig, den eigenen Blutdruck regelmäßig zu überprüfen und sich einer jährlichen Herz-Kreislauf-Untersuchung unterziehen. Auch wenn bei Ihnen regelmäßig folgende Symptome auftreten, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren:

  • Kopfschmerzen;
  • Schwindel;
  • Ohrensausen;
  • Nasenbluten;
  • Kurzatmigkeit;
  • Übelkeit;
  • Schlafstörungen;
  • Nervosität.

Dies gilt auch, wenn jemand oft ohne erkennbaren Grund Sehprobleme hat, da ein erhöhter Blutdruck häufig zu einer Schädigung der Blutgefäße in der Netzhaut führt.

Was sind die Folgen von Bluthochdruck?

In den frühen Stadien stellt Bluthochdruck keine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit dar. Bleibt der Bluthochdruck unbehandelt, führt das zu Schäden an anderen Organen. Das Herz ist besonders betroffen. Der linke Herzkammer hypertrophiert allmählich, was zu einer Kardiomyopathie, Angina pectoris und Herzinsuffizienz führt. Bluthochdruck trägt so zur Entstehung von Folgeerkrankungen wie:

  • Arteriosklerose und koronare Herzkrankheit;
  • Herzinfarkt;
  • Schlaganfall.

Bei arterieller Hypertonie verengen sich kleine Arterien – Arteriolen. Die Netzhaut wird nicht ausreichend durchblutet, was zu ihrer Verformung (hypertensiver Retinopathie) führt. In den späteren Stadien der Erkrankung ist die Sehqualität der Patienten deutlich eingeschränkt. Dann droht der Verlust des Sehvermögens.

Bluthochdruck schädigt auch in der Niere die Gefäße und beeinträchtigt somit deren Fähigkeit, das Blut effektiv zu filtern. Aufgrund von Durchblutungsstörungen entwickelt sich eine Niereninsuffizienz, die mit Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Desorientierung, Juckreiz und anderen Symptomen einhergeht.

Menschen mit fortgeschrittenem Bluthochdruck haben einen schlechteren allgemeinen Gesundheitszustand. Ein unbehandelter Bluthochdruck verkürzt Ihre Lebenszeit.

Wie weit verbreitet ist dieses Problem?

Bei fast 30 % der deutschen Bevölkerung liegt der Blutdruck über dem Normalwert. Die Krankheit tritt häufiger bei älteren Menschen auf. Mehr als die Hälfte der Deutschen über 65 Jahre leiden an Bluthochdruck.

Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit einer Störung des Herz-Kreislauf-Systems vor dem 45. Lebensjahr gering. Weniger als 10 % der Menschen in diesem Alter konsultieren einen Kardiologen, wenn sie über Symptome von Bluthochdruck klagen. Bei Frauen wird etwas häufiger Bluthochdruck diagnostiziert als bei Männern (bedingt durch die Wechseljahre).

Wie erkennt man arterielle Hypertonie?

Der erste Schritt der Diagnose ist die regelmäßige Messung des Blutdrucks. Lesen Sie wie Sie selbst Ihren Blutdruck richtig messen können:

  • Finden Sie einen geeigneten Ort. Am besten eignet sich ein Stuhl mit Rückenlehne. Die Hände sollten sich auf Herzhöhe befinden.
  • Entfernen Sie Kleidung, die das Anlegen der Manschette an der Schulter verhindert.
  • Rauchen Sie nicht, konsumieren Sie kein Koffein und vermeiden Sie in den letzten 30 Minuten körperliche Aktivität.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Messwerte automatischer Tonometer nicht immer genau sind. Ihre Ergebnisse müssen manchmal mit mechanischen Geräten überprüft werden. Daher sollten auch Patienten, die ihren Blutdruck regelmäßig zu Hause messen, den Arztbesuch nicht vernachlässigen. Wenn Ihr Blutdruck hoch ist, kann Ihr Facharzt zusätzliche diagnostische Tests verschreiben.

Blutdruck senken: Was Sie selbst tun können

Es ist unmöglich, die primäre arterielle Hypertonie zu heilen. Durch die Kontrolle des Blutdrucks können Sie jedoch die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen minimieren. Die Basis jeder Bluthochdruck-Therapie ist zunächst eine Lebensstiländerung:

  • Rauchen aufhören und den Alkoholkonsum reduzieren;
  • Abnehmen – für übergewichtige Patienten;
  • die tägliche körperliche Aktivität steigern, Sport treiben;
  • Begrenzen Sie den Verzehr von Lebensmitteln, die reich an Fetten, Kalium und Natrium sind;
  • Ernähren Sie sich richtig und nehmen Sie viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte in Ihre Ernährung auf.

Bleibt der Blutdruck weiterhin erhöht, verschreibt ein Arzt Medikamente.

Medikamente gegen Bluthochdruck

Zur Behandlung von Bluthochdruck werden Medikamente mit unterschiedlichen Wirkmechanismen eingesetzt. Der Arzt sollte ein blutdrucksenkendes Medikament basierend auf der Schwere der Erkrankung und den individuellen Eigenschaften des Körpers des Patienten auswählen.

Betablocker

Betablocker senken den Blutdruck und die Schlagfolge des Herzens. Die Medikamente verringern auch die Blutabgabe, wenn sich das Myokard zusammenzieht. Der Blutdruck sinkt und die Schlagzahl des Herzens nimmt ab.

Bei SofortArzt finden Sie: Propranolol ALIUD Pharma®

Calciumkanalblocker

Calcium ist für die Kontraktion der glatten Muskulatur in den Blutgefäßen notwendig. Calziumkanalblocker neutralisieren die Wirkung des Mikroelements auf die Muskulatur, was zu einer Erweiterung der Arterien und Arteriolen führt. Die Dauer der Wirkung hängt von der Dosierung des Medikaments ab, sodass Sie ein bequemes und wirksames Behandlungsschema wählen können.

Bei SofortArzt finden Sie: Amlodipin-ratiopharm®

Diuretika

Diuretika entziehen dem Körper Flüssigkeit und verringern so das zirkulierende Blutvolumen. Darüber hinaus senken Diuretika vorübergehend den Natriumspiegel und verhindern so das Wiederauftreten von Bluthochdruck-Symptomen. Die Wirkung von Arzneimitteln beträgt durchschnittlich 3–6 Stunden nach der Verabreichung.

Bei SofortArzt finden Sie: Furosemid-ratiopharm®

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